SPD: Rente mit 67 soll abgeschafft werden

Vor dem Parteitag der SPD in Dresden keimen neue Diskussionen um die Rente mit 67 auf. Die SPD tritt für eine Abschaffung und Überprüfung der aktuellen Regelungen zum Renteneintritt ein. Die Partei erhofft sich dadurch einen Schub bei der Wählerzustimmung. Das soziale Profil solle geschärft werden.
Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat eine Mission: Er will das soziale Profil seiner Partei schärfen. Dazu soll der am Wochenende stattfindende Parteitag in Dresden dienen. Die Koalition aus Union FDP müsse die bestehenden Regelungen zur Rente mit 67 überprüfen. Kreise der SPD fordern die Abschaffung der Regelung, die die SPD in der großen Koalition noch mit beschlossen hatte. Die Rente mit 67 wird von Gegnern als sozialer Kahlschlag angesehen und für das schlechte Abschneiden bei den Wahlen verantwortlich gemacht.
Im Jahr 2010 steht eine Überprüfung des Renteneintrittsalters an. Dann hat die Regierung theoretisch noch die Möglichkeit, die Anhebung des Renteneintrittsalters zu verhindern. Andernfalls steigt der Renteneintritt ab dem Jahr 2012 sukzessive auf 67 Jahre an.
Die Deutsche Rentenversicherung warnt für einer Abschaffung der Rente mit 67. Dies würde angesichts der demografischen Entwicklung in die Irre führen. Die Menschen müssten länger arbeiten. Vom linken Parteiflügel der SPD wird die Abschaffung der Rente mit 67 begrüßt.
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