Beitragserhöhung in der privaten Krankenversicherung

Die Beitragserhöhungen 2015 in der PKV

Zum Jahreswechsel 2014/2015 sind bislang nur wenige Beitragserhöhungen von privaten Krankenversicherungen bekannt geworden. Spannend dürfte die Frage sein, was nach dem Auslaufen zahlreicher Beitragsgarantien zum Jahreswechsel mit den Prämien passiert. Die Tarifanpassungen werden je nach Tarifwelt (Bisex / Unisex) betrachtet.

PKV Vergleich

Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick und Hintergundinformationen zu den Gründen für eine Beitragserhöhung. Gleichzeitig geben wir Ihnen Möglichkeiten an die Hand, was Sie bei einer Beitragsanpassung durch Ihre PKV tun können.

Übersicht zur Beitragserhöhung 2014/2015

In diesem Jahr gibt es bei den Ankündigungen der neuen PKV-Beiträge eine Neuerung. Die Anpassungen werden getrennt für die alten Bisex- und die seit Dezember 2012 geltenden Unisex-Tarife veröffentlicht. Generell zeigt sich, dass die Unisex-Tarife weniger von Anpassungen betroffen sind. Hier kommt es teilweise sogar zu Beitragssenkungen. Dies hängt mit einer vorsichtigeren Beitragskalkulation zusammen. In den alten Bisex-Tarifen, in denen die meisten Privatversicherten versichert sind, kann es jedoch zu heftigen Ausschlägen von bis zu 50% kommen. Nachfolgend eine Übersicht der aktuell gemeldeten Beitragserhöhungen. Die Prozentsätze beziehen sich stets auf die Neugeschäftsbeiträge. Für Bestandskunden fällt die Erhöhung im Regelfall geringer aus.

Allianz PKV

Bei der Allianz Private Krankenversicherung (APKV) erfolgt zum Jahreswechsel eine Tariferhöhung in moderatem Umfang. So gibt es in der AktiMed-Tarifreihe der Unisex-Tarife bei Erwachsenen und Jugendlichen in einzelnen Tarifen Prämienerhöhungen. Bei Kindern bleiben dagegen die Beiträge durchweg stabil. In der Vollversicherung für Ärzte werden die Prämien angezogen, während es bei Kindern und Jugendlichen auch anpassungsfreie Tarife gibt.

Bei den geschlossenen PKV-Tarifen der Bisex-Tarifwelt ist die AktiMed-Reihe überwiegend anpassungsfrei, nur Männer und weibliche Jugendliche sind von höheren Beiträgen betroffen. Diese können im Einzelfall jedoch auch über 10 Prozent liegen. Dieses Bild zeigt sich ebenso beim Blick auf die Alttarife in der Vollversicherung und den Ärztetarifen. Neben anpassungsfreien gibt es ebenfalls Tarife mit Erhöhungen.

Für alle Versicherten mit einer beitragspflichtigen Pflegepflichtversicherung erhöhen sich die Prämien. Dies ist die Folge des Pflegestärkungsgesetzes I, das zu Leistungsverbesserungen im Bereich der Pflegepflichtversicherung führt.

Bisex-Tarife (für das Neugeschäft geschlossen)

Vollkostenversicherung für Angestellte und Selbständige

Frauen

  • 705, 711: z.T. über 10%
  • VSi0, VSi
  • ES300, ES600
  • KB: z.T. über 10%

Männer

  • AktiMed Plus 90
  • AktiMed Plus 90 (A): teilweise über 10%
  • 703, 705, 710, 710A: Anpassungen über 10%
  • 722
  • 2700, ESN300

Weibliche Jugendliche

  • AktiMed Plus 90P
  • AktiMed Plus 90
  • 741, 742, 750: z.T. über 10%
  • VS600, VS600A, VS1200, VS2400, VSi, VSP600, VSP600A; VSP1200, VSP2400

Männliche Jugendliche

  • 741, 750
  • VS0, VS600, VS600A, VS1200, VS2400, VS, VSP0, VSP600, VSP600A, VSP1200, VSP2400: z.T. über 10%

Kinder

  • 741, 742, 750
  • VS600, VS600A, VS1200, VS2400VSi, VSP0, VSP600, VSP600A, VSP1200, VSP2400
  • KB: über 10%

Unisex-Tarife (verkaufsoffen)

Erwachsene

  • AktiMed Plus 70 P
  • AktiMed Plus 90 P
  • AktiMed Plus 90

Jugendliche

  • AktiMed Plus 70 P
  • AktiMed Plus 90 P
  • AktiMed Plus 90

Ärzte-Gruppenversicherung

  • Ärzte Best 100
  • Ärzte Plus 100

Alte Oldenburger

Die Alte Oldenburger glänzt zum wiederholten Male mit Beitragsstabilität. In den Hauptverkaufstarifen bleiben die Prämien konstant. In einigen Tarifen erfolgt sogar eine Beitragssenkung.

Krankheitskostenvollversicherung:

Neugeschäft (Unisex): 

  • Erwachsene: KTS, KUR, PVN
  • Kinder: K20 (Senkung), KUR (Senkung), Pflege flex 1 + 2  
  • Jugendliche: K20, KUR (Senkung)

Bestand (Bisex):

  • Erwachsene: KTS (inkl. TA 2-4), KUR (Senkung), PT (nur Bisex/Männer), KTO (nur Bisex/Frauen), PVN
  • Kinder: K20 (Senkung), KUR (Senkung), Pflege flex 1 + 2  
  • Jugendliche: K20, KUR (Senkung)

Beihilfe/Beamtenanwärter:

Neugeschäft (Unisex):

  • Erwachsene: BET (Senkung), Z-Beihilfe (alle Stufen), PVB
  • Kinder: BET (Senkung)
  • Jugendliche: BET (Senkung)

Bestand (Bisex):

  • Erwachsene:  BET (Senkung),  Z-Beihilfe (alle Stufen), K50-Beihilfe (Senkung aller Stufen für Frauen in Bisex ), PVB
  • Kinder: BET (Senkung)
  • Jugendliche:  BET (Senkung)

ARAG

Anpassung von Bisex-Tarifen zum 1.1.2015

Männer

Frauen

Jugendliche und Kinder

Prämienerhöhung der Unisex-Tarife zum 1.1.2015

Tarife der Vollversicherung

  • 205: Erwachsene (teilweise auch Beitragssenkungen)
  • 207, 208, 209: Erwachsene
  • 21P70: Erwachsene (z.T. auch Beitragssenkungen)
  • 21P80: Erwachsene, Jugendliche, Kinder (t.T. Beitragssenkungen)
  • 21P90: Erwachsene, Jugendliche, Kinder
  • 520, 528, 529: Jugendliche, Kinder
  • 540, 548, 549: Jugendliche, Kinder
  • K600-K1500: Erwachsene (z.T. Beitragssenkungen)

Tarife der Beihilfeversicherung

  • 211-217: Jugendliche, Kinder
  • 221-227, 231-237, 241-247: Erwachsene

Die ARAG hat für bestimmte Tarife aus der Unisex-Tarifwelt eine Beitragsgarantie ausgesprochen. Somit bleiben die Prämien bis mindestens 01.01.2016 stabil. Die Garantie greift für folgende Unisex-Tarife:

Vollversicherung für Erwachsene:

  • 220, 240
  • 520, 528, 589

Vollversicherung für Kinder/Jugendliche:

  • 200, 201, 203, 205, 207, 208, 209
  • 220, 240
  • 230
  • K0-K1500

Beihilfetarife für Erwachsene und Kinder/Jugendliche:

  • 25, 27
  • 221-227, 231-237, 241-247 (gilt nur für Kinder/Jugendliche)

AXA Krankenversicherung

Für die Unisex-Tarifwelt gilt bei der Axa Krankenversicherung in den Bereichen Arbeitnehmer, Freiberufler und Selbständige sowie Öffentlicher Dienst und Ärzte/Heilwesen überwiegend eine Beitragsgarantie bis zum 31.12.2015.

Eine Ausnahme bildet jedoch der Tarif EL Bonus-U, der aufgrund des Kostanstiegs im Gesundheitswesen und höherer Inanspruchnahme von Versicherungsleistungen angepasst werden muss. Der Prämienanstieg liegt bei ca. 10 Prozent.

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Barmenia

Barmenia Beitragserhöhung 2015

Die Barmenia muss nach zwei Jahren mit moderaten Anpassungen nun in einigen Tarifen die Prämien erhöhen. Allerdings wurden die Prämien zum 1.1.2013 im Schnitt sogar gesenkt und im letzten Jahr kam es zu keiner Erhöhung. Bei Erwachsenen müssen lediglich die Vollversicherungs-Tarife (Unisex) einsA prima und VHV1+ erhöht werden. In der Zusatzversicherung kommt es nur im Tarif AK+ für Erwachsene zu Erhöhungen.

Bei Bestandsversicherten in für das Neugeschäft geschlossenen Tarifen müssen die Beiträge der VC- und Ärztetarife VHV anpasst werden, jedoch nicht in allen Tarifstufen. Ebenfalls heraufgesetzt werden die Krankentagegeldtarife TA und TM sowie der Beitragsentlastungstarif EB. Zusätzlich verteuert sich der Ergänzungstarif ZG für Männer.

Unisex-Tarife

  • einsA prima: Erwachsene, männl. und weibl. Jugendliche
  • einsA prima+ / expert / expert+: männl. und weibl. Jugendliche
  • VB 1 U / VB 2 U / VB 3 U / (B)VB 3 U: Kinder, männl. und weibl. Jugendliche

Bisex-Tarife für Bestandskunden

  • VC 2 / (B) VC 2 P / VCN / (B) VCNP: Männer
  • VC 3 P / (B) VC 3 P: Kinder, männl. und weibl. Jugendliche
  • VC 3 / VC 3 D / VC 3 E: Frauen
  • VC 3 F: Frauen, weibl. Jugendliche
  • VCH 2 C: männl. und weibl. Jugendliche
  • VCH 2 D / VCH 2 E / VCH 2 F: Männer, männl. und weibl. Jugendliche
  • VCH 3 A / VCH 3 P / (B) VCH 3 A: Männer, Frauen, Kinder, Jugendliche
  • VCH 3 C / VCH 3 D / VCH 3 E: Männer, Frauen
  • VCH 3 F: Männer, Frauen, Jugendliche
  • VCNW / (B) VCNW: Kinder, Jugendliche
  • VA05: Männer, Frauen
  • VA 20 - 60 / (B) VA 20 - 50: Kinder, Jugendliche
  • VS 300 / (B) VS 300: Männer (teilweise Beitragssenkungen)
  • VS 120 - 180 / (B) VS 120 - 180: Männer, Kinder, Jugendliche
  • VS 220 - 280 / (B) VS 220 - 280: Beitragssenkungen
  • VD 20 - 70 / (B) VD 20 - 70: Männer, Frauen (teilweise Prämiensenkungen)
  • VD 80: Männer, Frauen, männl. Jugendliche
  • VD 100 / (B) VD 100: Jugendliche
  • VZ: Männer, Frauen
  • VHV 1 / (B) VHV 1 / VHV 3 / (B) VHV 3: Männer, Frauen
  • VHV 2 / (B) VHV 2: Männer

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Bayerische Beamtenkrankenkasse (BBKK)

Rund 310.000 PKV-Verträge verteuern sich zum 1.5.2013 bei der BBKK. Im Schnitt erhöhen sich die Prämien um 2,9 Prozent.

Diese Tarife verteuern sich für Männer (auszugsweise):

  • A 420, A 840
  • CompactPrivat - Optimal 250 A, CompactPrivat - Optimal 250 B
  • CompactPrivat - Optimal 600 A, CompactPrivat - Optimal 600 B
  • CompactPrivat - Optimal 1200 A, CompactPrivat - Optimal 1200 B
  • CompactPrivat - START 250 A, CompactPrivat - Optimal 250 B
  • GesundheitPRIVAT - Kompakt, GesundheitPrivat 300, GesundheitPRIVAT 750

Die Anpassung zum Januar 2014 betrifft folgende Tarife (teilweise deutlich im zweistelligen Euro- und Prozentbereich):

  • A1500 bei Männern, Frauen und Kinder
n
  • A840 bei Männern und Kindern
  • S3 (Mehrbett) bei Frauen

  • Compact Start 900 A bei Männern und Frauen

  • Compact Privat S bei Frauen
  • Compact Privat 1200S bei Männern und Frauen
  • 
Gesundheit Privat bei Frauen und Männern

Tarife für Ärzte und Zahnärzte:

  • HA1680 für Männer, Frauen und Kinder

  • HA840 für Männer, Kinder und Jugendliche
  • 
HS0, H1S1500 und HS3000 für Männer

Anpassungen erfolgen auch bei den meisten Tagegeldtarifen und dem Beitragsentlastungsbaustein

Central Krankenversicherung

Nachdem es bei der Central Krankenversicherung in einigen Tarifreihen in den letzten Jahren zu überdurchschnittlichen Anpassungen kam, sind zum Jahreswechsel nur einzelnen Tariflinien betroffen. Allerdings können die Erhöhungen teilweise recht hoch ausfallen, weil die zeitlich befristete Gutschrift wegfällt. Auch die Erhöhung der Selbstbeteiligung führt zu einer indirekten Verteuerung. Folgende Tarife sind von Prämienerhöhungen betrofen:

  • KEH
  • CV3H
  • CVP500
  • KN und EKN
  • KNA und EKNA
  • comfort und die Vario-Tarife (z.B.: V333S2, V222S2, V211S2, V333S2P)

In manchen Tarifen verringert sich der Zahlbeitrag ab 1. Januar 2014 durch eine Gutschrift. Achtung: Diese Gutschrift ist voraussichtlich auf ein Jahr befristet. Nicht alle Tarife werden mit dieser Gutschrift subventioniert.

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Continentale

Bei der Continentale ist zum 1. Mai 2013 jeder vierte PKV-Vertrag der rund eine Million Policen des Dortmunder Versicherers von einer Beitragserhöhung betroffen. Vor allem Tarife in der Business Line sowie Zusatzversicherungen werden teurer. Über alle Conti-Versicherten beträgt die Anpassung 0,4 Prozent. In den betroffenen Tarifen liegt die Erhöhung deutlich darüber.

Tarife für Angestellte, Freiberufler und Selbständige

  • BSS: Erhöhung für Männer
  • CB: Erhöhung für Männer
  • CS 1, CS 2, CS2 Plus, GS 1, GS 1 Plus, GS2, GS: Erhöhung für Frauen

Deutscher Ring

1. Tarife für Angestellte, Freiberufler und Selbständige

  • Classic: Männer +6%, Frauen +4 bis +6%
  • Classic+: Männer +8%, Frauen +8 bis +11%
  • Espirt M: Frauen +4 bis 5%
  • Esprit MX: Frauen +4 bis 5%
  • Esprit X: Frauen +7 bis 8%
  • Profi S: Frauen -3 bis -5%

2. Tarife für Auszubildende

  • BP 20 A: Männer +18%, Frauen +10 bis 11%
  • BP 25 A: Männer +18%, Frauen +10 bis 11%
  • BP 30 A: Männer +18%, Frauen +10 bis 11%
  • BP 35 A: Männer +18%, Frauen +10 bis 11%
  • BP 40 A: Männer +18%, Frauen +10 bis 11%
  • BP 45 A: Männer +18%, Frauen +10 bis 11%
  • BP 50 A: Männer +18%, Frauen +10 bis 11%

3. Tarife für Beamte und Beihilfeberechtigte

  • BD 20 (Zahn 20% Erstattung): Männer -2 bis +10%, Frauen +9%
  • BD 25 (Zahn 25% Erstattung): Männer -2 bis +10%, Frauen +9%
  • BD 30 (Zahn 30% Erstattung): Männer -2 bis +10%, Frauen +9%
  • BD 35 (Zahn 35% Erstattung): Männer -2 bis +10%, Frauen +9%
  • BP 15 (Mehrbett 15% Erstattung): Männer +18%, Frauen +10 bis +11%
  • BP 20 (Mehrbett 20% Erstattung): Männer +18%, Frauen +10 bis +11%
  • BP 25 (Mehrbett 25% Erstattung): Männer +18%, Frauen +10 bis +11%
  • BP 30 (Mehrbett 30% Erstattung): Männer +18%, Frauen +10 bis +11%

DKV Deutsche Krankenversicherung

Die Beitragserhöhung bei der DKV für die Bisex-Tarife wird erst zum 1. April 2013 durchgeführt. Die betroffenen Tarife im Überblick:

  • BM3: Frauen und Männer - Erhöhung über 10%
  • BM5/0: Männer - Erhöhung über 10%
  • BM5/1: Männer - Erhöhung über 10%
  • BM5/2: Männer - Erhöhung über 10%
  • BM5/3: Männer - Erhöhung über 10%
  • M4: Männer - Erhöhung bis 10%, Kinder - Erhöhung über 10%
  • K2B: Männer - Erhöhung bis 10%, Frauen - Erhöhung über 10%
  • Aktiv: Männer und Frauen - Erhöhung über 10%
  • MC1: Männer und Frauen - Erhöhung über 10%
  • MC2: Männer - Erhöhung bis 10%
  • GST: Frauen - Erhöhung bis 10%, Kinder - Erhöhung über 10%
  • AM0: Männer - Erhöhung bis 10%
  • AM2: Männer - Erhöhung über 10%
  • AM4: Frauen - Erhöhung über 10%
  • SM6: Männer, Frauen, männl. Jugendliche und Kinder - Erhöhung bis 10%, Weibl. Jugendliche: Erhöhung über 10%

Gothaer

Beitragsänderungen der Unisex-Tarife

Vor allem die Tarife mit einer Beitragsgarantie bis Jahresende müssen zum 1.1.2015 deutlich erhöht werden:

  • BE / Kinder, Jugendliche: über 15%
  • BS 15 - BS 50 / Kinder: +51 bis 10%
  • BSR 15 - BSR 50 / Kinder, Jugendliche: +10,1 -  über 15%
  • BWR 15 - BWR 50 / Jugendliche: +5,1 - 10%
  • MAX 1 / Kinder, Jugendliche: +10,1 - 15%
  • MAX 2 / Kinder, Jugendliche: +0,1 - 15%
  • MAX 2 / Erwachsene: +5,1 -10%
  • MediComfort / Kinder, Jugendliche: +5,1 - über 15%
  • MediVita 250 und 500 / Erwachsene: +5,1 - 10%
  • MediVita Z 90 / Erwachsene: +5,1 - 10% (Altersgruppe 30-45)
  • P3 / Kinder: +5,1 - 10%

Hallesche

Wie bereits im Vorjahr ist der Anpassungsdruck bei der Hallesche äußerst gering. In den Tarifstufen zur Vollversicherung kommt es in der Unisex-Tarifwelt für Erwachsene sogar zu Beitragssenkungen. In den Genuss von geringeren Beiträgen kommen auch die Bestandskunden. In der Bisex-Tarifwelt finden sowohl Erhöhungen (bis max. 5%) als auch Senkungen statt.

Gleichzeitig hat die Hallesche die Absenkung des Rechnungszinses in den geschlossenen Bisex-Tarifen angekündigt. In den von einer Anpassung betroffenen Tarifen sinkt der Zinssatz für die Altersrückstellungen von 3,5 auf 3,1%. Damit trägt der Versicherer der anhaltenden Niedrigzinsphase Rechnung. In der Unisex-Tarifwelt liegt der Zinssatz bereits seit Einführung der neuen Tarife Ende 2012 bei 2,5%.

Prozentuale Beitragsänderungen im Neugeschäft (Unisex-Tarife):

  • NK: Senkung bis 4 % (NK.2, NK.3, NK.4, NK.Bonus)
  • KS: Senkung bis 3 % (KS.1, KS.2, KS.Bonus)
  • PRIMO: Senkung bis 9 % (PRIMO BONUSZ (+), PRIMO SBZ1 (+), PRIMO SBZ3 (+))

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HanseMerkur

  • ASZG: Männer +9%
  • KV2 (Fit): Männer +12%
  • KV3 (Fit): Männer +8%, Frauen +7%
  • KVE2 (StartFit): Männer +9%, Frauen +10%
  • KVG2 (StartFit): Männer +9%, Frauen +8%

Inter

Neugeschäft (Unisex-Tarife)

Während alle Stufen INTER QualiMed® U beitragsstabil bleiben sowie die Stufen JA S10 U und JAK U bei den Ärztetarifen stabil bleiben, wird die Tarifstufe JA um etwa 1,5% teurer. Deutlich stärker muss der Tarif JA S20 U angepasst werden. Die Erhöhung wurde durch den Einsatz von finanziellen Mitteln auf maximal 9% bzw. 30 Euro begrenzt. Bei den Tarifen für Zahnärzte ist die Stufen ZAK 3S U stärker betroffen. Stabil bleiben hingegen ZAK 1 U und ZAK 2 U. Die QualiMed Z-Tarife bleiben ebenfalls beitragsstabil.

Bestandsgeschäft (Bisex-Tarife)

JA S20 / Männer: Nach moderaten Anpassungen in den vergangenen Jahren gibt es zum 1.1.2015 eine deutliche Prämienerhöhung. Neben der allgemeinen Kostenentwicklung im Gesundheitswesen wirkt sich bei diesem Tarif nach Angaben der INTER vor allem der Effekt der sogenannten „Umstufer“ negativ aus. Ältere Versicherte der Tarifstufen JA und JA S10 konnten durch eine Tarifumstufung eine spürbare Beitragsersparnis erzielen. Dadurch hat sich jedoch die Risikostruktur des Tarifs JA S20 derart verschlechtert, was die enorme Anpassung zur Folge hat.

Durch den massiven Einsatz von Limitierungsmitteln konnte die Erhöhung auf 25% bzw. 60 Euro begrenzt werden.

  • ZAK (L) 3S / Männer: maximal 30% bzw. 35 Euro.
  • ZAK (L) 3S / Frauen: unter 10%, maximal 10 Euro.
  • ZAK SS U: maximal 15% bzw. 20 Euro.
  • VarioLine A 110 / Frauen: bis zu 50% bzw. 30 Euro.
  • VK / Frauen: maximal 12% bzw. 55 Euro

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LKH Landeskrankenhilfe

Zum Jahreswechsel erfolgt bei der LKH lediglich eine moderate Prämienerhöhung. Ein Großteil der Tarife bleibt wie bereits in den Vorjahren stabil. Höhere Anpassungen werden durch finanzielle Reserven abgemildert. Folgende Tarife sind von einer Erhöhung betroffen:

Tarife für Männer

  • Ambulante Tarife: 105, 110, 120, AS10, A103, A105
  • Stationäre Tarife: 282, 350-380
  • Kompakttarife: , P, P4, PP4, G3

Tarife für Frauen

  • Ambulante Tarife: 103, A103, A105
  • Kompakttarife: P2

LVM

1. Tarife für Angestellte, Freiberufler und Selbständige

  • A 0: Männer +3%, Frauen +1 bis +3%
  • A 1050: Männer +11 bis +17%, Frauen +3 bis +6%
  • A 1750: Männer +6 bis +8%, Frauen +4 bis +6%
  • A 20/P: Männer +1 bis +4%, Frauen +1 bis +3%
  • AP 300: Frauen +7 bis +8%
  • S1: Männer +10 bis +12%, Frauen +2 bis +3%
  • S2: Kinder +10%
  • S3: Kinder +12%, Frauen +11%, Jugendliche +9%

Münchener Verein

<h4>1. Tarife für Angestellte, Freiberufler und Selbständige</h4>

  • 195: Männer +4 bis +6%, männliche Jugendliche -5%
  • Excellent 728: Männer +5 bis +7%, männliche Jugendliche +32%
  • Excellent 730: Männer +12 bis +13%, männliche Jugendliche +31%
  • Excellent 767: Männer -1 bis -5%, männliche Jugendliche +61%
  • Royal 891: Männer +32 bis +34%, Frauen +6%, weibliche Jugendliche -9%
  • Royal 892: Männer +28 bis +31%, Frauen +1 bis +2%, weibliche Jugendliche -15%

<h4>2. Tarife für Beamte und Beihilfeberechtigte</h4>

  • Bonus Care - B 901: Frauen +3 bis +5%, männl. Jugendliche +55%, weibl. Jugendliche +11%
  • Bonus Care - B 902: Frauen +3 bis +5%, männl. Jugendliche +55%, weibl. Jugendliche +11%
  • Bonus Care - B 903: Frauen +3 bis +5%, männl. Jugendliche +55%, weibl. Jugendliche +11%
  • Bonus Care - B 904: Frauen +3 bis +5%, männl. Jugendliche +55%, weibl. Jugendliche +11%
  • Bonus Care - B 905: Frauen +3 bis +5%, männl. Jugendliche +55%, weibl. Jugendliche +11%
  • Bonus Care - B 906: Frauen +3 bis +5%, männl. Jugendliche +55%, weibl. Jugendliche +11%
  • Bonus Care - B 907: Frauen +3 bis +5%, männl. Jugendliche +55%, weibl. Jugendliche +11%
  • Bonus Care - B 908: Frauen +3 bis +5%, männl. Jugendliche +55%, weibl. Jugendliche +11%
  • Bonus Care B 931: Frauen +4 bis +6%
  • Bonus Care B 932: Frauen +4 bis +6%
  • Bonus Care B 933: Frauen +4 bis +6%
  • Bonus Care B 934: Frauen +4 bis +6%
  • Bonus Care B 935: Frauen +4 bis +6%
  • Bonus Care B 936: Frauen +4 bis +6%
  • Bonus Care B 937: Frauen +4 bis +6%
  • Bonus Care B 938: Frauen +4 bis +6%
  • Excellent - B 781: Männer +17 bis +20%, männl. Jugendliche +30%
  • Excellent - B 782: Männer +17 bis +20%, männl. Jugendliche +30%
  • Excellent - B 783: Männer +17 bis +20%, männl. Jugendliche +32%
  • Excellent - B 784: Männer +17 bis +20%, männl. Jugendliche +34%
  • Excellent - B 785: Männer +17 bis +20%, männl. Jugendliche +37%
  • Excellent - B 786: Männer +17 bis +20%, männl. Jugendliche +39%
  • Excellent - B 787: Männer +17 bis +20%, männl. Jugendliche +39%
  • Excellent - B 788: Männer +17 bis +20%, männl. Jugendliche +39%

<h4>3. Pflegezusatzversicherungen</h4>

  • Select Care 421: Frauen +4 bis +10%
  • Select Care 422: Männer +4 bis +9%, Frauen +1 bis +6%
  • Select Care 423: Männer +2 bis +12%, Frauen -1 bis +4%
  • Select Care 426: Frauen +1 bis 5%
  • Select Care 427: Männer +2 bis +10%
  • Select Care 428: Frauen -2 bis +3%

Nürnberger Krankenversicherung

Beitragsgarantie bis zum 31. Dezember 2014 für folgende Unisex-Tarife:

Erwachsene/Jugendliche/Kinder

  • TOP3, TOP3+
  • TOP6, TOP6+
  • HAT6
  • ZZ20
  • S1, S2
  • PET
  • TA, TS, TF

Bei den hier aufgeführten Tarifen werden die Prämien bis mindestens Ende 2014 nicht angehoben.

R+V

Bei der R+V sind einige Tarife von einer Beitragsanpassung zum 1. Januar 2015 betroffen. Die Selbstbehalte werden nicht angehoben. Folgende Tarife aus der Tarifreihe AGIL werden teurer:

  • AGIL classic pro (CP): Tarifstufen CP0U und CP1U für Kinder; Tarifstufen CP2U, CP3U für Erwachsene, Kinder, Schüler/Studenten
  • AGIL comfort (MP): Tarifstufen MP0U, MP1U für Kinder; Tarifstufen MP2U, MP3U für Erwachsene, Kinder, Schüler/Studenten
  • AGIL premium (TN): TN2U, TN3U für Erwachsene, Kinder, Schüler/Studenten
  • Beitragsentlastung im Alter (WBETU)

Tarifreihe R+V-Beihilfekonzept:

  • Grundtarif (BB und BH): Kinder
  • Stationärer Wahlleistungstarif (W1, W2): Kinder

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GesundheitsKonzept ELAN



  • Blick + Check premium, comfort und classic (BC1U, BC2U, BC3U): Kinder
  • Klinik premium (K1U): Erwachsene
  • Zahn premium und Zahn comfort (Z1U, Z2U): Erwachsene
  • Zahn classic (Z3U): Erwachsene und Kinder
  • Mitglieder premium (M1U): Erwachsene
  • Premium plus und Comfort Plus (P1U, P2U): Erwachsene
  • Beitragsentlastung im Alter (BETU): Erwachsene

 

SDK Süddeutsche Krankenversicherung

Beitragsanpassung im Neugeschäft für Unisex-Tarife 2015

Ein Großteil der SDK-Unisex- (verkaufsoffen) und Bisex-Tarife (geschlossen) bleibt zum Jahreswechsel von einer Prämienanpassung verschont. In den Unisex-Ambulanttarifen A75, A80, A100, A210, A220 erfolgen keine Anpassungen. Lediglich der Tarif A80B muss erhöht werden.

Bei Kindern erfolgt eine Anpassung in folgenden Unisex-Tarifen: A75, A80, A109, AZ, ZS75, S101 und S103.

UKV - Union Krankenversicherung

Um 3,4 Prozent im Schnitt verteuern sich die Policen bei der UKV. Insgesamt sind 185.000 Verträge von der Anpassung zum 1. Mai 2013 betroffen.

uniVersa

Während vor allem im Bereich der Krankenzusatzversicherung die Beiträge gesenkt werden können, müssen in der Vollversicherung einige Tarife der Unisex-Welt angepasst werden. Zu beachten ist, dass die Angaben keine Aussage über notwendige Erhöhungen in den Bisex-Tarifen zulassen.

Folgende Tarife sind zum 1. Januar 2014 von einer Erhöhung betroffen:

Erwachsene

  • uni-A 100
  • uni-A 155 (teilweise auch Beitragssenkungen)
  • uni-AM 155
  • uni-ZA 80 (teilweise auch Beitragssenkungen)
  • uni-ST 2/100
  • uni-ST 3/100 (teilweise auch Beitragssenkungen)
  • uni-STm 100
  • uni-VE 1300 H
  • uni-VE 1300 G
  • uni-intro Privat 300
  • uni-intro Privat 600
  • uni-intro Privat-Spezial (teilweise auch Beitragssenkungen)

Kinder

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  • uni-intro Privat-Spezial

 

Württembergische Krankenversicherung

1. Tarife für Arbeitnehmer, Freiberufler und Selbständige

  • EKN 1200: Kinder +14%, Frauen +2 bis +3%
  • ESN 300: Männer +18%
  • GN 300: Kinder +5%, Männer +9%
  • GN 600: Kinder +5%, Frauen +3 bis 4%
  • GN 1200: Kinder +3%
  • KN 1200: Frauen +8 bis +9%
  • KS 3000: Frauen +11%

2. Tarife für Auszubildende

  • ESN 300 S: Männer +5 bis +7%
  • KN 1200 S: Frauen +2 bis +5%
  • KS 3000 S: Frauen +4%
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Central mit Beitragserhöhung 2013

Die Central Krankenversicherung verzeichnete bereits zum Jahreswechsel 2011/2012 eine überdurchschnittliche Anpassung von ca. 12%.  Auch für 2013 sind höhere PKV-Beiträge angekündigt. Zwar liegt die Anpassung unter der des vergangenen Jahres. Allerdings ist das wahre Ausmaß der Prämienerhöhung nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Zunächst einmal erfolgt in zahlreichen Tarifen die Beitragsanpassung in Höhe von 3 bis 5%. Darüber hinaus kommt es in vielen Tarifen zu einer Erhöhung des Selbstbehalts. Dies belastet den Kunden zwar erst, wenn Rechnungen eingereicht werden, stellt im Kern jedoch eine höhere finanzielle Belastung dar.

Als Besonderheit für das Jahr 2013 gewährt die Central Krankenversicherung den Bestandskunden eine zeitlich befristete Gutschrift. Je nach Vertragslaufzeit liegt der monatliche Beitragsrabatt zwischen 20 bis 50 Euro. Der ab Januar 2013 zu zahlende Gesamtbeitrag wurde in den Beitragserhöhungsschreiben der Central bereits eingerechnet. Zunächst ist der Rabatt bis zum 31.12.2013 befristet. Kunden müssen sich also darauf einstellen, dass die Gutschrift bereits 2014 wieder entfällt und sich der PKV-Beitrag erneut kräftig erhöht. Für viele Männer dürfte dann jedoch ein Wechsel des Anbieters nicht mehr in Frage kommen: Durch die ab 21.12.2012 geltenden Unisex-Tarife werden sich die Prämien für Neuabschlüsse deutlich verteuern. Dadurch wird ein Anbieterwechsel unattraktik, wiel sich die Prämien für Neueinsteiger und Wechsler ab dem 21.12.2012 um bis zu 35% verteuern.

Gründe für eine Beitragserhöhung in der PKV

So vielschichtig wie die Tarife sind auch die Gründe, die eine Beitragserhöhung erforderlich machen. Zunächst gibt es auch in der Medizin den Trend zu Verteuerung von Leistungen im Gesundheitswesen. Steigende Preise für Medikamente, Geräte oder auch für das medizinische Personal durch höhere Lohnabschlüsse lassen die Kosten bei den Versicherern ansteigen.

Daneben machen sich die Alterung der Bevölkerung und die gestiegene Lebenserwartung auch bei den privaten Versicherern bemerkbar. Durch die Zunahme des Lebensalters müssen weitere finanzielle Mittel zum Aufbau von Altersrückstellungen gebildet werden. Denn die PKV muss ihre Leistungen auf vertraglicher Basis erbringen und kann nicht wie die gesetzliche Krankenkasse eine Leistungskürzung vornehmen. Durch die Integration der Sterbetafel 2010 wird die Kalkulationsgrundlage auf den neuesten Stand gebracht.

Für das Jahr 2010 ergibt sich zudem ein Sondereffekt: So führt die Einführung des Basistarifs in der PKV und die gleichzeitig eingeführte Versicherungspflicht zu einer Beitragserhöhung.

Die Beitragserhöhung kann das PKV-Unternehmen jedoch nicht willkürlich vornehmen. Vielmehr bedarf es gemäß § 12b VAG eines unabhängigen Treuhänders, welcher der Beitragsanpassung zustimmen muss. Der Treuhänder stellt fest, ob die Beitragsanpassung im Einklang mit den Kalkulationsvorschriften des Versicherungsgesetzes steht. Dazu müssen verschiedene Rechnungsgrundlagen und mathematische Formeln berücksichtigt werden.

Möglichkeiten bei einer Beitragserhöhung

Gerade ältere Versicherte sind von einer Beitragserhöhung besonders betroffen. Denn gestiegenen Krankheitskosten müssen über die Altersrückstellung auch für die Zukunft in die Tarifprämien einkalkuliert werden. Aufgrund der fehlenden Ansparzeit ist dazu stets ein größerer Geldbetrag erforderlich als bei jungen Versicherten.

  • Tarifwechsel durch Umstufungsrecht: Durch Vereinbarung eines höheren Selbstbehalts oder Reduzierung von Versicherungsleistungen, z.B. durch Verzicht auf Wahlleistungen im Krankenhaus, lassen sich sofortige Beitragsersparnisse erzielen. Alternativ bieten die meisten PKV-Unternehmen auch andere Tarife, bei denen man durch einen Wechsel die monatlichen Beiträge reduzieren kann. Eine persönliche Beratung sollte jedoch vorher eingeholt werden.
  • Beitragsentlastungsprogramme: Wer einen speziellen Vorsorgeplan mit seiner PKV-Gesellschaft vereinbart, kann eine garantierte Beitragssenkung im Rentenalter erhalten. Dazu muss man in jungen Jahren einen höheren Beitrag entrichten, der verzinslich angelegt wird. Die Beitragsentlastungsprogramme sind als integrierter Bestandteil der privaten Krankenvollversicherung ebenfalls durch den Arbeitgeber zuschussfähig.
  • PKV-Wechsel: Als letzte Möglichkeit bietet sich der Wechsel der privaten Krankenversicherung an. Zu beachten ist, dass in diesem Fall beim neuen Versicherer eine Gesundheitsprüfung stattfindet, die dazu führen kann, dass man den gewünschten Versicherungsschutz nicht erhält. In den meisten Fällen verbleiben die angesammelten Altersrückstellungen beim bisherigen Versicherer. 
  • Leistungskürzungen: Der Verzicht auf den Chefarzt im Krankenhaus kann eine monatliche Beitragsersparnis von bis zu 100 Euro bringen. Doch Vorsicht: Wer später wieder auf diese Leistung zurückgreifen will, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen. Daher sollte man diesen Schritt nur nach ausführlicher Beratung über Vor- und Nachteile in Erwägung ziehen.
  • Wechsel in Standard- oder Basistarif: Für ältere Versicherte hat der Gesetzgeber zwei Grundtarife eingeführt. Die Leistungen orientieren sich am Katalog der gesetzlichen Kassen. Der Beitrag ist auf einen Höchstwert begrenzt. Allerdings bietet der Tarifwechsel in einen anderen Normaltarif meist höhere Einsparmöglichkeiten.

Weitere Informationen

Vergleich zur privaten Krankenversicherung