Riester-Rente: Erst jeder Dritte nutzt die Förderung

26.02.10

Sind die Kosten für die Riester-Rente zu hoch? Glaubt man den Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) muss die Riester-Rente geändert werden. Zudem nutzt erst jeder Dritte die staatliche Förderung.

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Fast 14 Millionen Bundesbürger haben sich bereits für die private Riester-Rente entschieden. Zu wenig, meint das DIW. Schließlich gibt es über 35 Millionen Anspruchsberechtigte. Dabei locken beim Abschluss einer Rentenversicherung hohe Zulagen und Steuervorteile. Gerade in den Haushalten mit geringen und mittleren Einkünften ist die Durchdringungsquote der Riester-Rente äußerst gering.

Das DIW mahnt an, dass die eigentliche Zielgruppe dieser Vorsorgeform damit nicht erreicht werde. Zudem seien die Kosten der Riester-Verträge zu hoch und bedürften dringend einer Überprüfung. Zehn Jahre nach Einführung der Riester-Rente müsse der Gesetzgeber nachbessern.

Die staatliche Riester-Förderung umfasst eine Grundzulage von 154 Euro pro Jahr sowie Kinderzulagen von 185 Euro je Kind. Für ab 2008 geborene Kinder werden sogar 300 Euro pro Jahr gezahlt.

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