Was bringt die Gesundheitsreform der PKV?

08.03.10

Spätestens 2011 soll die Gesundheitsreform von Union und FDP umgesetzt werden. Auch für die private Krankenversicherung (PKV) stehen Änderungen an. Unterdessen fordern Verbraucherschützer die Trennung zwischen GKV und PKV aufzuheben.

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Wie wird sich das Gesundheitssystem in Deutschland weiter entwickeln? Steigende Kosten und damit verbunden auch Beiträge machen der privaten Krankenversicherung zu schaffen. Der Verband fordert, mit Arzneimittelherstellern und Ärzten selbst über Qualität und Quantität verhandeln zu dürfen. Der Trend der stetig ansteigenden Beiträge müsse gestoppt werden.

Zunächst geht es jedoch um Erleichterungen beim Wechsel für Angestellte. Bisher muss dieser Personenkreis dreimal hintereinander über der Versicherungspflichtgrenze verdient haben, um in die PKV wechseln zu können. In 2011 soll diese Regelung wieder auf ein Jahr zurückgefahren werden. Der Neuzugang dürfte der PKV nach drei mageren Jahren gut tun.

Unterdessen haben die Verbraucherschützer gefordert, die Trennung zwischen gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen aufzuheben. Die privaten Versicherer sollten sich künftig auf das Geschäft mit Zusatzversicherungen konzentrieren. Es könne nicht sein, dass ein PKV-versicherter für die gleiche Leistung mehr als ein gesetzlich Versicherter zahlen müsse.

Gerade zum Jahresende 2010 mussten die privaten Anbieter die Prämien deutlich heraufsetzen. Eine aktuelle Studie wirft der PKV sogar vor, nicht wesentlich demografiefester als die GKV zu sein. Die Branche bemüht sich daher, ihr Image aufzupolieren.

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