SPD: Uneinigkeit bei Rente mit 67
Die SPD ringt weiter um ihren Kurs bei der Rente mit 67. Zu Zeiten der Großen Koalition war die Anhebung des Rentenalters beschlossen worden. Daraufhin musste die Partei einige Wahlschlappen hinnehmen. Wie sieht der Kurs der Partei künftig aus?
Die Rente mit 67 wird vor allem von der SPD-Linken bekämpft. In dieser Woche hatte sich die SPD-Parteispitze über eine Vorgehensweise geeinigt. Die Rente mit 67 soll kommen, aber drei Jahre später als ursprünglich geplant. Zudem sollen die Chancen älterer Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt verbessert werden, ansonsten könne man das Rentenalter nicht anheben. Eine Sozialklausel soll dafür sorgen, dass Beschäftigte in körperlich anstrengenden Berufen weiterhin mit 65 in Ruhestand gehen können.
Die Parteilinke der SPD gibt sich mit der Einigung nicht zufrieden. Sie fordert einen Parteitagsbeschluss, um das Thema in der ganzen Breite abschließend zu behandeln. Es könne nicht sein, dass diskutiert werde, aber außerhalb des Parteitages, so der SPD-Chef von Schleswig-Holstein, Ralf Stegner.
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