Schweinegrippe-Impfung: Mann aus Thüringen starb an Herzversagen
Die Obduktion der Leiche des 66-jährigen Mannes aus Thüringen, ergab, daß der Tod durch Herzversagen eintrat. Fälschlicherweise wurde angenommen, daß er aufgrund einer Impfung gegen die Schweinegrippe starb. Es besteht demnach zwar ein zeitlicher, aber kein ursächlicher Zusammenhang.
Das Landratsamt des Unstrut-Hainich-Kreises teilte unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft der Stadt mit, daß der Tod des 66-jährigen Mannes auf Herzversagen zurückzuführen sei. Der Tod trat in zeitlichem, aber nicht ursächlichen Zusammenhang mit der Impfung auf. Die Obduktion ergab somit, daß der Mann auf gar keinen Fall an den Folgen der Immunisierung gegen die Schweinegrippe starb. Auch beim dritten thüringischen Todesfall nach einer Impfung konne der Verdacht, der Impfwirkstoff sei verantwortlich, ausgeräumt werden.
Die täglichen Meldungen über Todesfälle unmittelbar nach der Impfung gegen die Schweinegrippe verunsichern die Bevölkerung in höchstem Maße. Sind doch die meisten Bundesbürger Laien bezüglich der Produktionsart, Zusammensetzung und Wirkweise des Impfstoffes. Der überwiegende Teil der Bevölkerung ist von der Meinung seines Arztes abhängig, da ihm die fachliche Kompetenz fehlt. Umso bedrückender sind gezielte Falschmeldungen bezüglich der Impfung gegen die Schweinegrippe.
Täglich sterben in der Bundesrepublik 2.200 Menschen aus verschiedensten Ursachen, manche überleben einen Sturz nicht oder ertrinken. Andere wiederum weisen chronische Erkrankungen auf, die irgendwann zwangsläufig zum Tod führen. Die Möglichkeit, daß ein chronisch Kranker seinem Leiden in zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung erliegt, ist somit gegeben. Er könnte theoretisch während der ärztlichen Beratung eine Minute vor der Impfung sterben. Je mehr Menschen eine Immunisierung gegen das H1N1-Virus erhalten, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit natürlicher Todesfälle in zeitlichem, aber nicht ursächlichen Zusammenhang mit der Impfung.
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