Radfahrer sollten sich ausreichend versichern

Radfahrer sollten im Zuge des Frühjahrsputzes auch ihren Versicherungsordner durchstöbern, ob sie über notwendige Versicherungen verfügen. Experten raten Radfahrern in erster Linie zum Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung. Eine private Unfallversicherung sowie eine Berufsunfähigkeitsversicherung runden das Paket ab.
Der Winter liegt endgültig hinter uns und die Radfahrer stehen in den Startlöchern. Doch gerade Menschen, die gern radeln, sind extrem gefährdet. Zwar ging die Zahl der Fahrradunfälle mit Todesfolge zurück, doch die Zahl der verunglückten Fahrradfahrer steigt. So lässt sich aus einer Statistik erfahren, dass jeder fünfte Schwerverletzte und jeder zehnte Verkehrstote ein Fahrradfahrer ist.
Ein hohes Gefährdungspotential weisen Kinder und ältere Menschen auf. Sinnvoll erscheint das Tragen eines Fahrradhelms und das strikte Einhalten von Verkehrsregeln. Experten arbeiten zudem fieberhaft an der Verbesserung der technischen Ausstattung von Autos zur Vermeidung von Kollisionen mit Radfahrern. Um die finanziellen negativen Folgen aus Radfahrunfällen abzufedern, raten Experten zum Abschluss einer Privathaftversicherung ebenso wie zum Unterzeichnen von Policen einer Berufsunfähigkeitsversicherung bzw. privaten Unfallversicherung.
Eine private Haftpflichtversicherung springt ein, wenn durch einen Fahrradunfall Schäden an Personen entstehen. Um zu vermeiden, dass lebenslang Rentenzahlungen an den Geschädigten fällig werden, zahlt sich der Abschluss einer Privathaftpflichtversicherung aus. Sollte ein Verunfallter durch die Folgen eines Unglücks erwerbsunfähig werden, zahlt die Berufsunfähigkeitsversicherung. Allerdings könnte eine Leistungskürzung eintreten, sollte der Schaden durch grobe Fahrlässigkeit herbeigeführt worden sein, etwa durch freihändiges Fahren.