Rente: Wirtschaftskrise reduziert Altersbezüge

13.10.09
cecu.de

Die Wirtschaftskrise betrifft auch die 20 Millionen Rentner. Durch die geringeren Löhne sinkt die Basis für die gesetzliche Rente. Das Minus kann bis zu acht Prozent betragen. Teilweise stehen künftigen Rentner 194 Euro weniger im Monat zur Verfügung.

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Die Rentenlücke bei der gesetzlichen Rente steigt. Nicht nur der demographische Wandel, sondern auch die Wirtschaftskrise reduziert die Altersbezüge. Dies ergibt sich aus Berechnungen des Mannheimer Forschungsinstituts Ökonomie und Demographischer Wandel (MEA). Da die Renten an die Entwicklung der Löhne und Gehälter gekoppelt sind, reduzieren sich die Ruhestandsbezüge bei einem Einbruch der Wirtschaftsentwicklung.

Die Berechnungen wurden dabei für einen sogenannten Eckrentner durchgeführt, der 45 Jahre lang in das Rentensystem eingezahlt hat. Für 2040 in Rente geht, muss einen Abschlag von 194 Euro hinnehmen. Bei Renteneintritt in 2010 stehen 33 Euro weniger im Monat zur Verfügung.

Die Rentenkürzungen sind vor allem in den geringeren Lohnzuwächsen begründet. Durch die Wirtschaftskrise sind zudem in vielen Branchen die Löhne gesunken und werden auch in den kommenden Jahren nicht mehr so stark ansteigen. Spannend ist die aktuelle Mitteilung vor dem Hintergrund der in diesem Jahr beschlossenen Rentengarantie. Demnach dürfen die Renten nicht sinken, auch wenn die Löhne dies eigentlich erforderlich machten.

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