Autoversicherung: Neue Regionalstatistik des GDV für Kfz-Prämien 2012

Die aktuelle Regionalstatistik des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bildet die Grundlage für die Prämienanpassungen in der Autoversicherung. Demnach können sich Autofahrer in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg über günstige Beiträge 2012 freuen. Teurer werden Kfz-Policen in Amberg und Pforzheim.
Mit der Regionalstatistik liegt seit ein paar Tagen eine verlässliche Kalkulationsgrundlage für die Beiträge zur Autoversicherung 2012 vor. Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ermittelt an Hand der Schäden in einem Zulassungsbezirk einen Indexwert. Die Regionalklassen werden für die Kfz-Haftpflicht, die Teilkasko- und die Vollkaskoversicherung ermittelt. Je nach Entwicklung von Unfällen und Diebstählen müssen die Prämien erhöht werden.
Besonders günstig fahren Autofahrer im Norden und Osten Deutschland. Die Kreise Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Ostprignitz-Ruppin zählen zu den günstigsten Regionen Deutschlands. Für sie gilt die Regionalklasse 1. Demgegenüber weisen Kaufbeuren, Augsburg und Berlin die schlechtesten Indexwerte auf. Allerdings gibt es sowohl bei den "Gewinnern" als auch den "Verlierern" keine Anpassung der Regionalklasse. Zu den Absteigern gehört Amberg, die ab 2012 in die Regionalklasse 12 eingestuft wird und damit zwei Klassen schlechter als noch in diesem Jahr.
Bei der Vollkaskoversicherung schneiden vor allem die Städte und Gemeinden in Niedersachsen am besten ab. Platz 1 sichert sich Oldenburg vor Friesland und Ammerland. Im Süden Deutschlands fallen die Prämie dagegen deutlich höher aus, vor allem im Ostallgäu und Garmisch-Partenkirchen. Bei der Teilkasko schneiden einigen Regionen in Bayern und Nordrhein-Westfalen am günstigsten ab. Auf der teuersten Seite finden sich ebenfalls zahlreiche Kreise aus Bayern.
Insgesamt werden lediglich ein Drittel der Regionalklassen herauf- oder herabgestuft. Auf Basis der GDV-Daten kalkulieren die Autoversicherer ihre Prämien für 2012.