Altersvorsorge Apotheker

Informationen zur Rente

Jeder Apotheker zahlt als Kammermitglied in die berufsständische Versorgung ein. Die Rentenleistungen werden für einen sorgenfreien Ruhestand jedoch nicht ausreichen. Die private Altersvorsorge zählt für Apotheker daher zum Pflichtprogramm.

Versorgungswerke für Apotheker

Als kammerfähiger freier Beruf fallen Apotheker unter die Pflichtmitgliedschaft des berufsständischen Versorgungswerks. Die Versorgungswerke werden in der Rechtsform einer Körperschaft des öffentlichen Rechts geführt. Der Berufsstand nimmt die Selbstverwaltung vor. Staatliche Zuschüsse an das Versorgungswerk gibt es nicht. Die Leistungen werden allein aus den Mitgliedsbeiträgen finanziert.

Welche Leistungen erhalten Apotheker aus der berufsständischen Versorgung?

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  • Altersvorsorge, d.h. Rentenleistungen,
  • Berufsunfähigkeitsrenten,
  • Hinterbliebenenrenten.

Die Höhe der Leistung ist beitragsabhängig. Dies bedeutet, dass Apotheker mit höheren Beitragszahlungen an das Versorgungswerk auch höhere Rentenleistungen erhalten. Bei den Versorgungswerken steht der Aspekt der Sicherheit im Vordergrund. So dürfen maximal 35 Prozent des Kapitals in Aktien und anderen Risikopapieren investiert werden. Die Anlage zur Altersvorsorge erfolgt vornehmlich in festverzinslichen Wertpapieren.

Die Aufsicht der Versorgungswerke erfolgt durch die Kontrollinstanzen der Bundesländer. Die jeweiligen Wirtschafts- und Justizministerien der Länder überwachen die Altersvorsorge und nehmen die Rechts- und Versicherungsaufsicht vor.

Welche Altersvorsorge gibt es für Apotheker?

Für Apotheker gilt bei der Altersvorsorge das sogenannte 3-Schichten-Modell. Die berufsständische Versorgung zählt dabei zur sogenannten 1. Schicht und ist der gesetzlichen Rente für Angestellte gleichzusetzen. Die Beiträge können steuermindernd abgesetzt werden, während die Rente nachgelagert, d.h. im Rentenbezug. zu versteuern ist.

Folgende Formen der Altersvorsorge stehen Apothekern zur Verfügung:

Zusätzlich können angestellte Apotheker noch die betriebliche Vorsorge für den Aufbau einer zusätzlichen kapitalgedeckten Rente nutzen. Die jeweiligen Anlageinstrumente unterschieden sich in der Absetzbarkeit der Beiträge und der Besteuerung der Renten.

Wie viel Altersvorsorge ist notwendig?

Allgemeingültige Aussagen über die erforderliche Rentenhöhe lassen sich nicht treffen. Vielmehr hängt der Bedarf im Alter von den individuellen Bedürfnissen und Ausgabenposten ab. Zunächst sollten durch die Rente folgende Bereiche abgedeckt werden:

  • Lebenshaltung,
  • Wohnen,
  • Krankenversicherung Apotheker.

Damit sind die Grundbedürfnisse abgedeckt. Wie hoch der Kapitalbedarf für diese Positionen ist, sollte an Hand einer Kapitalbedarfsrechnung für jeden Apotheker individuell ermittelt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Inflation und die Steuern eingerechnet werden.

Aus dem Vergleich von Kapitalbedarf und bereits aufgebauten Rentenansprüchen ergibt sich die sogenannte Versorgungslücke. Sie zeigt an, wie viel Geld pro Monat im Rentenalter fehlt, um die Kosten decken zu können. Gleichzeitig lässt sich ermitteln, wie hoch die monatliche Sparrate sein muss, um diese Lücke zu schließen.

Wir bieten Ihnen für die Ruhestandsplanung eine kostenlose Beratung durch unsere Vorsorge-Experten an. Nutzen Sie dazu das Anfrageformular unter Altersvorsorge Rechner.

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