Altersvorsorge Architekten

Informationen zur Rente

Für Architekten ist die berufsständische Versorgung der Ersatz für die gesetzliche Rente. Aus dem Versorgungswerk werden Renten im  Alter und bei Berufsunfähigkeit gezahlt. Allerdings ist eine ergänzende private Vorsorge trotz allem notwendig.

Die Versorgungswerke der Architekten

Aufgrund der Pflichtmitgliedschaft in der Kammer besteht der Zwang zur Beitragszahlung an das Versorgungswerk. Die Höhe der Beitragsleistungen orientiert sich am Einkommen. Je nach Region existieren unterschiedliche Versorgungseinrichtungen, deren Aufsicht Sache der Bundesländer ist.

Folgende Leistungen erhalten Architekten aus der berufsständischen Versorgung:

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  • Rente als Altersvorsorge,
  • Berufsunfähigkeitsrente,
  • Hinterbliebenenrente.

Versorgungswerke erhalten keine staatlichen Zuschüsse in Form von Steuergeldern. Dies ist ein wesentlicher Unterschied zur gesetzlichen Rentenversicherung. Allerdings besteht im Insolvenzfall trotzdem ein Schutz. Denn die Versorgungswerke agieren als Körperschaften des öffentlichen Rechts. Notfalls werden die Beiträge für die Architekten erhöht oder die Rentenleistungen gesenkt.

Zudem sorgen die Kapitalanlagevorschriften für eine sichere und stabile Geldanlage. Maximal 35 Prozent des Kapitals dürfen in Aktien und andere Risikopapieren investiert werden. Doch selbst diese Vorschriften haben nicht verhindern können, dass einzelnen Versorgungswerke sogar Minusrenditen erwirtschaftet haben. Ein weiteres Problem liegt in der möglicherweise mangelnden Sachkenntnis in den Selbstverwaltungsorganen bezüglich neuer und immer komplexer werdender Anlageinstrumente.

Private Altersvorsorge für Architekten

Für Architekten kommt das sogenannte 3-Schichten-Modell der Altersvorsorge zur Anwendung. Folgende Möglichkeiten zur Rentenvorsorge stehen zur Verfügung:

  • Berufsständische Versorgungswerke,
  • Rürup-Rente,
  • Private Rente.

Für angestellte Architekten gibt es zudem die Möglichkeiten der betrieblichen Vorsorge. Die jeweiligen Verträge unterscheiden sich hinsichtlich der Besteuerung der Renten sowie der Absetzbarkeit der Vorsorgebeiträge. Während die Beiträge zur sogenannten 1. Schicht bis zu einem Höchstbetrag steuerlich absetzbar sind, können die Beiträge für eine private Rentenversicherung der 3. Schicht nicht steuermindernd angesetzt werden.

Die Notwendigkeit zur privaten Altersvorsorge ergibt sich für Architekten aus den Problemen bei den Versorgungswerken. Zum Teil wurden in der Vergangenheit negative Renditen erwirtschaftet. Zum Teil müssen die Renten gekürzt werden, weil die längere Lebenserwartung für eine deutlich längere Rentenphase sorgt. Alles in allem wird man künftig den Lebensstandard nur aufrecht erhalten können, wenn man rechtzeitig und ausreichend vorgesorgt hat.

Strategien zur Vorsorge für Architekten

Die Ruhestandsplanung erfordert eine vollständige Erfassung aller zu erwartenden Renten im Alter. Den Einnahmen müssen die Ausgaben im Ruhestand gegenübergestellt werden. Zu den wichtigsten Posten zählen:

  • Lebenshaltung,
  • Wohnen,
  • Krankenversicherung Architekten.

Das Ergebnis dieser Berechnung ergibt die sogenannte Versorgungslücke. Dieser Wert gibt an, wie viel Geld in der Rente monatlich fehlt, um die elementaren Kosten zu decken. Im nächsten Schritt lässt sich ermitteln, welche monatliche Sparrate erforderlich ist, um diese Lücke zu schließen.

Zu berücksichtigen sind in jeden Fall die nachgelagerte Besteuerung sowie die Inflation. Diese Faktoren führen zusammen genommen zu einer deutlichen Reduzierung der Rentenleistungen.

Welche Produkte zur persönlichen Vorsorgeplanung verwendet werden, hängt von den individuellen Präferenzen hinsichtlich Flexibilität, steuerlicher Absetzbarkeit und Renditeaussichten ab. Wir bieten Ihnen dazu eine kostenlose Beratung durch unsere bundesweit tätigen Vorsorgeexperten. Fordern Sie eine kostenlose Beratung über das Formular Altersvorsorge Rechner an.

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