Pharmaindustrie fordert ermäßigte Mehrwertsteuer

17.06.09

Die Pharmaindustrie hat eine Ersparnis von jährlich 3,5 Milliarden EUR ermittelt, wenn auf Medikamente lediglich ein ermäßigter Mehrwertsteuersatz erhoben werden würde. Die Absenkung von 19 Prozent auf dann 7 Prozent wäre nach Ansicht des Vorsitzenden des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie BPI eine sinnvolle Konjunkturmaßnahme.

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Der ermäßigte Mehrwertsteuersatz, der auch für Lebensmittel gilt, sei eingeführt worden, um die Grundbedürfnisse der Menschen nicht zu stark zu besteuern. Eine ermäßigte Mehrwertsteuer auf Medikamente gibt es bereits in nahezu allen europäischen Ländern.

Weitere Einsparungen im Gesundheitswesen sind auch über die Ausgliederung versicherungsfremder Leistungen aus der gesetzlichen Krankenversicherung möglich. Diese Leistungen sollten stattdessen über Steuern finanziert werden. Zu den versicherungsfremden Leistungen zählt der BPI etwa künstliche Befruchtungen oder Haushaltshilfen im Fall von Erkrankungen.

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