Basisrente Bedingungen

Flexible Zuzahlungen und Leistungen im Todesfall

Die Basisrente bietet in ihren Bedingungen ausreichend Flexibilität. Versicherte können die Beitragzahlung variabel gestalten. Der Vorteil für Freiberufler und Selbständige besteht darin, dass sich die Altersvorsorge den persönlichen Bedürfnissen anpasst.

Flexible Einzahlungen bei der Basisrente

Gerade die Unsicherheit bezüglich der zukünftigen Einnahmen als Selbständiger erfordert eine hohe Flexibilität. Bei der Basisrente sind Sie nicht an einen einmal festgelegten Beitrag gebunden. Die Beitragshöhe kann - je nach den Bedingungen des Versicherers - einmal oder mehrmals jährlich angepasst werden.

Da Ihre Ansprüche mit dem Lebensalter steigen und auch die Inflation an den Ersparnissen nagt, sollte die Altersvorsorge stets mit einer Dynamik ausgestattet sein. Bei der Dynamik erfolgt eine Anpassung von Beitrag und Rentenleistungen zu einem bei Vertragsbeginn vereinbarten Prozentsatz. Möchten Sie die Dynamik einmal nicht wahrnehmen, geben Sie einfach Ihrer Versicherung Bescheid. Der Vertrag wird dann in der ursprünglichen Form wietergeführt. Im folgenden Jahr erhalten Sie dann wieder ein Angebot zur Dynamik.

Während der Vertragslaufzeit kann der laufende Beitrag ebenfalls angepasst werden. Je nach finanzieller Situation ist es möglich, mehr oder weniger in die Basisrente einzuzahlen. Zu beachten sind in diesem Fall die Tarifbedingungen des Versicherers.

Zusätzlich hat man die Möglichkeit, eine Zuzahlung zu leisten. Insgesamt können Ledige so 20.000 Euro und Verheiratete 40.000 Euro pro Jahr in den Rentenvertrag einzahlen. Gerade für Selbständige bieten damit auch Möglichkeiten zur Steueroptimierung zum Ende des Geschäftsjahres.

Und das Beste: Das Vertragsguthaben zählt bei Bezug von Arbeitslosengeld II oder bei einer Insolvenz nicht zum verwertbaren Vermögen!

Leistungen im Todesfall bei der Basisrente

Die Basisrente dient grundsätzlich als individuelle Altersvorsorge für einzelnen Sparer. Allerdings bieten die Versicherer verschiedene Möglichkeiten an, wie die Hinterbliebenen auch im Todesfall abgesichert werden können. Zunächst muss zwischen der Anspar- und der Rentenphase unterschieden werden.

  • Ansparphase: Mit einer Hinterbliebenen-Versicherung kann im Vorfeld sichergestellt werden, dass eine bestimmte Summe an den Ehepartner und die Kinder ausgezahlt wird. Es kann eine zusätzliche – steuerlich jedoch nicht geförderte – Zusatzversicherung zur Beitragsrückerstattung im Todesfall vor Rentenbeginn, abgeschlossen werden.
  • Rentenphase: Die Hinterbliebene erhält einen bestimmten Prozentsatz (z.B. 60 Prozent) der Hauptrente. Eine andere Möglichkeit ist die Vereinbarung einer Rentengarantiezeit. Verstirbt der Versicherte während dieses Zeitraums, so wird aus dem Restkapital eine lebenslange Rente an die Hinterbliebenen gezahlt. Bei der Restkapitalverrentung wird im Todesfall das zu Rentenbeginn zur Verfügung stehende Kapital abzüglich bereits gezahlter Renten an die Hinterbliebenen ausgezahlt.

Somit bietet die Basisrente auch im Todesfall den Schutz für die Hinterbliebenen.

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Rentenbeginn mit der Basisrente

Die einzige Vorschrift des Gesetzgebers ist, dass der Rentenbeginn frühestens mit Vollendung des 60. Lebensjahres sein darf. Wer jedoch seine gesetzliche Rente erst ab 65 oder 67 erhält, kann den Startzeitpunkt für die Zahlung aus der Versicherung auch nach hinten verschieben. Dadurch erhöhen sich die Werte sogar.

Moderne Verträge bieten sogar im Rentenbezug die Option, an den Kursentwicklungen der Kapitalmärkte zu partizipieren. Dies wird als Hybridrente bezeichnet.

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