Rüruprente

Basisrente und Rüruprente - Tarife im Vergleich

Bei der Rüruprente (auch: Basisrente) handelt es sich um eine steuerlich geförderte private Altersvorsorge. Das Prinzip der Verträge ähnelt der gesetzliche Rente. Allerdings erfolgt die Finanzierung nach anderen Kriterien. Die staatliche Förderung erfolgt über hohe steuerliche Abzugsmöglichkeiten. Daher wird die Basis-Rente vor allem von Selbständigen, Freiberuflern und Personen mit hohem Steuersatz genutzt. Wir zeigen, welche Sparformen es gibt und welche Tarife im Vergleich am besten abschneiden.

Mittwoch, 29.01.2014 von Andreas Schofer

Die Idee einer steuerlich geförderten Basisvorsorge wurde vom Ökonomen Bert Rürup auf den Weg gebracht. Zu den Merkmalen der Rürupverträge zählen, dass die Auszahlung in Form einer lebenslangen Rente erfolgt und kein Kapitalwahlrecht besteht. Das angesparte Kapital darf nur als monatliche Rate ausgezahlt werden. Im Rahmen der Rüruprente kann das Risiko der Berufsunfähigkeit sowie eine Hinterbliebenenrente abgesichert werden.

Im Jahr 2014 können 78 Prozent der Beitragsaufwendungen für die Basisversorgung als Sonderausgaben steuerlich abgesetzt werden. Im Gegenzug müssen aktuell ledilgich 68 Prozent versteuert werden.

Rürup-Rente in der Steuererklärung: Die Förderung 2014

Die Förderhöchstgrenzen bei der Basisversorgung werden 2014 weiter angehoben. Statt bisher 76 Prozent können ab 1. Januar 2014 sogar 78 Prozent der Aufwendungen für die Basisrente steuermindernd abgesetzt werden. Neu ab Januar 2014 ist ein Produktinformationsblatt für staatliche geförderte Vorsorgeverträge. Damit soll die Produkttransparenz und die Vergleichbarkeit gefördert werden.

Zur Basisversorgung zählen die gesetzliche Rente, landwirtschaftliche Alterskasse, Knappschaft, berufsständische Versorgungswerke und die private Rüruprente. Aktuell wird das Gesetz im Vermittlungsausschuss des Bundestages geprüft.

Die Beiträge können 2014 zu 78% als Altersvorsorgeaufwendungen von der Steuer abgesetzt werden. Die Prozentsatz der absetzbaren Sonderausgaben steigt in 2%-Schritten an. Ab 2025 können Beiträge für die Basis-Rente zu 100% in Abzug gebracht werden.

  • Maximaler Sonderausgabenabzug 2014 für Ledige (Ehepaare): 15.400 Euro (30.800)
  • Abzug im Jahr 2015 für Ledige (Ehepaare): 15.600 Euro (31.200)

Sparformen im Vergleich

Folgende Sparformen sind förderfähig:

  • Klassische Rentenversicherung: Der klassische Rüruprenten-Vertrag ist durch eine bereits bei Vertragsabschluss lebenslange Garantierente gekennzeichnet. Aus den angesammelten Überschüssen zahlt der Versicherer bei Rentenbeginn eine Zusatz- oder Überschussrente.
  • Fondsgebundene Rentenversicherung: Bei der fondsgebundenen Variante wird lediglich ein Rentenfaktor garantiert (z.B. je 10.000 Euro Kapital werden mindestens 30 Euro Rente gezahlt). Aus dem Rentenfaktor und Fondsvermögen wird eine Lebenslange Rente errechnet.
  • Fondssparplan: Beim reinen Fondssparen erfolgt zu Rentenbeginn der Übertrag des Fondsvermögens auf eine sofortbeginnende Rentenversicherung.

Zudem können Zusatzversicherungen wie die Hinterbliebenen- und Berufsunfähigkeitsversorgung im Rahmen der Basisrente abgeschlossen werden.

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Darauf sollten Sie vor dem Abschluss achten

Mit der Rürup-Rente schließen Sie ein Produkt ab, das Sie ein Leben lang begleitet. In der Anspar- oder Einzahlungsphase wird das Kapital aufgebaut, das in der Entnahme- oder Auszahlungsphase verrentet wird. Bei der Wahl eines Anbieters sind daher mehrere Faktoren zu beachten:

  • Entscheidung für eine Sparform (Klassisch, fondsgebunden oder Fondssparplan)
  • Sicherheit und Garantien des Anbieters (Nettoverzinsung, Finanzstärke, Rating)
  • Kündigung und Anbieterwechsel (Übertragung des Kapitals) bei der Basisrente nicht möglich
  • Zertifizierung des Produkts, damit die steuerliche Förderung gegeben ist
  • Test- und Ratingberichte vergleichen.

Informationen und Tipps zur Basisrente

  • Je höher Ihre steuerliche Belastung ist, desto spürbarer ist die Steuerersparnis. Ledige können 2014 maximal 15.600 Euro (78% von 20.000 Euro) von der Steuer absetzen. Ehepaare, die steuerlich zusammenveranlagt werden, können sogar 30.800 Euro (78% von 40.000 Euro) steuermindernd in die Basisrente einzahlen. Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung oder eine Versorgungswerk müssen davon jedoch abgezogen werden.
  • Die Steuervorteile müssen Sie in der Einkommensteuererklärung mit der "Anlage Vorsorgeaufwand" geltend machen. Nur wenn Sie diese Anlage ausfüllen und beim Finanzamt abgeben, kann der Beitragsaufwand steuerlich berücksichtigt werden. Wie bei Riester-Versicherungen sind nur wenige Angaben erforderlich. 
  • Bei der Beitragszahlung sind die flexibel: Neben monatlichen Beiträgen können Sie auch Zuzahlungen leisten. Diese sind ebenfalls bis zur Höchstsumme von der Steuer absetzbar.

Durch die elektronische Übermittlung der Beitragszahlungen vom Versicherer liegen dem zuständigen Finanzamt die für die Steuer maßgeblichen Daten bereits vor.

Was ist die Rürup Rente? Merkmale der Produkte

Die steuerliche Förderung der erfolgt nur dann, wenn bestimmte Regularien (§ 10 Absatz 1 Nr. 2b EStG) eingehalten werden. Dazu hat der Gesetzgeber festgelegt, dass die Rüruprente

  • nicht beleihbar,
  • nicht vererblich,
  • nicht übertragbar,
  • nicht veräußerbar und
  • nicht kapitalisierbar ist.

Die Sparbeiträge können während der Ansparphase steuerlich geltend gemacht werden. Im Gegenzug werden die Leistungen aus der nachgelagert besteuert. Die steuerliche Anrechenbarkeit der Beiträge zur Rürup Rente wird schrittweise angehoben. Aktuell können in 2013 76 Prozent der Aufwendungen steuermindernd angesetzt werden. Im Jahr 2025 können dann 100 Prozent der Beitragssumme angesetzt werden. Die maximale Einzahlungssumme pro Jahr liegt bei 20.000 Euro für Ledige und 40.000 Euro für Zusammenveranlagte. Der frühestmögliche Rentenbeginn ist ab dem vollendeten 60. Lebensjahr (für Verträge mit Beginn ab 2012: frühestens nach Vollendung des 62. Lebensjahres).

Folgende Zusatzverträge können eingeschlossen werden:

  • Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung,
  • Hinterbliebenenrenten-Zusatzversicherung für Ehegatten, wobei Leistungen nur an den Ehegatten erfolgen dürfen, mit dem der Versicherungsnehmer zum Zeitpunkt seines Todes verheiratet war,
  • Waisenversorgung für Kinder, wobei Leistungen nur an Kinder gezahlt werden dürfen, die die Voraussetzungen des § 32 EStG erfüllen.

Die ergänzenden Leistungen müssen in einem einheitlichen Vertrag mit der Hauptversicherung geregelt sein, wenn die Beiträge hierfür als Sonderausgaben abziehbar sein sollen. Auf diese Beiträge dürfen jedoch nur weniger als die Hälfte des gesamten Beitrags entfallen. 
Nach bisherigen Erkenntnissen zählen Beiträge für die Hinterbliebenenrente- Zusatzversicherung zu den Beiträgen für die Altersversorgung und nicht zur ergänzenden Hinterbliebenenabsicherung, weil damit bei Ehegatten eine lebenslange Leibrente bis zum Tode des Letztversterbenden geleistet wird.

Vorteile der Basisrente

Die Altersvorsorge mit der Basis-Rente bietet eine Vielzahl von Vorteilen. Dazu zählen:

  • Staatliche geförderte Altersvorsorge mit Steuervorteilen durch Sonderausgabenabzug,
  • Keine Anrechnung des Kapitals bei Bezug von ALG II (Hartz IV-sicher),
  • Schutz vor Pfändung in der Ansparphase,
  • Keine Abgeltungssteuer während der Ansparphase,
  • Steuerliche Anrechnung der Beiträge einer eingeschlossenen Berufsunfähigkeitsversicherung,
  • Flexible Besparung.

Aufgrund dieser Merkmale eignen sich diese Produkte vor allem für Selbständige und Freiberufler zum Aufbau einer Altersvorsorge. Gerade die flexiblen Einzahlungsmöglichkeiten schaffen einen finanziellen Spielraum in wirtschaftlich unsicheren Zeiten. Bei einem erfolgreichen Jahr kann die Basisrente als sinnvolles "Steuersparmodell" eingesetzt werden.

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Basisrente - nur mit Beratung abschließen

Mehr als 100 Versicherungsunternehmen und Fondsgesellschaften bieten Produkte der Basisversorgung an. Auch bei der Produktgestaltung gibt es verschiedene Konzepte:

  • Klassische Anlage,
  • Fondsgebundene Versicherung,
  • Dynamische Wertsicherung.

Neben den Anlagemöglichkeiten an den Kapitalmärkten gibt es zudem unterschiedliche Garantiekonzepte. Daher sollten sich Sparer vor dem Abschluss folgende Fragen stellen:

  • Welche Garantien soll das Produkt bieten?
  • Wie viel Geld möchte ich monatlich investieren?
  • Welche Rendite soll mir die Vorsorge bringen?
  • Wie hoch ist aus steuerlicher Sicht der optimale Betrag?

Nutzen Sie unseren unabhängigen und kostenlosen Vergleich zur Basisrente. Unsere Experten stellen Ihnen ein Vorsorgekonzept zusammen und beraten Sie beim Aufbau einer Privatrente.

Basisrente - Das sollten Sie wissen

Für wen lohnt sich die Basisvorsorge?

Grundsätzlich kann sich die Rürup-Rente für jeden, der in Deutschland Steuern zahlt, rechnen. Die Beiträge sind von der Steuer absetzbar und vermindern das zu versteuernde Einkommen. Damit beteiligt man den Fiskus am Aufbau der eigenen Altersvorsorge. Vor allem für Selbständige stellt die Basisrente die wichtigste Möglichkeit zur Altersvorsorge dar. Denn nur die Beiträge der Basisrente für Selbständige sind steuerlich absetzbar.

Fällt auf die Leistungen Erbschaftssteuer an?

Die Versicherungsleistung aus der Basisrente ist erbschaftsteuerfrei, da sie an den Versicherungsnehmer selbst ausgezahlt wird. Ob es zu einer Erbschaftsteuerzahlung kommt, richtet sich nach dem gesamten erbschaftsteuerpflichtigen Erwerb unter Berücksichtigung von Freibeträgen.

Gibt es gesetzliche Vorschriften?

Ja, der Gesetzgeber hat für die Basisrente die Anforderungen in Anforderungen in § 10 Absatz 1 Nr. 2.b) EStG festgelegt. Es gelten folgende Bedingungen:

  • Die Auszahlung darf nur als lebenslange monatliche Rente erfolgen.
  • Die Ansprüche sind nicht beleihbar, nicht kapitalisierbar, nicht übertragbar, nicht, veräußerbar und nicht vererblich.
  • Nur der Ehepartner und Kinder sind im Todesfall die anspruchsberechtigten Hinterbliebenen.

Kann ein Rürup-Vertrag auf eine andere Person übertragen werden?

Dies ist nicht möglich. Der Gesetzgeber hat in den Förderbedingungen festgelegt, dass eine Übertragung nicht zugelassen ist, s.a. § 10 Absatz 1 Nr. 2.b) EStG.

Muss Versicherungsteuer auf die Beiträge gezahlt werden?

Die Beiträge zu Lebensversicherungen - also auch Basisrentenversicherung - sind von der Versicherungsteuer befreit, soweit Sie als Versicherungsnehmer Ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland haben. Der Gesetzgeber möchte damit erreichen, dass die private Vorsorge vom Fiskus gefördert wird. Gerade vor dem Hintergrund der Zukunftsprobleme der umlagefinanzierten gesetzlichen Versorgung lässt sich die Förderung verstehen.

Warum sollte man einen Vergleich zur Basisrente durchführen?

Der Vergleich zur Basisrente bringt Ihnen zahlreiche Vorteile. Zunächst erhalten Sie einen kostenlosen und unabhängigen Marktüberblick aller Versicherer. In der Übersicht sind die garantierten und die gesamten Rentenleistungen enthalten. Dadurch sparen Sie wertvolle Zeit bei der Anbieterauswahl und müssen nicht die komplizierten Versicherungsbedingungen studieren. Unsere Berater zeigen Ihnen auf, wie hoch die maximale steuerliche Förderung ist und welcher Versicherer die beste Rendite bringt. Auch Ihre Fragen werden von unseren Vorsorgeexperten gerne beantwortet. 

Was passiert bei Vertragsänderungen?

Die Ereignisse im Leben sind nicht vorhersehbar. Aus diesem Grund kann es dazu kommen, dass die Rürup-Rente angepasst werden muss, z.B. durch eine Reduzierung des Beitrags oder der Versicherungsleistung. Soweit der Beitrag erhöht wird, kann es jedoch im Einzelfall zu steuerlichen Nachteilen kommen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Summe aller Beiträge zu Versicherungsformen der Basisversorgung 20.000 Euro jährlich übersteigt.

Daher ist es ratsam zu überprüfen, ob die Beiträge in die Basisversorgung (gesetzliche Rente, berufsständische Versorgung und Basisrente) zusammen die geltende Höchstgrenze (20.000 Euro jährlich bzw. 40.000 Euro bei zusammen veranlagten Ehegatten) überschreiten. Der über diesen Betrag hinausgehende Teil kann nicht im Rahmen des Sonderausgabenabzugs angesetzt werden. Die Leistungen werden jedoch voll nachgelagert besteuert.

Sparer genießen die volle Flexibilität bei der Beitragszahlung. Das Erhöhen oder Herabsetzen des Beitrags ist jederzeit möglich. Zu beachten sind stets die oben genannten Höchstgrenzen.

Was passiert bei Verzug ins Ausland in der Rente?

Die Besteuerung der Rente hängt vom Wohnsitz im Ausland ab. Existiert ein sogenanntes Doppelbesteuerungsabkommen, gilt meist das Wohnsitzprinzip. Die Rentenbesteuerung erfolgt nach den Gesetzesvorschriften des betreffenden Staates. Bleibt ein Wohnsitz in Deutschland erhalten, ändert sich hinsichtlich der Besteuerung jedoch nichts.

Was passiert im Falle einer Scheidung?

Die Basisrente unterliegt dem Versorgungsausgleich. Dies gilt bei einer Scheidung sowohl für den Zeitraum der Einzahlung als auch nach dem Beginn der Rentenzahlung.

Was passiert mit den Beiträgen im Todesfall?

Die gesetzlichen Bestimmungen sehen vor, dass im Todesfall keine Leistung erfolgen soll. Allerdings besteht die Möglichkeit, in der Ansparphase eine Beitragsrückgewähr einzuschließen. Dies bedeutet, dass die eingezahlten Beiträge in Form einer Hinterbliebenenrente an den Ehepartner bzw. die Kinder ausgezahlt werden. Teilweise bieten die Versicherer auch die Auszahlung des höheren Vertragswertes als Rente für Hinterbliebene an.

Welche Option gibt es bei finanziellen Engpässen?

Die Basis-Rentenversicherung kann grundsätzlich jederzeit beitragsfrei gestellt werden. Die Beitragszahlung kann jederzeit wieder gestartet werden. Auch die Nachzahlung ist unter Beachtung der Förderhöchstgrenzen möglich. Die Flexibilität ist vom Gesetzgeber ausdrücklich vorgesehen.

Welche Optionen bietet die Basisrente?

Mit der Basisrente können Sie eine Zusatzrente für das Alter aufbauen und gleichzeitig Steuern sparen. Folgende Optionen können Sie nutzen:

  • Flexible Beitragszahlung: Sie sparen einen monatlichen Mindestbetrag für Ihre Altersvorsorge. Am Jahresende entscheiden Sie, wie hoch Ihr Steuerspareffekt sein soll. Sie können bis zu 20.000 EUR (40.000 EUR bei gemeinsamer Veranlagung) pro Jahr einzahlen.
  • Schutz bei Berufsunfähigkeit: Bis zu 50% des Beitrags können Sie für eine Berufsunfähigkeitsversicherung aufwenden. Wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können, erhalten Sie eine BU-Rente. Die Beitragszahlung für die Basisrente übernimmt der Versicherer. 
  • Dynamik: Mit der Dynamik-Option wird der Versicherungsschutz ohne erneute Gesundheitsprüfung jedes Jahr um einen festgelegten Prozentsatz erhöht. Einer Dynamik können Sie auch widersprechen.
  • Hinterbliebenenabsicherung: Mit der Basisrente können Sie Ihren Partner im Todesfall absichern. Wenn Sie während der Beitragszahlungsdauer oder in der Rentenhase versterben, erhält Ihr Partner eine lebenslange Rente.

Wie erfolgt die Auszahlung der Basisrente?

Jeder Versicherer muss die Basisrente als lebenslange monatliche Rente auszahlen. Allerdings unterscheiden sich die Tarife hinsichtlich der Überschussbeteiligung im Rentenbezug. Folgende Varianten stehen zur Auswahl:

  • Dynamische Rente: Die Rente wird jedes Jahr um einen jährlich festgelegten Prozentsatz erhöht.
  • Flexible Rente: Die Rente erhöht sich um eine Zusatzrente, die jedoch nicht garantiert ist und sinken kann. Bei dieser Überschussart startet die Rente mit einem höheren Betrag. 
  • Hybridrente: Die Überschüsse werden in der Rentenbezugszeit in Fonds angelegt. Dadurch kann die Rente stärker schwanken. Es sind allerdings auch höhere Auszahlungen möglich. 
  • Teil-dynamische Rente: Die Rente startet mit einem höheren Niveau als die dynamische Rente. Die Gesamtrente kann bis auf die garantierte Rente zurückfallen.

Beim Basisrente Vergleich sollte man vor allem auf die zugrundegelegte Überschussform im Rentenbezug achten.

Wie sehen die Steuervorteile der Rüruprente aus?

Eine Basisrente - oder umgangssprachlich auch Rürup-Rente genannt - lohnt sich vor allem für Selbständige und Besserverdiener mit hohem Steuersatz. Für Selbständige ist es die einzige Möglichkeit, eine staatliche geförderte private Altersvorsorge aufzubauen. Im Unterschied zum Riestern gibt es bei der Basisvorsorge keine Zulagen. Die Förderung erfolgt über eine Steuerrückerstattung nach Einreichen der Steuererklärung.

Im Jahr 2013 können 76% der geleisteten Zahlung bis zum Maximalbetrag von 20.000 Euro pro Person steuerlich abgesetzt werden. Im Jahr 2020 sind bereits 90% der Beiträge steuerfrei und ab 2025 sogar die kompletten Beiträge.

Beispiel: Ein verheirateter Alleinverdiener mit einem Jahresgehalt von 50.000 Euro erhält bei einer monatlichen Einzahlung von 150 Euro in diesem Jahr 410 Euro vom Finanzamt zurück. 2025 sind es sogar 540 Euro.

Wie sicher ist die Basisrente?

Das angesammelte Vermögen ist vor fremdem Zugriff geschützt. So sehen es die gesetzlichen Regelungen vor.

Ein Basisrentenvertrag kann vor dem Rentenbeginn nicht aufgelöst werden. Der Vertragswert wird daher z.B. beim Arbeitslosengeld II nicht berücksichtigt. Auch eine Verpfändung ist gesetzlich ausgeschlossen. Somit ist eine vollständige Vertragsauflösung und vorzeitige Auszahlung nicht möglich. Wichtig ist, dass der Vertragsabschluss sowie die Einzahlung vor Antragstellung auf das ALG II erfolgt.