Armutsrisiko: Alleinerziehende, Erwerbslose und Bewohner im Osten

15.12.09

Als alleinerziehende Mutter und als Erwerbsloser hat man ein signifikant höheres Armutsrisiko. Wenn man dann noch im Osten Deutschlands wohnt, ist die Armutsgefährdung noch ein Stück höher. Gerade Mecklenburg-Vorpommern ist besonders betroffen. Besser schneiden die südliche Bundesländer ab.

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Die Zahlen zur Armutsgefährdung in Deutschland werden vom Statistischen Bundesamt vorgelegt. Als armutsgefährdet gilt, wer weniger als 60 Prozent des Durchschnittseikommens erzielt. Vor allem Alleinerziehende und Erwerbslose sind besonders armutsgefährdet. Aber auch zwischen dem Westen und dem Osten Deutschland gibt es enorme Unterschiede. Die Armutsgefährdungsquote ist im Osten mehr als doppel so hoch wie in Bayern oder Baden-Württemberg.

Auch Bremen ist besonders stark betroffen. Für das Bundesgebiet ermittelten die Statistiker, dass jeder siebte Bundesbürger von Armut bedroht ist. Zu den besonders gefährdeten Personenkreisen zählen Alleinerziehende und Erwerbslose.

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