So vermeidet man Ärger und böse Überraschungen im Urlaub

Die schönsten Wochen des Jahres können schnell vermiesen, wenn im Urlaub Ärger entsteht oder böse Überraschungen auftauchen. Bereits im Vorfeld lässt sich unnötige Aufregung vermeiden, wenn man vor der Abreise vorsorgt. Das betrifft die Ausstattung mit Medikamenten ebenso wie die pufferreiche Abfahrt zum Flughafen oder das sorgfältige Verlassen der heimischen Wohnräume.
Sommerzeit - Reisezeit. Doch die schönsten Wochen des Jahres können schnell vermiesen, wenn im Urlaub Ärger entsteht oder böse Überraschungen auftauchen. Bereits im Vorfeld lässt sich unnötige Aufregung vermeiden, wenn man vor der Abreise vorsorgt. Das betrifft die Ausstattung mit Medikamenten ebenso wie die pufferreiche Abfahrt zum Flughafen oder das sorgfältige Verlassen der heimischen Wohnräume. Wer zudem daran denkt, Karten-Sperrnummern bei sich zu tragen, eine Auslandsreiseversicherung und einen Auto-Schutz-Brief abzuschließen, befindet sich auf der sicheren Seite.
Um kleinere gesundheitliche Beeinträchtigungen schnell in den Griff zu bekommen, ist es ratsam, folgende Mittel mit in die Ferien zu nehmen: Mittel gegen Fieber, Kopfweh, Reiseübelkeit, Durchfall, Juckreiz bei Insektenstichen, Husten, Schnupfen und Prellungen. Hilfreich sind zudem Elektrolytpräparate, Abführmittel, Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor, Zeckenzange oder -karte, Fieberthermometer, Insektenabwehr, Pflaster und Verbände, Schere und Pinzette und Mittel gegen Pilzinfektionen der Scheide. Sollten Kinder mit auf die Reise gehen, sollte man seinen mobilen „Arztkoffer“ zudem um folgende Präparate erweitern: Fieberzäpfchen, Fiebersaft, abschwellendes Nasenspray, Meersalz-Nasentropfen, Fluorid- und Vitamin-D-Tabletten, Wundcreme, Hustenstiller, Salben gegen Sonnenbrand und Impfpässe.
Um sich gegen potentielle Handtaschenräuber zu wappnen, empfiehlt es sich, Nummern parat zu haben, um seine Karten sperren zu lassen. Oftmals bieten Banken eine spezielle Notrufnummer an, um Geld vor ungewünschten Abbuchungen zu schützen. Hilfreich sind Kopien von Reisedokumenten, die von den Originalen getrennt aufbewahrt werden sollten.
Unerlässlich ist der Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung für die ganze Familie. Ein weltweiter Auslandskrankenschutz bietet zahlreiche Vorteile. Für eine vergleichsweise geringe Jahresprämie garantiert der Anbieter einen individuellen, umfangreichen Versicherungsschutz. Die Behandlungs- und Medikamentenkosten bekommen die Patienten, je nach geschlossenem Vertrag, erstattet. Sollte im Ausland eine schwere Erkrankung auftreten und müsste der Betroffene nach Deutschland transportiert werden, übernimmt die Gesellschaft auch hierfür die Kosten.
Wer mit dem Auto in den Urlaub fährt, sollte einen Auto-Schutz-Brief abschließen. Sollte es zu einer Panne kommen, bieten die Versicherer die Abdeckung von Pannenhilfen, Abschleppkosten und Rücktransporten in die Heimat. Wer eine Bahn- oder Flugreise bucht und sich am Urlaubsort ein Auto mietet, sollte sicherstellen, ob die Kfz-Haftpflichtpolice die Mallorca-Police enthält. Diese gleicht mögliche Differenzen zwischen den Deckungssummen im Aus- bzw. Inland aus.
Wer böse Überraschungen nach der Rückkehr aus dem Urlaub vermeiden will, sollte seine Nachbarn vor Antritt der Urlaubsreise bitten, den Zustand ihrer vier Wände zu überprüfen. Ständig geschlossene Rollläden und überfüllte Briefkästen signalisieren potentiellen Einbrechern die Abwesenheit. Leeren Nachbarn den Postkasten und schalten ab und an ein Licht an, suggeriert das, dass jemand anwesend ist. Ideal ist die Installation einer Zeitschaltuhr für die Rollläden.