Baukredit

Der Kredit zur Baufinanzierung

Der Baukredit für die Baufinanzierung wird in der Regel nach dem Zinssatz ausgewählt. Grundsätzlich gilt, dass ein niedriger Zins allein für eine Entscheidung nicht ausreicht. Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick zur Hausfinanzierung und worauf Sie achten müssen.

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Informationen zum Baukredit

Wer eine Immobilie finanzieren möchte, benötigt einen Baukredit. Denn die eigenen finanziellen Mittel reichen für die vollständige Finanzierung nicht aus. Gleichzeitig handelt es sich meist um die größte Investition, die Privatpersonen jemals tätigen. Da die Laufzeiten für ein Darlehen 20 bis 30 Jahre betragen, ist es wichtig, sämtliche Informationen im Vorfeld zusammenzustellen.

Viele Kreditinstitute bieten neben einem günstigen Zinssatz noch einen umfassenden Service. Auf folgende Punkte sollte man bei der Eigenheimfinanzierung vor allem achten:

  • Niedrige Zinsen mit zinsbindungsfristen bis 20 oder 25 Jahre,
  • Flexible Tilgung von 1 bis 10 Prozent,
  • Änderung des Tilgungssatzes,
  • Sondertilgungen,
  • Höhe der Bereitstellungszinsen,
  • Höhe der Bearbeitungs- und Schätzkosten.

Im Rahmen der Finanzierung sollten ebenfalls die Möglichkeiten der staatlichen Förderung, z.B. über die KfW-Förderung oder Wohn-Riester, mit in die Planung einbezogen werden. Ein Bausparvertrag sichert Ihnen einen günstigen Zinssatz. Nur wenn sämtliche Bausteine berücksichtigt werden, erhalten Sie den optimalen Baukredit.

Welche Baukredite gibt es?

Bei der Immobilienfinanzierung wird klassischerweise das Annuitätendarlehen verwendet. Es besteht aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil. Die monatliche Ratenzahlung ist für die gewählte Zinsbindungsfrist gleich hoch. Annuität heißt die Jahresrate aus Zins und Tilgung. Mit jeder Ratenzahlung nimmt die Restschuld des Baukredites ab. Da die Höhe der Rate aber immer gleich bleibt, nehmen im Laufe der Zeit der Zinsanteil ab und der Tilgungsanteil zu. Für eine Finanzierungsentscheidung ist wichtig, dass die Dauer der Kreditlaufzeit und damit die Zinsbindung sowie der anfängliche Tilgungsanteil richtig auswählt wird. Damit kann das Finanzierungsrisiko eingrenzt werden.

Die Gesamtfinanzierung setzt sich daher im Regelfall aus einer Anfangs- und einer Anschlussfinanzierung zusammen. Aber bereits bei der Anfangsfinanzierung muss das mögliche Risiko aus der Anschlussfinanzierung berücksichtigt werden. Das bedeutet konkret, dass dann mit einem ungewissen Zinssatz weiter kalkuliert werden muss. Folgende Darlehen sind die gängigsten Varianten bei der Hausfinanzierung:

Baukredite - Worauf sollte man achten?

Da es sich bei einem Baukredit um langfristige finanzielle Verpflichtungen handelt, sollte man im Vorfeld einen Vergleich der Konditionen durchführen. Dabei ist es wichtig, nicht nur den Zinssatz zu vergleichen. Vor allem bei zusätzlichen Optionen, wie Sondertilgungen oder Bereitstellungszinsen, unterscheiden sich die Anbieter. Ein günstiger Zins kann sich bei genauerem Hinsehen somit als schlechteres Angebot entpuppen.

Achten Sie beim Vergleich der Zinssätze auf den Effektivzins. Dieser beinhaltet sämtliche Kostenpunkte, die durch den Kredit anfallen und auf die Dauer der Zinsbindung umgerechnet werden. Dazu zählen u.a. der Nominalzins, der Auszahlungskurs, die Bearbeitungsgebühren und die Verrechnungstermine für Zins und Tilgung.

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Absicherung des Baukredits

Jede Bank macht die Zusage zu einem Baukredit von Sicherheiten ab, die der Kreditnehmer zu stellen hat. Dazu wird die zu finanzierende Immobilie mit einer Grundschuld durch das Kreditinstitut belegt. Bei Zahlungsunfähigkeit des Schuldners ist der Gläubiger, also die Bank, berechtigt, über die Immobilie zu verfügen und ihre Zahlungsansprüche geltend zu machen.

Daneben gilt die Abtretung einer Versicherungspolice, eines Wertpapierdepots oder anderer Vermögensgegenstände zur Absicherung des Darlehens. Die Höhe der Sicherheitenstellung hängt auch davon ab, welche Bonität der Darlehensnehmer vorweist. Die Höhe der Beleihung der Immobilie spielt ebenfalls eine Rolle.

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