Wie hoch ist die Versorgungslücke?

17.06.10
Versorgungslücke

Private Altersvorsorge gehört für jeden Bürger zum Muss. Die Frage nach der Versorgungslücke können jedoch nur die wenigsten beantworten. Aus der Kombination von gesetzlichen, betrieblichen und privaten Rentenansprüchen lässt sich der Kapitalbedarf für die Rente ermitteln.

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Viele Rentenversicherte sorgen sich um die Zukunft der gesetzlichen Rente. Wie hoch werden die Rentenansprüche in 30 oder 40 Jahren sein? Und vor allem: Wie viel ist die dann erreichte Rente noch wert? Dies wird vor allem von den künftigen Inflationsraten abhängig sein, aber auch, ob der Gesetzgeber weitere Einschnitte bei der Rente vornehmen wird. Die Unsicherheit bezüglich der gesetzlichen Systeme macht die private Altersvorsorge unentbehrlich.

Dabei stehen verschiedene staatlich geförderte Vorsorgeformen zur Verfügung:

In diesen Verträgen können die Beiträge steuerbegünstigt eingezahlt werden und müssen dann im Rentenalter nachgelagert versteuert werden. Daher ist es zur Ermittlung der Versorgungslücke enorm wichtig, die möglichen Ablaufleistungen nach Steuerabzug zu kennen. Denn auf Rentner wird die herkömmliche Einkommensteuertabelle angewendet, so dass die tatsächlichen Leistungen aus Riester-Renten und Co. Deutlich geringer ausfallen werden.

Wie hoch der Kapitalbedarf im Alter tatsächlich ist, lässt sich nur individuell ermitteln. Auf jeden Fall sollten die Kosten für Lebenshaltung, Wohnen und Krankenversicherung kalkuliert werden. Zudem ist die Geldentwertung zu berücksichtigen. Empfehlenswert ist außerdem die Berechnung alle 3 bis 5 Jahre den veränderten Lebens- und Einkommensverhältnissen anzupassen. Nur so erreicht man das Sparziel, den Lebensabend mit ausreichendem Kapital zu verbringen.

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