Basisrente und Steuern

Sonderausgabenabzug und nachgelagerte Besteuerung

Beiträge zur Basisrente können als Sonderausgaben von der Steuer abgesetzt werden. Im Gegenzug werden die Rentenleistungen nachgelagert besteuert. Welche Steuervorteile mit der Privatvorsorge erzielt werden können, erfahren Sie mit unseren Informationen.

Basisrente: Die steuerliche Förderung der Einzahlungen

In der Einzahlungsphase können die Beiträge zur Basisrente gestaffelt als Sonderausgaben vom zu versteuernden Einkommen abgezogen werden. Für 2011 können bis zu 72 Prozent der gezahlten Beiträge (höchstens jedoch 72 Prozent von 20.000 Euro bei Ledigen/40.000 Euro bei Ehepaaren) als Sonderausgaben geltend gemacht werden. Bis zum Jahr 2025 steigt dieser Prozentsatz um jährlich zwei Prozentpunkte bis auf 100 Prozent.

Aus steuerlichen Gesichtspunkten wird die Basisvororge damit jedes Jahr attraktiver, da ein immer größerer Anteile von der Steuer abgesetzt werden kann.

Da vor 2025 die Beiträge noch nicht in voller Höhe absetzbar sind, steht auch der Freibetrag den Steuerpflichtigen nicht in voller Höhe zu. Entsprechend der Übergangsregel können im Jahr 2009 72 Prozent von 20.000 Euro, d.h. maximal 14.400 Euro. höchstens als Sonderausgaben abgezogen werden.

Steuern auf Auszahlungen bei der Basisrente

In der Rentenphase werden die Rentenleistungen aus der Basisrente voll nachgelagert, d.h. im Rentenalter besteuert. Dies gilt z.B. auch für die gesetzliche Rente.

Allerdings gilt bis zum Jahr 2040 eine Übergangsregelung, so dass die Leistungen aus der Rürup-Rente nur begrenzt steuerpflichtig sind. Bei erstmaligen Renteneintritt wird der steuerfreie Anteil für die Restlaufzeit festgelegt.

Eine in 2011 ausgezahlte Rente der Basisversorgung ist zu 62 Prozent mit dem individuellen Steuersatz zu versteuern. Der andere Teil bleibt für die gesamte Rentenbezugszeit steuerfrei. Der Besteuerungsanteil erhöht sich bis zum Jahr 2040 auf 100 Prozent. Der Besteuerungsanteil, der zum Rentenbeginn gilt, wird dann für den gesamten Ruhestand festgeschrieben.

Bis zum Jahr 2025 erhöht sich der Besteuerungsanteil jährlich um zwei Prozentpunkte, so dass dann 80 Prozent der Rentenleistungen versteuert werden müssen. Von 2025 bis 2040 wird der Besteuerungsanteil jährlich um einen Prozentpunkt erhöht, so dass erst ab 2040 die komplette Basisrente der Steuer unterleigt.

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Steuerpflichtiges Renteneinkommen

Steuerpflichtig ist jeweils die gesamte Jahresbruttorente abzüglich des persönlichen Rentenfreibetrags.

Die tatsächliche Steuerbelastung eines einzelnen Rentners ist von vielen Faktoren abhängig, z.B. vom Familienstand, von der Höhe der Krankenversicherungsbeiträge. Aussagen zur Steuerbelastung können daher immer nur der groben Orientierung dienen.

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