Private Krankenversicherung: Gruppentarife sind üblich
Der Gruppenvertag für FDP-Mitglieder bei der Deutschen Krankenversicherung (DKV) sorgt für Aufsehen. Die private Krankenversicherung gewährt FDP-Mitgliedern einen Beitragsrabatt. Unüblich sind derartige Gruppenverträge jedoch nicht.
Letzte Woche war bekannt geworden, dass die Deutsche Krankenversicherung Mitgliedern der FDP spezielle Gruppentarife anbietet. Die FDP sei die einzige Partei im Deutschen Bundestag mit Sonderkonditionen bei den privaten Krankenversicherungen. Der Beitragsvorteil soll sich zwischen 5 und 8 Prozent bewegen. Dies hatte bei anderen Politikern für heftige Kritik an der FDP gesorgt. Teilweise wurde der Partei vorgeworfen, dadurch zeige sich die Nähe zur PKV.
Die Tatsache, dass größeren Gruppierungen wie Parteien, Verbänden oder Unternehmen Gruppenverträge zu vergünstigten Konditionen angeboten werden, ist jedoch nichts Außergewöhnliches. Viele DAX- oder M-DAX-Unternehmen nutzen die Gruppentarife zur Mitarbeiterbindung, weil die günstigen Konditionen beim Wechsel des Arbeitgebers verloren gehen. Neben günstigeren Beiträgen sichert der Gruppenvertrag in der PKV einen erleichterten Zugang mit vereinfachter Gesundheitsprüfung.
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