Volle Taschen: Kassenchefs mit prallen Geldbeuteln 2009

09.03.10

Keine Finanzkrise in den Geldbeuteln der Chefs der gesetzlichen Krankenkassen: Die Gehaltszahlungen an die Vorstände der Kassen sind 2009 im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen.

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Das Milliardendefizit bei den Krankenkassen und die Finanz- und Wirtschaftskrise spielen bei den Gehältern für die Chefs der gesetzlichen Krankenkassen offenbar keine Rolle. Nach Angaben der "BILD"-Zeitung stiegen die Vorstandsgehälter in 2009 im Vergleich zum Vorjahr offenbar deutlich.

Als Beispiel wird der Chef der Techniker Krankenkasse (TK), Norbert Klusen, angeführt. Seine Bezüge stiegen von 246.000 EUR auf 271.000 EUR ab. Auch bei der DAK und der Barmer sind die Bezüge angehoben worden, allerdings "nur" um 4.000 EUR pro Jahr. Bei den Allgemeinen Ortskrankenkassen wurden offenbar hohe Boni ausgeschüttet. Beim Chef der AOK Bayern macht dies über 50.000 EUR zusätzlich aus.

Und auch die Vorsitzenden der AOKs aus anderen Bundesländern können sich nicht beklagen. Auch bei den Betriebskrankenkassen wurden die Gehälter um Bonuszahlungen aufgestockt.

In den letzten Tagen sind Bericht über das Milliardendefizit bei den Krankenkassen zurückgewiesen worden. Denn laut Vorabberichten sollen die tatsächlichen Einnahmen über den Ausgaben liegen. Im Gespräch ist eine Summe von einer Milliarde Euro.

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