Neue Fenster, neue Heizung, Dämmung – der Staat fördert energetische Sanierungen

09.05.12
Haus im Bau

Im Zuge der Energiewende ist jeder einzelne Bürger aufgefordert, Energie einzusparen. Hauseigentümer können einen hohen Beitrag leisten, indem sie ältere Gebäude energetisch sanieren. Oftmals erhalten die Hausherren Fördergelder vom Staat, beispielsweise in Form von günstigen KfW-Krediten oder -zuschüssen ab 1 Prozent Sollzins.

Energiesparen ist eine notwendige Voraussetzung für die Energiewende. Jeder einzelne Bürger kann seinen persönlichen Beitrag für das ehrgeizige Vorhaben leisten. Hauseigentümer von älteren Gebäuden befinden sich in der einmaligen Lage, ihr Haus energetisch zu sanieren und dafür vom Staat Fördergelder zu kassieren. Hausbesitzer können somit „drei“ Fliegen mit einer Klappe schlagen, denn längst fällige Sanierungen werden durchgeführt, man erhält dafür staatliche Subventionen, spart Energie und schont die Umwelt, was der Energiewende zu Gute kommt.

Alte Fenster gegen neue austauschen, die alte Heizungsanlage entfernen und energetisch heizen, Fassaden dämmen – all diese Maßnahmen werden staatlich gefördert. Die Kreditanstalt für Wiederbau (KfW) senkte jüngst die Zinsen nochmals, so dass man mittlerweile Kredite ab 1 Prozent Sollzins erhält. Die jeweiligen Förderprojekte müssen selbstverständlich einer bestimmten Energieeffizienz entsprechen, was wiederum vor der Beantragung bei den Fördereinrichtungen mit einem Energieberater abgeklärt werden sollte. Diese Beratung fällt übrigens ebenfalls in den förderwürdigen Bereich. 

Die KfW-Bank bezuschusst Vorhaben oder vergibt zinsgünstige Kredite bis zu einer Höhe von 75.000 Euro. Die Förderung beginnt bei Gebäuden, die höchstens 115 % des Energiebedarfs eines baugleichen Neubaus ausweisen. Die Förderung staffelt sich nach dem energetischen Standard. Auch Denkmalsanierungen oder Verbesserungen an besonders erhaltenswerten Bausubstanzen stehen bei der KfW-Bank auf der Liste förderwürdiger Projekte.

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