Wärmepumpe - Umwelt als Energielieferant
Die lohneswerte Installation einer Wärmepumpe amortisiert sich bereits in rund sieben Jahren bei Zugrundelegung der durchschnittlichen Ölpreise.
Eine Wärmepumpe entzieht der Luft, dem Boden oder dem Grundwasser Wärme, die wiederum Energie liefert. Idealerweise für die Fußbodenheizung, denn sie begnügt sich mit Vorlauftemperaturen zwischen 30° und 40°C. Aber auch herkömmliche Heizkörper sowie Brauchwasser lassen sich temperieren.
Die Temperaturen im tieferen Erdreich bewegen sich zwischen zwei und zehn Grad, im Grundwasser sogar zwischen sieben und zwölf Grad. Effektiv ist die Nutzung der wärmsten Quelle, denn entsprechend weniger Strom muß von außen zugeführt werden.
Der Wärmepumpeneinsatz ist sehr umweltschonend, denn die Kohlendioxidbelastung ist um 40 Prozent geringer als bei einer Gasheizung. Schadstoffe entstehen nur bei der unterstützenden Stromerzeugung für die Pumpe. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die Pumpe quasi wartungsfrei ist.
Bauherren, die sich für eine Wärmepumpe entscheiden, erhalten Fördermittel sowie günstige Kredite von der KfW, und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle hält zusätzliche Subventionen bereit. Eine Wärmepumpe kostet durchschnittlich 8000 Euro, und für die genehmigungspflichtige Bohrung muß man zwischen 5000 und 7000 Euro einkalkulieren.
Wer sich die Behördengänge sparen will, kann auf die im Garten verlegten Erdkollektoren zurückgreifen, welche, bei Eigenleistung hinsichtlich der Verlegung, etwa 11.000 Euro veranschlagen. Oder man bedient sich der Wärmepumpen, die mit Außenluft arbeiten für etwa 14.250 Euro. Allerdings muß man bei diesen Alternativen mit Temperaturunterschieden rechnen und somit mit einer zusätzlichen Wärmezuführung.
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