Private Krankenversicherung: ein Wechsel lohnt sich

Besserverdienende können sich in der privaten Krankenversicherung (PKV) oftmals günstiger versichern als in der gesetzlichen Krankenversicherung. Die private Krankenversicherung steht zwar momentan unter Dauerfeuer, doch wer sich einen soliden Anbieter aussucht und sein gewünschtes Leistungsspektrum genauestens festlegt, der profitiert von den besseren ärztlichen Leistungen. Wer einen Wechsel zu den Privaten plant, sollte mit einer Checkliste in das Beratungsgespräch gehen.
Wer einen Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung (PKV) plant, sollte dieses Vorhaben gut durchdenken. Der Schritt zurück - von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) - gestaltet sich oftmals schwieriger. Der Sprung zurück wird nur bei Arbeitslosigkeit und Zahlung eines geringeren Gehaltes genehmigt. Es zahlt sich aus, gut vorbereitet in ein Beratungsgespräch zu gehen, um den individuell vorteilhaftesten Vertrag abzuschließen.
Je nach Lebenssituation zahlt man für eine private Krankenversicherung weniger Beiträge als in der gesetzlichen Krankenversicherung und man erhält bessere Leistungen. Grundsätzlich ist bei Billigtarifen Vorsicht geboten, denn oftmals sind die Leistungen erheblich eingeschränkt. Es kann sogar vorkommen, dass die Produkte teurer sind als die Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung. Es empfiehlt sich, einen Vertrag mit einem privaten Krankenversicherer hieb- und stichfest abzuschließen.
Die private Krankenversicherung steht zwar momentan unter Dauerfeuer, doch wer sich einen soliden Anbieter aussucht und sein gewünschtes Leistungsspektrum genauestens festlegt, der profitiert von den besseren ärztlichen Leistungen. Wer einen Wechsel zu den Privaten plant, sollte mit einer Checkliste in das Beratungsgespräch gehen. Klärungsbedarf besteht zu wichtigen Punkten, wie Selbstbeteiligung, Auslandsreisen, Elternzeit und Beitragsrückerstattung. Auch der Umfang des Versicherungsschutzes bei Krankenhausaufenthalten, ambulanten Behandlungen und Zahnbehandlungen sollte unbedingt feststehen.
Eine Untersuchung des Kieler Gesundheitsökonoms Thomas Drabinski und der Frankfurter Beratungsfirma PremiumCircle gelangte jüngst zu dem Ergebnis, dass etliche Privatversicherte im Zweifelsfall über keinen ausreichenden Schutz verfügen. Die Experten untersuchten 85 Kriterien, die sich an der gesetzlichen Versicherung orientieren, an 208 Tarifsystemen mit 1.567 Kombinationsmöglichkeiten. Die Expertise ließ wissen, dass keines der privaten Produkte allen 85 Kriterien entsprach. Besondere Mängel ergaben sich hinsichtlich von Anschlussheilbehandlungen, Psychotherapien und häuslicher Pflege.
