Beitragserhöhung in der privaten Krankenversicherung

Die Beitragserhöhungen 2015 in der PKV

Zum Jahreswechsel 2014/2015 sind bislang nur wenige Beitragserhöhungen von privaten Krankenversicherungen bekannt geworden. Spannend dürfte die Frage sein, was nach dem Auslaufen zahlreicher Beitragsgarantien zum Jahreswechsel mit den Prämien passiert. Die Tarifanpassungen werden je nach Tarifwelt (Bisex / Unisex) betrachtet.

PKV Vergleich

Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick und Hintergundinformationen zu den Gründen für eine Beitragserhöhung. Gleichzeitig geben wir Ihnen Möglichkeiten an die Hand, was Sie bei einer Beitragsanpassung durch Ihre PKV tun können.

Übersicht zur Beitragserhöhung 2014/2015

In diesem Jahr gibt es bei den Ankündigungen der neuen PKV-Beiträge eine Neuerung. Die Anpassungen werden getrennt für die alten Bisex- und die seit Dezember 2012 geltenden Unisex-Tarife veröffentlicht. Generell zeigt sich, dass die Unisex-Tarife weniger von Anpassungen betroffen sind. Hier kommt es teilweise sogar zu Beitragssenkungen. Dies hängt mit einer vorsichtigeren Beitragskalkulation zusammen. In den alten Bisex-Tarifen, in denen die meisten Privatversicherten versichert sind, kann es jedoch zu heftigen Ausschlägen von bis zu 50% kommen. Nachfolgend eine Übersicht der aktuell gemeldeten Beitragserhöhungen. Die Prozentsätze beziehen sich stets auf die Neugeschäftsbeiträge. Für Bestandskunden fällt die Erhöhung im Regelfall geringer aus.

Allianz PKV

Bei der Allianz Private Krankenversicherung kommt es nur in wenigen Tarifen zu Anpassungen. In den verkaufsoffenen Unisex-Tarifen kommt es sogar teilweise zu Beitragssenkungen von bis zu 13%. Hintergrund für die Prämiensenkung sind geringere Kostensätze sowie die günstige Entwicklung bei den Leistungsausgaben.

Für folgende für den Verkauf geschlossene Alttarife (Bisex) muss eine Erhöhung vorgenommen werden:

Frauen (Vollkostentarife für Angestellte und Selbständige)

  • 702, 702A, 705, 712, 740: Erhöhung liegt unterhalb von 10%
  • 703: +10%
  • VS0: +10%

Männer

  • 712, 742, 750, VSZ1, VSZ2: Erhöhung liegt unterhalb von 10%
  • VSP2400: +10%

Kinder

  • AktiMed Plus 100: +10%
  • 742, 729 (E), VSP0, VSP600, VSP 600A, VSP1200, VSP2400: Erhöhung liegt unterhalb von 10%

In der AktiMed-Tarifreihe für die sogenannten Unisex-Tarife kommt bei allen Erwachsenen durchweg zu einer Beitragsreduzierung. Bei Kindern und Jugendlichen werden zahlreiche Tarife im Beitrag gesenkt. In keinem Fall muss eine Prämienerhöhung vorgenommen werden.

Alte Oldenburger

Beitragsgarantie 2014

Der überwiegende Teil der Tarife in der Vollversicherung bleibt beitragsstabil. Die Alte Oldenburger führt nur in diesen Tarifen eine Anpassung zum 1. Januar 2014 durch:

Neugeschäft:

Krankheitskostenvollversicherung

  • Erwachsene: A 118
  • Kinder/Jugendliche:  Z 80/60, Z 100/80

Beihilfe/Beamtenanwärter

  • Kinder/Jugendliche: KK52 - K 550 und K 50/B
  • Erwachsene und Kinder/Jugendliche:  KK 32- K 350

Bestandsgeschäft:

Krankheitskostenvollversicherung

  • Frauen: A 80, A 90, TA 6 - TA 26
  • Männer: A 118, 
  • Kinder/Jugendliche: Z 80, Z 100

Beihilfe/Beamtenanwärte

  • Männer: KK32- K350, ZZ 20 - ZZ 50
  • Kinder/Jugendliche:  KK 32- K 350, K 52 - K 550

Für alle hier nicht aufgeführten Vollversicherungstarife gilt eine Beitragsgarantie bis mindestens 31.12.2014.

ARAG

Anpassung von Bisex-Tarifen zum 1.1.2015

Männer

Frauen

Jugendliche und Kinder

Prämienerhöhung der Unisex-Tarifen zum 1.1.2015

Die ARAG hat für bestimmte Tarife aus der Unisex-Tarifwelt eine Beitragsgarantie ausgesprochen. Somit bleiben die Prämien bis mindestens 01.01.2016 stabil. Die Garantie greift für folgende Unisex-Tarife:

Vollversicherung für Erwachsene:

  • 220, 240
  • 520, 528, 589

Vollversicherung für Kinder/Jugendliche:

  • 200, 201, 203, 205, 207, 208, 209
  • 220, 240
  • 230
  • K0-K1500

Beihilfetarife für Erwachsene und Kinder/Jugendliche:

  • 25, 27
  • 221-227, 231-237, 241-247 (gilt nur für Kinder/Jugendliche)

 

AXA Krankenversicherung

Für die Unisex-Tarifwelt gilt bei der Axa Krankenversicherung in den Bereichen Arbeitnehmer, Freiberufler und Selbständige sowie Öffentlicher Dienst und Ärzte/Heilwesen überwiegend eine Beitragsgarantie bis zum 31.12.2015.

Eine Ausnahme bildet jedoch der Tarif EL Bonus-U, der aufgrund des Kostanstiegs im Gesundheitswesen und höherer Inanspruchnahme von Versicherungsleistungen angepasst werden muss. Der Prämienanstieg liegt bei ca. 10 Prozent.

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Barmenia

Barmenia Beitragserhöhung 2015

Unisex-Tarife

  • einsA prima: Erwachsene, männl. und weibl. Jugendliche
  • einsA prima+ / expert / expert+: männl. und weibl. Jugendliche
  • VB 1 U / VB 2 U / VB 3 U / (B)VB 3 U: Kinder, männl. und weibl. Jugendliche

Bisex-Tarife für Bestandskunden

  • VC 2 / (B) VC 2 P / VCN / (B) VCNP: Männer
  • VC 3 P / (B) VC 3 P: Kinder, männl. und weibl. Jugendliche
  • VC 3 / VC 3 D / VC 3 E: Frauen
  • VC 3 F: Frauen, weibl. Jugendliche
  • VCH 2 C: männl. und weibl. Jugendliche
  • VCH 2 D / VCH 2 E / VCH 2 F: Männer, männl. und weibl. Jugendliche
  • VCH 3 A / VCH 3 P / (B) VCH 3 A: Männer, Frauen, Kinder, Jugendliche
  • VCH 3 C / VCH 3 D / VCH 3 E: Männer, Frauen
  • VCH 3 F: Männer, Frauen, Jugendliche
  • VCNW / (B) VCNW: Kinder, Jugendliche
  • VA05: Männer, Frauen
  • VA 20 - 60 / (B) VA 20 - 50: Kinder, Jugendliche
  • VS 300 / (B) VS 300: Männer (teilweise Beitragssenkungen)
  • VS 120 - 180 / (B) VS 120 - 180: Männer, Kinder, Jugendliche
  • VS 220 - 280 / (B) VS 220 - 280: Beitragssenkungen
  • VD 20 - 70 / (B) VD 20 - 70: Männer, Frauen (teilweise Prämiensenkungen)
  • VD 80: Männer, Frauen, männl. Jugendliche
  • VD 100 / (B) VD 100: Jugendliche
  • VZ: Männer, Frauen
  • VHV 1 / (B) VHV 1 / VHV 3 / (B) VHV 3: Männer, Frauen
  • VHV 2 / (B) VHV 2: Männer

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Bayerische Beamtenkrankenkasse (BBKK)

Rund 310.000 PKV-Verträge verteuern sich zum 1.5.2013 bei der BBKK. Im Schnitt erhöhen sich die Prämien um 2,9 Prozent.

Diese Tarife verteuern sich für Männer (auszugsweise):

  • A 420, A 840
  • CompactPrivat - Optimal 250 A, CompactPrivat - Optimal 250 B
  • CompactPrivat - Optimal 600 A, CompactPrivat - Optimal 600 B
  • CompactPrivat - Optimal 1200 A, CompactPrivat - Optimal 1200 B
  • CompactPrivat - START 250 A, CompactPrivat - Optimal 250 B
  • GesundheitPRIVAT - Kompakt, GesundheitPrivat 300, GesundheitPRIVAT 750

Die Anpassung zum Januar 2014 betrifft folgende Tarife (teilweise deutlich im zweistelligen Euro- und Prozentbereich):

  • A1500 bei Männern, Frauen und Kinder
n
  • A840 bei Männern und Kindern
  • S3 (Mehrbett) bei Frauen

  • Compact Start 900 A bei Männern und Frauen

  • Compact Privat S bei Frauen
  • Compact Privat 1200S bei Männern und Frauen
  • 
Gesundheit Privat bei Frauen und Männern

Tarife für Ärzte und Zahnärzte:

  • HA1680 für Männer, Frauen und Kinder

  • HA840 für Männer, Kinder und Jugendliche
  • 
HS0, H1S1500 und HS3000 für Männer

Anpassungen erfolgen auch bei den meisten Tagegeldtarifen und dem Beitragsentlastungsbaustein

Central Krankenversicherung

Nachdem es bei der Central Krankenversicherung in einigen Tarifreihen in den letzten Jahren zu überdurchschnittlichen Anpassungen kam, sind zum Jahreswechsel nur einzelnen Tariflinien betroffen. Allerdings können die Erhöhungen teilweise recht hoch ausfallen, weil die zeitlich befristete Gutschrift wegfällt. Auch die Erhöhung der Selbstbeteiligung führt zu einer indirekten Verteuerung. Folgende Tarife sind von Prämienerhöhungen betrofen:

  • KEH
  • CV3H
  • CVP500
  • KN und EKN
  • KNA und EKNA
  • comfort und die Vario-Tarife (z.B.: V333S2, V222S2, V211S2, V333S2P)

In manchen Tarifen verringert sich der Zahlbeitrag ab 1. Januar 2014 durch eine Gutschrift. Achtung: Diese Gutschrift ist voraussichtlich auf ein Jahr befristet. Nicht alle Tarife werden mit dieser Gutschrift subventioniert.

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Continentale

Bei der Continentale ist zum 1. Mai 2013 jeder vierte PKV-Vertrag der rund eine Million Policen des Dortmunder Versicherers von einer Beitragserhöhung betroffen. Vor allem Tarife in der Business Line sowie Zusatzversicherungen werden teurer. Über alle Conti-Versicherten beträgt die Anpassung 0,4 Prozent. In den betroffenen Tarifen liegt die Erhöhung deutlich darüber.

Tarife für Angestellte, Freiberufler und Selbständige

  • BSS: Erhöhung für Männer
  • CB: Erhöhung für Männer
  • CS 1, CS 2, CS2 Plus, GS 1, GS 1 Plus, GS2, GS: Erhöhung für Frauen

Deutscher Ring

1. Tarife für Angestellte, Freiberufler und Selbständige

  • Classic: Männer +6%, Frauen +4 bis +6%
  • Classic+: Männer +8%, Frauen +8 bis +11%
  • Espirt M: Frauen +4 bis 5%
  • Esprit MX: Frauen +4 bis 5%
  • Esprit X: Frauen +7 bis 8%
  • Profi S: Frauen -3 bis -5%

2. Tarife für Auszubildende

  • BP 20 A: Männer +18%, Frauen +10 bis 11%
  • BP 25 A: Männer +18%, Frauen +10 bis 11%
  • BP 30 A: Männer +18%, Frauen +10 bis 11%
  • BP 35 A: Männer +18%, Frauen +10 bis 11%
  • BP 40 A: Männer +18%, Frauen +10 bis 11%
  • BP 45 A: Männer +18%, Frauen +10 bis 11%
  • BP 50 A: Männer +18%, Frauen +10 bis 11%

3. Tarife für Beamte und Beihilfeberechtigte

  • BD 20 (Zahn 20% Erstattung): Männer -2 bis +10%, Frauen +9%
  • BD 25 (Zahn 25% Erstattung): Männer -2 bis +10%, Frauen +9%
  • BD 30 (Zahn 30% Erstattung): Männer -2 bis +10%, Frauen +9%
  • BD 35 (Zahn 35% Erstattung): Männer -2 bis +10%, Frauen +9%
  • BP 15 (Mehrbett 15% Erstattung): Männer +18%, Frauen +10 bis +11%
  • BP 20 (Mehrbett 20% Erstattung): Männer +18%, Frauen +10 bis +11%
  • BP 25 (Mehrbett 25% Erstattung): Männer +18%, Frauen +10 bis +11%
  • BP 30 (Mehrbett 30% Erstattung): Männer +18%, Frauen +10 bis +11%

DKV Deutsche Krankenversicherung

Die Beitragserhöhung bei der DKV für die Bisex-Tarife wird erst zum 1. April 2013 durchgeführt. Die betroffenen Tarife im Überblick:

  • BM3: Frauen und Männer - Erhöhung über 10%
  • BM5/0: Männer - Erhöhung über 10%
  • BM5/1: Männer - Erhöhung über 10%
  • BM5/2: Männer - Erhöhung über 10%
  • BM5/3: Männer - Erhöhung über 10%
  • M4: Männer - Erhöhung bis 10%, Kinder - Erhöhung über 10%
  • K2B: Männer - Erhöhung bis 10%, Frauen - Erhöhung über 10%
  • Aktiv: Männer und Frauen - Erhöhung über 10%
  • MC1: Männer und Frauen - Erhöhung über 10%
  • MC2: Männer - Erhöhung bis 10%
  • GST: Frauen - Erhöhung bis 10%, Kinder - Erhöhung über 10%
  • AM0: Männer - Erhöhung bis 10%
  • AM2: Männer - Erhöhung über 10%
  • AM4: Frauen - Erhöhung über 10%
  • SM6: Männer, Frauen, männl. Jugendliche und Kinder - Erhöhung bis 10%, Weibl. Jugendliche: Erhöhung über 10%

Gothaer

Für folgende Tarife garantiert die Gothaer Krankenversicherung stabile Beiträge bis 1. Januar 2015:

  • MediVita 250 (für Erwachsene)
  • MediVita 500
  • MediClinic 1/2
  • MidiVita Z 70 / Z 90 (für Erwachsene)
  • MediNatura P
  • TG 6

Bei den Neugeschäftsbeiträgen ergibt sich für die Unisex-Tarife folgender Anpassungsbedarf:

Kinder und Jugendliche

  • BE: Anpassung von über 20%
  • MediVita 250: Erhöhung bis zu 10%

Erwachsene

  • MediAmbulant: Erhöhung für junge Erwachsene, Senkung für altere Versicherte
  • MediProphy: Erhöhung für junge und ältere Erwachsene

Hallesche

Bei der Hallesche Krankenversicherung erfolgt zum 01.01.2014 lediglich eine moderate Beitragsanpassung in einigen Tarifen der sogenannten Bisex-Tarifwelt. In den Unisex-Vollversicherungstarifen wird es keine Prämienerhöhung geben. Lediglich der Unisex-Krankentagegeldtarif "MKT43" muss angehoben werden.

In der Zusatzversicherung werden die Beiträge für die Unisex-OLGA-Tarife gesenkt. Bei den alten Vollversicherungsverträgen aus der Bisex-Welt gibt es sowohl Beitragserhöhungen als auch -senkungen. Die Erhöhungen überschreiten in den meisten Fällen den Wert von 20 Euro monatlicher Mehrbelastung nicht.

Zuletzt hatte die Hallesche die Beiträge zum 1. Mai 2013 im Schnitt um 2,2 Prozent erhöht. Betroffen waren damals vor allem Versicherte in den Beihilfetarifen, Zusatzversicherungen und Gruppenversicherungen.

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HanseMerkur

  • ASZG: Männer +9%
  • KV2 (Fit): Männer +12%
  • KV3 (Fit): Männer +8%, Frauen +7%
  • KVE2 (StartFit): Männer +9%, Frauen +10%
  • KVG2 (StartFit): Männer +9%, Frauen +8%

Inter

1. Tarife für Humanmediziner und Zahnmediziner

  • JAK: Männer +12%, Frauen +9 bis 10%, Jugendliche -11%
  • JAL: Männer +9%, Jugendliche -6%
  • JAL S10: Männer +13 bis +14%, Frauen +9 bis +10%, Jugendliche -11%
  • JAL S20: Männer +7 bis +8%, Frauen +5 bis +6%, Jugendliche -11%
  • ZAKL 1: Jugendliche +9%, Kinder +9%
  • ZAKL V 1: Jugendliche +9%, Kinder +9%

2. Krankentagegeldversicherung

  • TAN 6: Frauen +18 bis +22%
  • TAN 9: Frauen +15 bis +19%
  • TAN 13: Frauen +10 bis +11%
  • TAN 26: Frauen +18 bis +19%
  • TMA 6: Männer +33 bis +38%, Frauen +6 bis +12%
  • TMA 9: Männer +5 bis +8%, Frauen +3 bis +10%

LKH Landeskrankenhilfe

Zum Jahreswechsel erfolgt bei der LKH lediglich eine moderate Prämienerhöhung. Ein Großteil der Tarife bleibt wie bereits in den Vorjahren stabil. Höhere Anpassungen werden durch finanzielle Reserven abgemildert. Folgende Tarife sind von einer Erhöhung betroffen:

Tarife für Männer

  • Ambulante Tarife: 105, 110, 120, AS10, A103, A105
  • Stationäre Tarife: 282, 350-380
  • Kompakttarife: , P, P4, PP4, G3

Tarife für Frauen

  • Ambulante Tarife: 103, A103, A105
  • Kompakttarife: P2

LVM

1. Tarife für Angestellte, Freiberufler und Selbständige

  • A 0: Männer +3%, Frauen +1 bis +3%
  • A 1050: Männer +11 bis +17%, Frauen +3 bis +6%
  • A 1750: Männer +6 bis +8%, Frauen +4 bis +6%
  • A 20/P: Männer +1 bis +4%, Frauen +1 bis +3%
  • AP 300: Frauen +7 bis +8%
  • S1: Männer +10 bis +12%, Frauen +2 bis +3%
  • S2: Kinder +10%
  • S3: Kinder +12%, Frauen +11%, Jugendliche +9%

Münchener Verein

<h4>1. Tarife für Angestellte, Freiberufler und Selbständige</h4>

  • 195: Männer +4 bis +6%, männliche Jugendliche -5%
  • Excellent 728: Männer +5 bis +7%, männliche Jugendliche +32%
  • Excellent 730: Männer +12 bis +13%, männliche Jugendliche +31%
  • Excellent 767: Männer -1 bis -5%, männliche Jugendliche +61%
  • Royal 891: Männer +32 bis +34%, Frauen +6%, weibliche Jugendliche -9%
  • Royal 892: Männer +28 bis +31%, Frauen +1 bis +2%, weibliche Jugendliche -15%

<h4>2. Tarife für Beamte und Beihilfeberechtigte</h4>

  • Bonus Care - B 901: Frauen +3 bis +5%, männl. Jugendliche +55%, weibl. Jugendliche +11%
  • Bonus Care - B 902: Frauen +3 bis +5%, männl. Jugendliche +55%, weibl. Jugendliche +11%
  • Bonus Care - B 903: Frauen +3 bis +5%, männl. Jugendliche +55%, weibl. Jugendliche +11%
  • Bonus Care - B 904: Frauen +3 bis +5%, männl. Jugendliche +55%, weibl. Jugendliche +11%
  • Bonus Care - B 905: Frauen +3 bis +5%, männl. Jugendliche +55%, weibl. Jugendliche +11%
  • Bonus Care - B 906: Frauen +3 bis +5%, männl. Jugendliche +55%, weibl. Jugendliche +11%
  • Bonus Care - B 907: Frauen +3 bis +5%, männl. Jugendliche +55%, weibl. Jugendliche +11%
  • Bonus Care - B 908: Frauen +3 bis +5%, männl. Jugendliche +55%, weibl. Jugendliche +11%
  • Bonus Care B 931: Frauen +4 bis +6%
  • Bonus Care B 932: Frauen +4 bis +6%
  • Bonus Care B 933: Frauen +4 bis +6%
  • Bonus Care B 934: Frauen +4 bis +6%
  • Bonus Care B 935: Frauen +4 bis +6%
  • Bonus Care B 936: Frauen +4 bis +6%
  • Bonus Care B 937: Frauen +4 bis +6%
  • Bonus Care B 938: Frauen +4 bis +6%
  • Excellent - B 781: Männer +17 bis +20%, männl. Jugendliche +30%
  • Excellent - B 782: Männer +17 bis +20%, männl. Jugendliche +30%
  • Excellent - B 783: Männer +17 bis +20%, männl. Jugendliche +32%
  • Excellent - B 784: Männer +17 bis +20%, männl. Jugendliche +34%
  • Excellent - B 785: Männer +17 bis +20%, männl. Jugendliche +37%
  • Excellent - B 786: Männer +17 bis +20%, männl. Jugendliche +39%
  • Excellent - B 787: Männer +17 bis +20%, männl. Jugendliche +39%
  • Excellent - B 788: Männer +17 bis +20%, männl. Jugendliche +39%

<h4>3. Pflegezusatzversicherungen</h4>

  • Select Care 421: Frauen +4 bis +10%
  • Select Care 422: Männer +4 bis +9%, Frauen +1 bis +6%
  • Select Care 423: Männer +2 bis +12%, Frauen -1 bis +4%
  • Select Care 426: Frauen +1 bis 5%
  • Select Care 427: Männer +2 bis +10%
  • Select Care 428: Frauen -2 bis +3%

Nürnberger Krankenversicherung

Beitragsgarantie bis zum 31. Dezember 2014 für folgende Unisex-Tarife:

Erwachsene/Jugendliche/Kinder

  • TOP3, TOP3+
  • TOP6, TOP6+
  • HAT6
  • ZZ20
  • S1, S2
  • PET
  • TA, TS, TF

Bei den hier aufgeführten Tarifen werden die Prämien bis mindestens Ende 2014 nicht angehoben.

R+V

Bei der R+V sind einige Tarife von einer Beitragsanpassung zum 1. Januar 2015 betroffen. Die Selbstbehalte werden nicht angehoben. Folgende Tarife aus der Tarifreihe AGIL werden teurer:

  • AGIL classic pro (CP): Tarifstufen CP0U und CP1U für Kinder; Tarifstufen CP2U, CP3U für Erwachsene, Kinder, Schüler/Studenten
  • AGIL comfort (MP): Tarifstufen MP0U, MP1U für Kinder; Tarifstufen MP2U, MP3U für Erwachsene, Kinder, Schüler/Studenten
  • AGIL premium (TN): TN2U, TN3U für Erwachsene, Kinder, Schüler/Studenten
  • Beitragsentlastung im Alter (WBETU)

Tarifreihe R+V-Beihilfekonzept:

  • Grundtarif (BB und BH): Kinder
  • Stationärer Wahlleistungstarif (W1, W2): Kinder

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GesundheitsKonzept ELAN



  • Blick + Check premium, comfort und classic (BC1U, BC2U, BC3U): Kinder
  • Klinik premium (K1U): Erwachsene
  • Zahn premium und Zahn comfort (Z1U, Z2U): Erwachsene
  • Zahn classic (Z3U): Erwachsene und Kinder
  • Mitglieder premium (M1U): Erwachsene
  • Premium plus und Comfort Plus (P1U, P2U): Erwachsene
  • Beitragsentlastung im Alter (BETU): Erwachsene

 

SDK Süddeutsche Krankenversicherung

Beitragsanpassung im Neugeschäft für Unisex-Tarife

Erwachsene

  • A80B
  • BW2 (Beamte)
  • R%

Kinder

  • A75, A80, A109
  • AZ
  • ZS75
  • S101, S103
  • B
  • BW1

Alle anderen Tarife der Vollversicherung in der Unisex-Tarifwelt sind nicht von einer Anpassung betroffen.

UKV - Union Krankenversicherung

Um 3,4 Prozent im Schnitt verteuern sich die Policen bei der UKV. Insgesamt sind 185.000 Verträge von der Anpassung zum 1. Mai 2013 betroffen.

uniVersa

Während vor allem im Bereich der Krankenzusatzversicherung die Beiträge gesenkt werden können, müssen in der Vollversicherung einige Tarife der Unisex-Welt angepasst werden. Zu beachten ist, dass die Angaben keine Aussage über notwendige Erhöhungen in den Bisex-Tarifen zulassen.

Folgende Tarife sind zum 1. Januar 2014 von einer Erhöhung betroffen:

Erwachsene

  • uni-A 100
  • uni-A 155 (teilweise auch Beitragssenkungen)
  • uni-AM 155
  • uni-ZA 80 (teilweise auch Beitragssenkungen)
  • uni-ST 2/100
  • uni-ST 3/100 (teilweise auch Beitragssenkungen)
  • uni-STm 100
  • uni-VE 1300 H
  • uni-VE 1300 G
  • uni-intro Privat 300
  • uni-intro Privat 600
  • uni-intro Privat-Spezial (teilweise auch Beitragssenkungen)

Kinder

  • uni-intro Privat 300
  • uni-intro Privat 600
  • uni-intro Privat-Spezial

 

Württembergische Krankenversicherung

1. Tarife für Arbeitnehmer, Freiberufler und Selbständige

  • EKN 1200: Kinder +14%, Frauen +2 bis +3%
  • ESN 300: Männer +18%
  • GN 300: Kinder +5%, Männer +9%
  • GN 600: Kinder +5%, Frauen +3 bis 4%
  • GN 1200: Kinder +3%
  • KN 1200: Frauen +8 bis +9%
  • KS 3000: Frauen +11%

2. Tarife für Auszubildende

  • ESN 300 S: Männer +5 bis +7%
  • KN 1200 S: Frauen +2 bis +5%
  • KS 3000 S: Frauen +4%
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Central mit Beitragserhöhung 2013

Die Central Krankenversicherung verzeichnete bereits zum Jahreswechsel 2011/2012 eine überdurchschnittliche Anpassung von ca. 12%.  Auch für 2013 sind höhere PKV-Beiträge angekündigt. Zwar liegt die Anpassung unter der des vergangenen Jahres. Allerdings ist das wahre Ausmaß der Prämienerhöhung nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Zunächst einmal erfolgt in zahlreichen Tarifen die Beitragsanpassung in Höhe von 3 bis 5%. Darüber hinaus kommt es in vielen Tarifen zu einer Erhöhung des Selbstbehalts. Dies belastet den Kunden zwar erst, wenn Rechnungen eingereicht werden, stellt im Kern jedoch eine höhere finanzielle Belastung dar.

Als Besonderheit für das Jahr 2013 gewährt die Central Krankenversicherung den Bestandskunden eine zeitlich befristete Gutschrift. Je nach Vertragslaufzeit liegt der monatliche Beitragsrabatt zwischen 20 bis 50 Euro. Der ab Januar 2013 zu zahlende Gesamtbeitrag wurde in den Beitragserhöhungsschreiben der Central bereits eingerechnet. Zunächst ist der Rabatt bis zum 31.12.2013 befristet. Kunden müssen sich also darauf einstellen, dass die Gutschrift bereits 2014 wieder entfällt und sich der PKV-Beitrag erneut kräftig erhöht. Für viele Männer dürfte dann jedoch ein Wechsel des Anbieters nicht mehr in Frage kommen: Durch die ab 21.12.2012 geltenden Unisex-Tarife werden sich die Prämien für Neuabschlüsse deutlich verteuern. Dadurch wird ein Anbieterwechsel unattraktik, wiel sich die Prämien für Neueinsteiger und Wechsler ab dem 21.12.2012 um bis zu 35% verteuern.

Gründe für eine Beitragserhöhung in der PKV

So vielschichtig wie die Tarife sind auch die Gründe, die eine Beitragserhöhung erforderlich machen. Zunächst gibt es auch in der Medizin den Trend zu Verteuerung von Leistungen im Gesundheitswesen. Steigende Preise für Medikamente, Geräte oder auch für das medizinische Personal durch höhere Lohnabschlüsse lassen die Kosten bei den Versicherern ansteigen.

Daneben machen sich die Alterung der Bevölkerung und die gestiegene Lebenserwartung auch bei den privaten Versicherern bemerkbar. Durch die Zunahme des Lebensalters müssen weitere finanzielle Mittel zum Aufbau von Altersrückstellungen gebildet werden. Denn die PKV muss ihre Leistungen auf vertraglicher Basis erbringen und kann nicht wie die gesetzliche Krankenkasse eine Leistungskürzung vornehmen. Durch die Integration der Sterbetafel 2010 wird die Kalkulationsgrundlage auf den neuesten Stand gebracht.

Für das Jahr 2010 ergibt sich zudem ein Sondereffekt: So führt die Einführung des Basistarifs in der PKV und die gleichzeitig eingeführte Versicherungspflicht zu einer Beitragserhöhung.

Die Beitragserhöhung kann das PKV-Unternehmen jedoch nicht willkürlich vornehmen. Vielmehr bedarf es gemäß § 12b VAG eines unabhängigen Treuhänders, welcher der Beitragsanpassung zustimmen muss. Der Treuhänder stellt fest, ob die Beitragsanpassung im Einklang mit den Kalkulationsvorschriften des Versicherungsgesetzes steht. Dazu müssen verschiedene Rechnungsgrundlagen und mathematische Formeln berücksichtigt werden.

Möglichkeiten bei einer Beitragserhöhung

Gerade ältere Versicherte sind von einer Beitragserhöhung besonders betroffen. Denn gestiegenen Krankheitskosten müssen über die Altersrückstellung auch für die Zukunft in die Tarifprämien einkalkuliert werden. Aufgrund der fehlenden Ansparzeit ist dazu stets ein größerer Geldbetrag erforderlich als bei jungen Versicherten.

  • Tarifwechsel durch Umstufungsrecht: Durch Vereinbarung eines höheren Selbstbehalts oder Reduzierung von Versicherungsleistungen, z.B. durch Verzicht auf Wahlleistungen im Krankenhaus, lassen sich sofortige Beitragsersparnisse erzielen. Alternativ bieten die meisten PKV-Unternehmen auch andere Tarife, bei denen man durch einen Wechsel die monatlichen Beiträge reduzieren kann. Eine persönliche Beratung sollte jedoch vorher eingeholt werden.
  • Beitragsentlastungsprogramme: Wer einen speziellen Vorsorgeplan mit seiner PKV-Gesellschaft vereinbart, kann eine garantierte Beitragssenkung im Rentenalter erhalten. Dazu muss man in jungen Jahren einen höheren Beitrag entrichten, der verzinslich angelegt wird. Die Beitragsentlastungsprogramme sind als integrierter Bestandteil der privaten Krankenvollversicherung ebenfalls durch den Arbeitgeber zuschussfähig.
  • PKV-Wechsel: Als letzte Möglichkeit bietet sich der Wechsel der privaten Krankenversicherung an. Zu beachten ist, dass in diesem Fall beim neuen Versicherer eine Gesundheitsprüfung stattfindet, die dazu führen kann, dass man den gewünschten Versicherungsschutz nicht erhält. In den meisten Fällen verbleiben die angesammelten Altersrückstellungen beim bisherigen Versicherer. 
  • Leistungskürzungen: Der Verzicht auf den Chefarzt im Krankenhaus kann eine monatliche Beitragsersparnis von bis zu 100 Euro bringen. Doch Vorsicht: Wer später wieder auf diese Leistung zurückgreifen will, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen. Daher sollte man diesen Schritt nur nach ausführlicher Beratung über Vor- und Nachteile in Erwägung ziehen.
  • Wechsel in Standard- oder Basistarif: Für ältere Versicherte hat der Gesetzgeber zwei Grundtarife eingeführt. Die Leistungen orientieren sich am Katalog der gesetzlichen Kassen. Der Beitrag ist auf einen Höchstwert begrenzt. Allerdings bietet der Tarifwechsel in einen anderen Normaltarif meist höhere Einsparmöglichkeiten.

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Vergleich zur privaten Krankenversicherung