KfW-Gebäudesanierungsprogramm

Reduzierung von CO2-Emissionen bei Immobilien

Immobilienbesitzer können durch zahlreiche Maßnahmen die Energieeffizienz ihres Hauses verbessern. Um den sparsamen Umgang mit Energie zu fördern, gibt es das KfW-Gebäudesanierungsprogramm. Günstige Kredite und Zuschüsse haben ein Ziel - den Klimawandel aufzuhalten und den CO2-Ausstoß zu reduzieren.

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Energieeffizienz durch KfW-Gebäudesanierungsprogramm

Steigende Energiepreise sowie die Gefahren des weltweiten Klimawandels erfordern den sparsamen Umgang mit Energie. Mit dem KfW-Gebäudesanierungsprogramm stellt der Staat über die Förderbank entsprechende Darlehen und Zuschüsse zur Verfügung. Ziel ist die Verringerung der CO2-Emissionen sowie die Steigerung der Energieeffizienz eines Hauses. Die Förderung orientiert sich an der Senkung des Energieverbrauchs. Je größer die ökologischen Effekte, desto höher ist auch die staatliche Förderung.

Das Förderprogramm richtet sich vor allem an ältere Bestandsimmobilien. Den langfristigen Kredit gibt es, wenn das gekaufte Gebäude dem Standard des KfW-Effizienzhauses entspricht bzw. wenn durch Sanierungsmaßnahmen das Wohneigentum den Standard erreicht. Folgende Maßnahmen werden u.a. gefördert:

  • Wärmedämmung von Fassade und Dach,
  • Erneuerung der Fenster,
  • Heizungsaustausch,
  • Umstellung des Energieträgers.

Grundsätzlich kann das KfW-Gebäudesanierungsprogramm für Gebäude angewendet werden, die vor dem 01.01.1995 fertiggestellt wurden. Je nach KfW-Effizienzhausstandard erhält der Investor einen Tilgungszuschuss von bis zu 12,5 Prozent des Darlehensbetrages. Der Kredit ist auf 75.000 Euro pro Wohneinheit beschränkt.In jedem Fall muss der Antrag auf Fördermittel vor dem Kauf bzw. vor dem Sanierungsbeginn bei der Hausbank gestellt werden.Die Kombination mit anderen Fördermitteln ist möglich.

Das Förderprogramm wird nicht für Umschuldungen von bestehenden Finanzierungen oder für Ferien- und Wochenendhäuser gewährt. Ebenso ist die Finanzierung für gewerbliche Objekte ausgeschlossen und für Wohneigentum, welches nach 1995 fertiggestellt wurde.

Informationen zum KfW-Gebäudesanierungsprogramm

Investoren genießen beim KfW-Gebäudesanierungsprogramm zahlreiche Vorteile. Dazu zählt neben dem günstigen Zinssatz und dem Tilgungszuschuss die Flexibilität bei der Rückzahlung des Darlehens. Neben einer bis zu 30 Jahre langen Kreditlaufzeit besteht die Möglichkeit auf kostenfreie, außerplanmäßige Tilgungen. Während der Zinsbindungsfrist können Teile des Darlehens oder sogar der vollständige Betrag zurückgeführt werden.

Über die Sicherheiten treffen der Kreditnehmer und die Hausbank eine Vereinbarung. Bis neun Monate nach Auszahlung des kompletten Darlehensbetrags muss der Antragsteller bei der Hausbank nachweisen, dass die finanziellen Mittel entsprechend der Fördervorgaben eingesetzt wurden.

Die technischen Details der Sanierungsmaßnahme müssen von einem Sachverständigen bestätigt werden. Die KfW erkennt Energieberater an, die von der BAFA oder der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) zugelassen sind oder Energieausweise ausstellen dürfen.

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