Sturzgefahr im Haus: Licht und Vorsicht schützen vor Unfällen

Unfälle passieren häufig im eigenen Haushalt. Gefahren lauern aber nicht nur durch Elektrogeräte oder scharfe Gegenstände. Auch Kellertreppen oder Dachbodenaufgänge können zur Stolperfalle werden. Denn Keller, Garagen, Dachböden und Abstellräume werden meist sporadisch genutzt. Oft sind diese nicht nur unaufgeräumt, sondern auch schlecht beleuchtet. Dadurch erhöht sich die Unfallgefahr.
Besonders auf Treppenstufen werden gerne Gegenstände wie leere Flaschen oder Altpapier abgestellt. Ein falscher Tritt - und lose Zeitungen können die Stufen in eine Rutschbahn verwandeln. Eine schlechte Beleuchtung des Kellerzugangs steigert diese Gefahr noch. Wer solche Stolperfallen gar nicht erst einrichtet und dafür sorgt, dass diese Räume gut beleuchtet sind, hat schon viel für die eigene Sicherheit, aber auch für die von Gästen getan.
Ist der Zugang zum Dachboden nur mit einer Leiter möglich, sollte diese nicht einfach nur an die Öffnung gelehnt werden. Für einen sichereren Aufstieg sorgen spezielle Haken, in die die Leiter eingehängt wird. Ein Wegrutschen ist so ausgeschlossen.
Wer sich derart verletzt hat, dass die körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit auf Dauer eingeschränkt wird, ist mit einer privaten Unfallversicherung wirksam abgesichert. Sie hilft beispielsweise bei Invalidität, die Umbaumaßnahmen zu finanzieren - wie etwa die Rampe für einen Rollstuhl.
Kommen Gäste im Haus oder in der Wohnung ins Rutschen beziehungsweise Stolpern, kann derjenige froh sein, der eine private Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat. Denn dann gibt es - abgesehen von eventuellem privatem Ärger - wenigstens kein finanzielles Desaster mit dem Schadensersatz. Die Versicherung begleicht berechtigte Zahlungsforderungen des Geschädigten, wehrt aber auch unberechtigte ab.
Andreas Tschorn
NÜRNBERGER VERSICHERUNGSGRUPPE
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