Baufinanzierung im Vergleich

Hypothekenzinsen von mehr als 50 Banken vergleichen

Durch die niedrigen Zinsen kann selbst für Durchschnittsverdiener der Traum von der eigenen Immobilie Wirklichkeit werden. Doch die Finanzierung funktioniert nur, wenn die Raten auf Dauer bezahlbar sind. Sichern Sie sich die günstigen Konditionen und starten einen aktuellen Vergleich zur Baufinanzierung. Worauf Sie achten sollten, verrät unser Ratgeber.

Warum ist ein Vergleich der Konditionen so wichtig?

Der Traum von der eigenen Wohnung oder dem eigenen Haus - für viele Mieter stellen die eigenen vier Wände einen Lebenstraum dar. Angesichts der Minizinsen für Baukredite liegt monatliche Belastung mit Kreditraten und Nebenkosten kaum höher als die ortsübliche Miete. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich die günstigen Zinskonditionen möglichst lange sichern und wie Sie schnell tilgen.

Da man mit einer Immobilienfinanzierung eine langfristige finanzielle Verpflichtung von 20 bis 30 Jahren eingeht, ist der Vergleich von Banken und Zinsen unerlässlich. Bereits kleine Unterschiede beim Zins können sich zu mehreren zehntausend Euro addieren. Doch man sollte nicht nur den Zins vergleichen. Oftmals machen Sondertilgung, Flexibilität beim Kreditabruf und weitere Optionen den Unterschied aus.

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Zinskonditionen: Vergleich und Beratung anfordern

Günstige Bauzinsen sorgen aktuell für geringe monatliche Belastungen bei der Immobilienfinanzierung. Allerdings wird oftmals vergessen, dass die Tilgung, also der Schuldenabbau, das A und O einer Finanzierung sind. Denn spätestens nach Ablauf der Zinsfestschreibung (i.d.R. 10-15 Jahre) muss ein neuer Kreditvertrag abgeschlossen werden. Bei ungünstigen Konditionen, d.h. bei einem Zinsanstieg, erweist sich finanzielle Belastung schnell als zu hoch.

Damit das Projekt Eigenheimfinanzierung dauerhaft erfolgreich verläuft, ermitteln unsere Finanzierungsexperten eine tragbare finanzielle Belastung - und zwar auch nach Ablauf der Zinsbindungsfrist. Günstige Förderkredite für Modernisierungen, wie KfW-Darlehen, oder die Umschuldung bereits bestehender Kredite sorgen für eine spürbare Entlastung. Im Ergebnis besteht Ihre Finanzierung auf mehreren Bausteinen und Sie erhalten einen günstigen Mischzins.

Der Baufinanzierungsvergleich beinhaltet:

  • Über 50 Banken im Vergleich
  • Tagesaktuelle Konditionen
  • Unabhängige Beratung
  • Anbieterunabhängig & neutral
  • Kostenlose Angebote

Baufinanzierung: Mindestens 20 Prozent Eigenkapital

Im Unterschied zu anderen Finanzierungen gibt es die Baufinanzierung oder die Wohnungsfinanzierung nicht von der Stange, sie muss immer individuell auf die persönlichen Bedürfnisse und die Möglichkeiten der Tilgung ausgerichtet sein. Sowohl die Baufinanzierung als auch die Wohnungsfinanzierung laufen über einen langen Zeitraum, in manchen Fällen 25 Jahre und länger, dementsprechend müssen auch Veränderungen in der Lebenssituation, wie der Arbeitsplatzverlust, lange Krankheit oder Nachwuchs bedacht und entsprechend berücksichtigt werden. Da kann ein Vergleich zur Baufinanzierung hilfreich sein.

Alle finanziellen Aspekte sind vor Beginn zu klären und abzuwägen – dazu gehört auch ein Kassensturz, um festzustellen, wie viel an Eigenkapital in die Baufinanzierung oder die Wohnungsfinanzierung eingebracht werden kann und wie hoch die monatliche Belastung überhaupt sein darf, ohne den bisherigen Lebensstandard zu stark einschränken zu müssen. Die Auseinandersetzung mit den finanziellen Gegebenheiten und mit den Konditionen für die Finanzierung und wie lange diese laufen soll, sind Dinge, die gut geplant werden müssen. Eine nach wie vor gültige Grundregel besagt, dass in eine solche Finanzierung mindestens 20 Prozent Eigenkapital, besser mehr, einfließen sollten. Das erleichtert dann auch die Verhandlungen um die Baufinanzierung oder Wohnungsfinanzierung und ermöglicht bessere Konditionen. Die Zinssätze werden deutlich niedriger, wenn die Bauherren oder Immobilienkäufer schon mit entsprechendem Eigenkapital aufwarten können.

Bei Recherchen im Internet findet der Interessierte unendlich viele Angebote von Baufinanzierern, doch sollten diese genau geprüft werden, in der Regel geht es erstens um viel Geld und zweitens um eine langfristige Bindung an eine Bank, die wohl überlegt sein möchte. Ideal sind Baufinanzierungen oder Wohnungsfinanzierungen, bei denen der Darlehensnehmer die Chance hat, auch während des laufenden Darlehens Sondertilgungen vorzunehmen, ohne dabei hohe Vorschusszinsen zahlen zu müssen, die so genannten flexiblen Baufinanzierungen, die sich an die persönlichen Gegebenheiten anpassen lassen.

Bauherren, die über ausreichend Eigenkapital verfügen, sollten nicht alles davon in die Finanzierung geben, es ist immer ratsam einen Teil an Barvermögen in Reserve zu haben, um unkalkulierbare Risiken abdecken zu können.

Bei niedrigen Zinsen lange Zinsbindung wählen

Ein weiterer sehr wichtiger Aspekt ist die Frage der Zinsbindung. In Zeiten niedriger Bauzinsen ist eine möglichst lange Zinsbindung vorteilhaft, weil die günstigen Konditionen auf lange Zeit gesichert werden können. Wer in Hochzinsphasen eine Baufinanzierung oder Wohnungsfinanzierung abschließt, der ist hingegen mit einer Dauer der Zinsbindung besser beraten. Genau so wichtig sind die Fragen zur Art der Tilgung und der maximalen Ratenbelastung. Erfahrungsgemäß führen höhere Raten zu einer schnelleren Entschuldung und sind mit weniger Zinskosten verbunden, aber sie bergen auch das Risiko, die Belastung irgendwann vielleicht nicht tragen zu können.

Im schlimmsten Fall kann das zur Zwangsversteigerung des Traumhauses oder der Traumwohnung führen, die dann letztlich nur noch ein Albtraum sein können. All diese Fragen müssen Berücksichtigung finden, der finanzielle Spielraum sollte so gestaltet werden, dass für mögliche Anschaffungen und andere wichtige Ausgaben genügend Geld vorhanden ist. Nicht selten gehen Häuslebauer an die Grenzen ihrer Belastbarkeit und zerbrechen an den finanziellen Einschränkungen, mit denen sie leben müssen, weil sie eine ungünstige Baufinanzierung abgeschlossen haben.

Alle, die sich mit dem Gedanken tragen, sich mithilfe einer Baufinanzierung oder Wohnungsfinanzierung Eigentum zu schaffen, sollten nicht an diese Sache herangehen, ohne das so wichtige Eigenkapital zu haben. Die Vollfinanzierungen sind nicht nur entsprechend teurer, sie bergen auch ein deutlich höheres Risiko, dabei darf nicht außer Acht gelassen werden, dass die Bank letzten Endes ihr Geld bekommen wird. Wenn solche Baufinanzierungen platzen, ist immer der Bauherr oder Wohnungskäufer der Dumme.  Wer kein eigenes Kapital hat, der muss seinen Wunsch besser zurückstellen und zuerst das notwenige Geld ansparen, das geht beispielsweise über einen Bausparvertrag, der bei einer Bausparkasse abgeschlossen werden kann.

Insofern ist es sinnvoll, Ím Vorfeld einen entsprechenden Vergleich zur Baufinanzierung anzufordern, um finanziell solide durch die Finanzierungszeit zu gelangen.

Baufinanzierung – Schnell in die eigene Immobilie

Die Baufinanzierung dient der finanziellen Unterstützung bei der Errichtung, dem Kauf und der Sanierung von Immobilien. Der Darlehensnehmer kann entweder die Immobilie selbst nutzen, sodass es sich um eine Eigennutzerfinanzierung handelt, oder er möchte die Immobilie mithilfe einer Kapitalanlegerfinanzierung zu Vermietungszwecken erwerben.

Als Kapital für die Finanzierung von Immobilien dient Eigenkapital sowie auch Fremdkapital. Eigenkapital meint z.B. Bank- und Sparguthaben, während mit Fremdkapital u.a. Darlehen von Kreditinstituten wie Banken und Bausparkassen gemeint sind.

Die Baufinanzierung: Der beste Weg zu Haus oder Eigentumswohnung Schritt für Schritt führt der Ratgeber durch die einzelnen Finanzierungsphasen von der ersten Bedarfsermittlung bis zum Vertragsabschluss.

Die für die Baufinanzierung zur Verfügung gestellte Darlehenssumme wird üblicherweise innerhalb bestimmter regelmäßig aufeinander folgender Zeiträume ratenweise inklusive Zinsen zurückgezahlt, was man als Annuitätendarlehen bezeichnet.

Denkbar ist auch die Vereinbarung einer Tilgungsaussetzung. Der Darlehensnehmer zahlt hierbei nur die anfallenden Zinsen und die Tilgung fließt in ein Tilgungssurrogat, als das abgetretene Ansprüche z.B. aus Rentenversicherungen dienen. Das Tilgungssurrogat wird mit dem vereinbarten Tilgungsanteil bespart und mit dem zeitlichen Ende der vereinbarten Darlehensrückzahlung zur vollständigen oder teilweisen Rückführung des Darlehens verwendet.

Vor allem der private Darlehensnehmer ist mit Beträgen konfrontiert, die seine finanziellen Möglichkeiten weit übersteigen. Daher hat der Gesetzgeber diverse Verbraucherschutzvorschriften erlassen. So muss etwa der Darlehensnehmer vom Darlehensgeber über sein Widerrufsrecht ausführlich belehrt werden und bei Zahlungsverzug des Darlehensnehmers darf die Bank erst kündigen, wenn der Rückstand mindestens 2,5 % der Darlehenssumme beträgt.

Todesfallschutz bei der Baufinanzierung

Ein Darlehensnehmer sollte seinen Kredit ausreichend gegen den Todesfall absichern. Idealerweise deckt die versicherte Leistung die Verpflichtungen aus dem Darlehen. Andernfalls können die Hinterbliebenen (Ehegatte, Kinder) die finanziellen Verpflichtungen aus der Baufinanzierung nicht tragen. Folgende Formen der Risikoabsicherung stehen zur Verfügung:

Wenn der Versicherte den Vertragsablauf erlebt, zahlt das Versicherungsunternehmen bei der Risikoversicherung keine Leistung aus. Bei den beiden letztgenannten Verträgen erhält der Versicherungsnehmer zum Vertragsablauf einen Kapitalbetrag im Erlebensfall.

Bei der Todesfallabsicherung werden die Überschussanteile üblicherweise verrechnet. Der Versicherte zahlt daher den um die Überschüsse verminderten Netto- oder Zahlbetrag für den Risikoschutz.

Wer einen preisgünstigen Versicherungsschutz aufbauen möchte, kann dies für relativ geringe Beiträge über die Risikolebensversicherung tun.

Eine besondere Form der Risikoabsicherung stelle die Restschuldversicherung dar. Sie deckt – etwa bei einem Kauf auf Raten – genau die Summe ab, die der Käufer zum Zeitpunkt seines Todes noch schuldig ist. So garantiert sie, dass die Hinterbliebenen die Restschuld bezahlen können.

Chancen und Risiken der Baufinanzierung

Für den Darlehensgeber bringt die Baufinanzierung das geringste Risiko eines Forderungsausfalls mit sich, denn die Darlehen sind mittels Grundschuld oder Hypothek abgesichert. Es besteht allenfalls die Gefahr, dass bei einer Sicherungsverwertung die noch offenstehende Darlehensverbindlichkeit mit dem Erlös nicht komplett abgedeckt werden kann.

Für den Darlehensnehmer gibt es eine Reihe von Risiken, die vor Abschluss eines Kreditvertrages zu berücksichtigen sind, denn die Rückzahlung erstreckt sich oftmals über viele Jahre, die im Vorfeld kaum zu überblicken sind.
So kann es passieren, dass bei Familien, die sich ein Eigenheim finanzieren, der Hauptverdiener stirbt. In solchen Fällen kann der hinterbliebene Darlehensnehmer nur durch eine Risikolebensversicherung vor dem finanziellen Ruin bewahrt werden.

Problematisch ist zudem, dass im Hinblick auf die Zinshöhe keine Sicherheit gegeben ist. Dies liegt daran, dass ein Großteil der Immobilienfinanzierer Zinsbindungen nur für fünf bis zehn Jahre gewährt. Die durchschnittliche Laufzeit einer Immobilienfinanzierung beträgt aber 25 Jahre und so ist mit einer regelmäßigen Zinsanpassung zu rechnen. Dies kann Vor- und Nachteil zugleich sein, da der Baufinanzierungszins sowohl steigen als auch sinken kann.

Allerdings bringt die klassische Baufinanzierung auch einen entscheidenden Vorteil gegenüber der Alternative des Bausparvertrages mit sich. Bei der ersten Variante wird die Darlehenssumme sofort ausgezahlt, während der Darlehensauszahlung bei der zweiten eine lange Zeit des Sparens vorausgeht.

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Zusammenfassung Baufinanzierung

Zu Beginn war die Baufinanzierung allein Aufgabe der Banken und Bausparkassen. Ende der 70er Jahre kamen dann aber diverse andere Darlehensvermittler wie Versicherungsmakler und Finanzvertriebe hinzu. Vor allem die Vermittlung über das Internet hat seit Ende der 90er Jahre stark zugenommen.

Für die Volkswirtschaft hat die Baufinanzierung eine große Bedeutung, denn sie wirkt sich mittelbar auf die Baubranche und die Wertentwicklung bei Immobilien aus.

Die Rückzahlung der Darlehenssumme kann auf vielfältige Art und Weise vereinbart werden. Der Klassiker ist dabei das sogenannte Annuitätendarlehen. In gleichbleibenden Monatsraten, die sich aus einem Tilgungs- und Zinsanteil zusammensetzen, wird der Kredit zurückgezahlt. Für viele Menschen bedeutet die eigene Immobilie die größte Anschaffung ihres Lebens. Aber erst ein Darlehen macht diese Anschaffung möglich. Dabei kann die Immobilie dem eigenen Wohnen dienen, weshalb es sich dann um eine Eigennutzerfinanzierung handelt. Oder es liegt eine Kapitalanlegerfinanzierung vor, weil der Darlehensnehmer die Immobilie vermieten möchte.

Wegen der vielfältigen Risiken, die mit der Baufinanzierung einhergehen, sollten sich künftige Immobilienerwerber sehr gut beraten lassen und gegen die größten Risiken vernünftig absichern. Für die Verbraucher, die aufgrund ihrer finanziellen Mittel und fehlender Erfahrungen in der Immobilienbranche besonders schutzbedürftig sind, hat der Gesetzgeber eine Reihe von Schutzvorschriften erlassen.