PKV: Wie entwickeln sich 2010 die Beiträge?

14.03.10
cecu.de

Die jüngsten Meldungen zur privaten Krankenversicherung bezogen sich meist auf die hohen Beitragsanpassungen. In der IGES-Studie wurde der PKV keine bessere Beitragsentwicklung als in der gesetzlichen Kasse bescheinigt. Wie sieht es um die Beitragsstabilität bei den privaten Anbietern aus?

Anzeige

Mehr als 100 Milliarden Euro stehen in der privaten Krankenversicherung für künftige Kostensteigerungen im Gesundheitswesen zur Verfügung. Die PKV wirbt mit dem Argument, von der demografischen Entwicklung unbeeinflusst zu sein und eine Zukunftsvorsorge zu treffen. Trotzdem mussten die Versicherten zum Jahreswechsel stattliche Beitragserhöhungen hinnehmen. Bis zu 30 Prozent wurde bei den Tarifen aufgeschlagen. Kein Wunder, dass der Branche starker Gegenwind ins Gesicht bläst.

Vor allem die Kosten machen den Versicherern zu schaffen. Vertraglich garantierte Leistungen und der medizinische Fortschritt sorgen für einen durchschnittlichen Kostenschub von 5 Prozent pro Jahr. Wenn dann auf dem Kapitalmarkt die Ergebnisse ausbleiben, sind Beitragserhöhungen unvermeidlich.

Doch es gibt Ausnahmen: PKV-Unternehmen, die in der Vergangenheit vor allem auf qualitatives Wachstum gesetzt haben, liegen in der Krise vorne. Das Geschäft um jeden Preis führt in der PKV mittelfristig in die Sackgasse. Einmal gewonnene Kunden wird der Versicherer nicht mehr los. Da helfen die Gesetze des Marktes, die einen PKV-Wechsel nach ein paar Vertragsjahren fast unmöglich machen. Auf diese Weise sind die Kunden an den Versicherer gebunden.

Die Auswahl eines soliden und seriösen Anbieters sollte also im Vordergrund stehen. Nutzen Sie daher die Beratung durch unsere PKV- Experten. Fordern Sie eine kostenlose Beratung unter private Krankenversicherung Vergleich an.

Kommentare zu dieser Nachricht

Facebook Kommentar

Weitere Nachrichten zum Thema Krankenversicherung: