Bei privater Rente auf Bedingungen achten

Zusätzliche Altersvorsorge zählt für jeden Bürger zum Pflichtprogramm. Bei der Vielzahl der angebotenen Produkte verliert der Laie schnell den Überblick. Dabei sollte gerade bei privaten Rentenverträgen auf die Bedingungen geachtet werden.
Nicht jede private Rentenversicherung bietet optimale Bedingungen.
Gerade beim Todesfall oder bei den auszuzahlenden Renten ergeben sich deutliche Unterschiede. Für Interessenten ist es nicht ausreichend, den Anbieter nur an Hand der möglichen Rentenhöhe auszuwählen.
Neben dem berechtigten Wunsch nach einer hohen Rendite sollten auch Qualitätsaspekte einer privaten Rentenversicherung mit in die Betrachtung einbezogen werden.
Dazu zählt auf jeden Fall der Todesfallschutz. Wer erhält das Kapital aus der Rentenpolice im Falle des Todes des Versicherungsnehmers? Wenn die Hinterbliebenen nicht leer ausgehen sollen, muss dies extra im Antrag vermerkt sein. Zu unterscheiden ist der Todesfallschutz während der Anspar- und der Leistungsphase. Während der Rentenphase stehen die Optionen Mindestlaufzeit und Restkapitalverrentung zur Verfügung. Bei der Mindestlaufzeit wird die Rente an die Hinterbliebenen weitergezahlt. Im Fall der Verrentung des Restkapitals entstehen die geringsten "Verluste". Denn hier wird das Vertragsguthaben abzüglich bereits gezahlter Renten an die Erben ausgezahlt.
Ein weiteres Kriterium stellt die Qualität der Police in Bezug auf die Rentenzusagen dar. Kann der Versicherer die Leistungen auch künftig noch kürzen? Welche Sterbetafeln werden bei der Rentenkalkulation verwendet? Wenn der Versicherer z.B. aktuelle Sterbedaten in den Tarif einpflegen darf, sind für künftige Rentner Kürzungen zu befürchten - wenn die Lebenserwartung weiter zunimmt.
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