Gehälter der Krankenkassenvorstände gestiegen

10.03.10

Einem Bericht zufolge, stiegen die Gehälter der Krankenkassenvorstände im Jahr 2009 deutlich an. Auch Pensionszahlungen und Prämien für die Chefs erhöhten sich. Darüberhinaus lagen die Einnahmen der Krankenkassen mit rund 1,07 Milliarden Euro für das abgelaufene Jahr merklich über den Ausgaben.

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Für den Versicherten mag die Erhöhung der Gehälter, Pensionszahlungen und Prämien für die Vorstandsebene ein Schlag ins Gesicht sein. Nun verdient der Vorsitzende der Techniker Krankenkasse, Norbert Klusen 25.000 Euro mehr. Sein Gehalt verbesserte sich damit auf 271.000 Euro. Auch die Vorstände der Barmer und DAK erhielten etwa 4.000 Euro mehr im Jahr.

Der Vorstand der DAK, Herbert Rebscher liegt mit einem Gehalt von 235.000 Euro noch vor Birgit Fischer, die bei der Barmer GEK rund 203.000 Euro verdient. Die Prämienzahlung der AOK für Rolf Steinbronn betrug 47.880 Euro. Sein Grundgehalt beläuft sich auf 179.500 Euro. Der BKK-Landesverband Nordrhein-Westfalen gewährt seinem Vorstand Jörg Hoffmann eine Prämie von 45.000 Euro zusätzlich zu seinem Gehalt von 175.000 Euro.

Was die Pensionszahlungen angeht, so sind die Chefs der Gesetzlichen Krankenkassen im Alter gut abgesichtert. Die Vorstände der Barmer GEK erhalten eine monatliche Rente von 8.200 Euro, und der AOK-Chef erhält eine Jahresrente von rund 100.000 Euro. Der Sprecher der Barmer GEK, Athanasios Drougias, rechtfertigte die Gehalts-, Prämien- und Pensionszahlungen der Vorstände. Schließlich arbeiten die Vorstände rund um die Uhr und tragen eine enorme Verantwortung. Verglichen mit den Gehältern von Großunternehmern liegen die Zahlungen der Krankenkassen weit unter dem Durchschnitt.

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