Berufsrechtsschutz

Hilfe vor Gericht mir speziellem Versicherungsschutz

Mit einem Berufsrechtsschutz sichern sich Arbeitnehmer eine Kostenübernahme für den Rechtsbeistand und die Verhandlung vor einem Arbeitsgericht.

Berufsrechtsschutz - Absicherung für Arbeitnehmer

Ein Berufsrechtsschutz stellt für alle, die sich in keinem selbstständigen Arbeitsverhältnis befinden einen besonderen Schutz dar. Insbesondere wenn es um nicht nachvollziehbare Kündigungen durch den Arbeitgeber geht oder andere Auseinandersetzungen berufsbedingter Natur vor dem Richtertisch enden, tritt diese Versicherung in Leistung. In der Regel kann die Berufsrechtsschutzversicherung nur im Zusammenhang mit anderen Rechtsschutzversicherungen abgeschlossen werden. So werden Versicherungspakete, die einen Verkehrs-, Privat- und Berufsrechtsschutz beinhalten von den meisten Versicherern angeboten.

Zu den Grundprinzipien des Rechtsschutzes gehört, dass neben dem Versicherungsnehmer auch Kinder und Ehe- wie auch Lebenspartner abgesichert sind, sofern diese nicht über ein eigenes Einkommen verfügen. Beim Berufsrechtsschutz gilt, wie auch bei den anderen Varianten, dass eine freie Wahl des Rechtsvertreters im Versicherungsschutz inbegriffen ist. Der Abschluss von Berufsrechtsschutzversicherungen ist an Wartezeiten geknüpft. Konkret bedeutet dies, dass der Versicherungsschutz nicht sofort nach Vertragsabschluss greift. Die Wartezeiten variieren zwischen den Anbietern und liegen zwischen drei und sechs Monaten.

Berufsrechtsschutz - gegen Kosten beim Arbeitsgericht versichern

Da ein Berufsrechtsschutz meist in Verbindung mit einer Privat- und Verkehrsrechtsschutzpolice angeboten wird, kommt es vor dem Abschluss einer Police auf die Vertragsbedingungen an. So variieren nicht nur die Wartezeiten, sondern auch die Beitragskosten zwischen den Versicherungsgesellschaften. Die Wartezeit, also der Zeitraum nach dem Abschluss einer Police und der Leistung, nimmt insbesondere bei einer Berufsrechtsschutzversicherung einen besonderen Stellenwert ein. Schließlich muss der Versicherungsnehmer im Versicherungsfall auch glaubhaft nachweisen, dass eine Auseinandersetzung mit dem Chef oder eine drohende Kündigung nicht bereits beim Unterschreiben der Police bekannt war.

Daher wollen sich Versicherer mit der Wartezeit absichern, bevor die Kosten für Anwalt und Gericht übernommen werden. Ein optimaler Berufsrechtsschutz ist mit einer kurzen Wartezeit verbunden, die als Vergleichskriterium für die Wahl des Versicherungsunternehmens von Bedeutung ist. Prozesse vor dem Arbeitsgericht sind ohne einen Versicherungsschutz auch für denjenigen mit Kosten verbunden, der die gerichtliche Auseinandersetzung gewinnt.

Berufsrechtsschutz - unterschiedliche Kriterien nehmen Einfluss

Ein Berufsrechtsschutz gilt für Arbeitnehmer insbesondere in der heutigen angespannten wirtschaftlichen Situation einen besonderen Stellenwert ein. Die Arbeitsgerichte sehen sich mit einer Prozessflut konfrontiert, in deren Mittelpunkt oft unberechtigte Kündigungen stehen. Was Arbeitnehmer nicht wissen: Die Verfahrenskosten vor einem Arbeitsgericht werden zwischen Kläger und Beteiligten aufgeteilt. Anders als bei anderen Verfahren muss auch der Gewinner in der ersten Instanz für sein Recht bezahlen.

Jedoch greift der Berufsrechtsschutz nur bei den Versicherungsnehmern, die abhängig beschäftigt sind. Wer sich nebenher etwas dazu verdient, läuft im Schadensfall Gefahr, dass der Versicherer nicht leistet. Für alle Rechtsstreitigkeiten gilt dann kein Versicherungsschutz mehr und dieses Kriterium gilt auch, wenn die Berufsrechtsschutzversicherung innerhalb eines Pakets abgeschlossen wurde. Sind alle Vertragsbedingungen jedoch erfüllt, profitiert der Versicherte von einer Kostenübernahme für den Anwalt wie auch für das Verfahren vor Gericht. Dabei gilt der Versicherungsschutz rund um die Uhr und bei den meisten Gesellschaften auch weltweit.

Weitere Artikel