Wohn-Riester: Wem bringt die Riester-Förderung Vorteile?
Je nach individueller Lebenssituation rechneten sich die Wohn-Riester-Verträge bei den meisten Kunden, denn diese sparten zwischen 12.000 und 50.000 Euro ein.
Der Wohn-Riester-Vertrag lohnt sich allerdings nur, wenn die Konditionen auch ohne staatliche Zuschüsse attraktiv sind. Bietet ein herkömmliches Darlehen günstigere Zinsen, kann es für potentielle Bauherrn zweckmäßiger sein, nur mit einem Riester-Sparvertrag vorzusorgen. Verbraucher sollten dennoch abwarten, denn bisher bestehen nur wenige Angebote seitens der Banken und Sparkassen. Vorsicht ist geboten bei Kombi-Krediten, denn die überschreiten entsprechende herkömmliche Darlehen.
Was beinhaltet „Wohn-Riester“ eigentlich? Selbst genutztes Wohneigentum wird steuerlich, rückwirkend zum 1. Januar, gefördert. Wie beim Riester-Sparvertrag erhalten die Bauherren Zulagen und Steuervorteile. Allerdings muß das Wohneigentum nach 2007 gebaut oder erworben sein, und die Darlehensrückzahlungen müssen bis zum 68. Lebensjahr erfolgen.
Neben der Tatsache, dass das Eigentum ohne Schmälerungen vererbbar ist, erhält man bei Einzahlung von vier Prozent seines Vorjahres-Bruttoeinkommens jährlich 185 Euro pro Kind (bei allen Kindern, die ab 2008 geboren sind, liegt die staatliche Förderung sogar bei 300 Euro). Darüberhinaus gibt es eine jährliche Grundzulage von 154 Euro.
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