BÄK gegen Schweinegrippe-Impfung: Pharmalobby hat sich durchgesetzt

06.09.09

Widerstand gegen die Schweinegrippe-Impfung: Nun hat die Bundsärztekammer (BÄK) ihre Bedenken gegen die Massenimpfung geäußert. Vor allem der Einfluss der Pharma-Unternehmen sei bedenkenswert, so die BÄK. Die Pharamlobby würde ihre Interessen am meisten durchsetzen.

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Wer verdient am meisten an der Schweinegrippe-Impfung? Geht es nach der Meinung der Bundesärztekammer so ist die Impfung ein klarer Fall von Bevorteilung für die Pharma-Lobby. Die massenimpfungbevorteile die Pharmaunternehmen, so die BÄK. Es reiche aus, wenn lediglich Risikogruppen, wie chronisch Kranke oder alte Menschen, geipmft werden.

Auch unter Experten ist die Wirksamkeit der Impfung gegn das H1N1-Virus umstritten. Das Robert-Koch-Institut (RKI) warnt vor einer zweiten, gefährlicheren Welle der Schweinegrippe, während der Virologe Stefan Becker den milden Verlauf betont. Die Massenimpfung sei auf jeden Fall das falsche Mittel.

Angesichts des milden Verlaufs müsse man nicht zum Mittel der Massenimpfung greifen, so die Vizepräsidentin der BÄK. Wieder einmal dränge sich der Verdacht auf, dass die Interessen der Pharma-Lobby stärker seien als die berechtigten Interessen der Patienten. Es handele sich um Panikmache ohne festen Hintergrund.

Der Impfstoff wird derzeit von mehreren Phamaunternehmen entwickelt und soll ab Oktober zur Verfügung stehen. Dann stehen 50 Millionen Impfdosen für 25 Millionen Bürger bereit. Die Auslieferung des Impfstoffs ist für Ende Oktober geplant.

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