Gesetzliche Rente: Deutliche Einbußen ab 2010?

13.10.09
cecu.de

Die Rentner in Deutschland müssen ab 2010 mit deutlich geringeren Renten rechnen. Das Arbeitsministerium geht trotz der Krise davon aus, dass die Rente nicht gekürzt werden muss. Die Lohnkürzungen reduzieren die Bemessungsgrundlage für die Rente, die Kürzungen bis 194 EUR monatlich hinnehmen müssten.

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Müssen sich die Rentner auf magere Jahre einstellen oder nicht? Durch die Wirtschaftskrise könnte die gesetzliche Rente für den sogenannten Eckrentner um bis 194 EUR im Monat geringer ausfallen. Im Gegensatz dazu rechnet das Arbeitsministerium nicht mit Einbußen. Diese würde es nur im Fall dauerhafter Lohnabsenkungen geben. Davon sei aber nicht auszugehen.

Eine aktuelle Studie des Mannheim Research Institute for the Economics of Aging (MEA) berichtet davon, dass der Standardrentner eine Kürzung der Rente aufgrund der Wirtschaftskrise hinnehmen müsse. Wer im kommenden Jahr in Rente geht, muss mit einer Kürzung um 33 EUR rechnen. Im Jahr 2040 seien dies sogar 194 EUR monatlich.

Das Arbeitsministerium weist den Bericht des MEA als zu pessimistisch zurück. Offenbar solle das Vertrauen in die gesetzliche Rentenversicherung untergraben werden, so ein Sprecher. Erst im Sommer hatte die große Koalition die sogenannte Rentengarantie beschlossen. Ziel ist die Vermeidung von Rentenkürzungen in der Zukunft.

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