Schweinegrippe: Sollen sich Schwangere impfen lassen?

30.10.09
cecu.de

Start der Schweinegrippe-Impfung in dieser Woche: Das Interesse an der Impfung ist aufgrund ungeklärter Risiken relativ gering. Vor allem Schwangere fragen sich, ob sie eine Impfung gegen das H1N1-Virus vornehmen sollen.

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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät Schwangeren, sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen. Offenbar sind werdende Mütter durch die neue Influenza A/H1N1 besonders gefährdet, was unter anderem an dem durch die Schwangerschaft sich verändernden Immunsystem liegt. Unter den verstorbenen Infizierten in den USA waren überproportional viele schwangere Frauen.

Allerdings konnte der Impfstoff aus ethischen Gründen nicht an Schwangeren getestet werden. Im Tierversuch gab es keine Hinweise darauf, dass sich die Impfung negativ auf das Ungeborene auswirken kann. Ein Restrisiko bleibt aber bestehen.

Das Bundesministerium für Gesundheit behält sich daher vor, eine Impfempfehlung für Schwangere erst zu erwägen, wenn ein Impfstoff ohne Wirkungsverstärker zur Verfügung steht und mehr Daten vorhanden sind.

Das Robert Koch Institut (RKI) weist darauf hin, dass das im Einzelfall geprüft werden müsse, wie hoch das Risiko auch von Impfnebenwirkungen für die Frau und das Ungeborene ist und wie groß der Nutzen der Impfung gegen die Schweinegrippe ist.

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