Wirtschaftskrise führt zu Kürzung der privaten Altersvorsorge

07.10.09

Die Deutschen sorgen sich um die nahe Zukunft, aber weniger um die Altersvorsorge: Viele Bundesbürger haben nach einer aktuellen Studie ihre Altersvorsorge gekürzt. Zudem gehen drei Viertel der Befragten davon aus, dass die gesetzliche Rente ausreicht. Experten warnen vor einer dramatischen Zunahme der Altersarmut.

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Riesterrente VergleichDie Wirtschaftskrise schlägt auf die Vorsorgebemühungen der Deutschen durch. Bereits jeder Fünfte hat seine bestehende private Altersvorsorge gekürzt oder gleich ganz gekappt. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Postbank hervor, die das Allensbach-Institut durchgeführt hat. Mehr als 40 Prozent wollen die private Vorsorge sogar nicht weiter ausbauen.

Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat dabei bei den Sparern die private Altersvorsorge in Verruf gebracht, weil viele durch die Kursrückgänge an den Börsen oder auch bei Zertifikaten Geld verloren haben. Vor allem junge Menschen stehen den Formen der privaten Altersvorsorge skeptisch gegenüber.

Erschreckend ist, dass viele der Befragten die gesetzliche Rente als die ideale Form der Vorsorge ansehen, obwohl gleichzeitig die Kürzungen bei der Rente bekannt sind. Zudem geht fast die Hälfte der Befragten davon aus, dass die Wirtschaftskrise zu Kürzungen bei der Rente führt. Einzig das Eigenheim kann Punkte gut machen. Zehn Prozent der Deutschen wollen bei der privaten Altersvorsorge verstärkt auf die eigenen vier Wände setzen.

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