Renten: Magere Jahre für Ruheständler bis 2012

10.11.09

Die gesetzlichen Renten werden bis zum Jahr 2012 nicht steigen. Erst danach können die 20 Millionen Ruheständler wieder auf mehr Geld hoffen. Durch die Rentengarantie müssen die Renten in 2011 nicht gekürzt werden. Was auf die Rentner zukommt, stellen wir Ihnen nachfolgend dar.

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Die Wirtschaftskrise schlägt auch auf die Rentner durch. Wegen der sinkenden Löhne und Gehälter in Deutschland hätten die Altersbezüge eigentlich gekürzt werden müssen. Durch die von der Großen Koalition beschlossene Rentengarantie bleiben den 20 Millionen Rentnern wenigstens Kürzungen erspart. Allerdings kostet die Garantie auch Geld, so dass die Erhöhungen abgemildert werden.

Nach den ersten Berechnungen des Rentenversicherungsträgers und der Bundesregierung können die Ruheständler erst ab dem Jahre 2012 wieder auf mehr Rente hoffen. Wichtig für die Rentner ist jedoch, dass es nicht zu einer Rentrenkürzung kommt. Diese wäre in diesem und im kommenden Jahr eigentlich unausweichlich gewesen und hätte bei 0,5 Prozent gelegen.

Durch die gleichzeitig steigenden Kosten wären die Renten damit deutlich gekürzt worden. Allerdings sorgt die Rentengarantie auch dafür, dass ab 2012 der erwartete Anstieg geringer ausfallen wird. Dieser Effekt wird auch durch die Nachholung des Riester-Faktors verstärkt, so dass insgesamt bis zu 4 Prozent nachgeholt werden müssen.

Künftige Rentner werden also kleinere Brötchen backen müssen. Und auch die bestehenden Rentner können sich nicht mehr auf steigende Renten freuen, wie dies in der Vergangenheit in schöner Regelmäßigkeit der Fall war.

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