Berufsunfähigkeitsversicherung: 141 von 360 Versicherungen erhielten „Ausgezeichnet“

Das Analysehaus Morgen & Morgen führte eine Untersuchung von Berufsunfähigkeitsversicherungen durch. Von 360 Policen, von insgesamt 77 Anbietern, erhielten 141 Policen die Bestnote „Ausgezeichnet“. Darüberhinaus konstatierten die Analysten einen harten Preiskampf um die risikoarmen Berufe.
Grundsätzlich benötigt jeder Erwerbstätige eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Besonders Selbständige, Freiberufler und Unternehmer sollten sich um eine Absicherung der Arbeitskraft bemühen, denn gerade sie fallen durch die staatlichen Sozialsysteme. Egal, ob es sich um eine Bürotätigkeit handelt, ob jemand Hufschmied ist oder als Lehrer arbeitet – jeder, der von seinem Einkommen lebt, sollte den Wert seiner Arbeitsleistung absichern. Mittlerweile führen nicht mehr nur körperliche Beeinträchtigungen zur Berufsunfähigkeit, sondern die psychischen Erkrankungen machen es vielen Arbeitnehmern unmöglich, zu arbeiten.
Kaum jemand befindet sich in Kenntnis, was der Staat im Falle des Falles leistet und ob die Leistungen zum Leben reichen. Viele Erwerbstätige gehen davon aus, dass die gesetzliche Rentenversicherung einspringt. Doch kann noch eine andere Tätigkeit – auch unqualifizierte Aufgaben – ausgeübt werden, verweist die Rentenversicherung auf diesen Job und zahlt keine Rente. Lediglich eine private Berufsunfähigkeit kann das Netz an dieser Stelle aufspannen.
Das Analysehaus Morgen & Morgen führte eine Untersuchung von Berufsunfähigkeitsversicherungen durch. Von 360 Policen, von insgesamt 77 Anbietern, erhielten 141 Policen die Bestnote „Ausgezeichnet“. Die Noten wurden entsprechend der Gewichtungen „BU-Bedingungen“ (50 Prozent), „BU-Kompetenz“ (30 Prozent), „BU-Antragsfragen“ (zehn Prozent) und „BU-Solidität“ (zehn Prozent) vergeben. Das Analysehaus staffelte seine Bewertungen in Fünf Sterne = ausgezeichnet, vier Sterne = sehr gut, drei Sterne = durchschnittlich, zwei Sterne = schwach und ein Stern = sehr schwach. Die Analysten konstatierten einen harten Preiskampf um die risikoarmen Berufe.
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