Celvapan und Pandemrix: Schweinegrippe-Impfstoffe in der Übersicht
Die Auslieferung der Imptsoffe für die Schweinegrippe startet am 19. Oktober. Bereits eine Woche später wird mit Massenimpfung gestartet. Unsicherheit herrscht in dern Bevölkerung über die Wahl des Impfstoffs. Celvapan oder Pandemrix? Welcher Impfstoff ist verträglicher?
Noch rund eine Woche, dann startet die größte Impfaktion in Deuschland. Angesichts der Diskussionen um einen anderen Impfstoff bei der Bundeswehr fragen sich Patienten, welcher der angebotenen Stoffe die wenigsten Nebenwirkungen aufweist. In der EU sind drei Impfstoffe zugelassen. Deutschland setzt auf Pandemrix des britischen Herstellers GlaxoSmithKline, die Bundeswehr hingegen auf Celvapan.
Interessant ist dabei, dass die Bundesregierung und die Bundeswehr auf den Impfstoff Celvapan setzen, während für die Bevölkerung Pandemrix vorgesehen ist. Kritisch ist dabei vor allem, dass noch keine Daten zur breiten Anwendung von Pandemrix vorliegen. Dies trifft im übrigen auch auf die anderen Impfstoffe zu. Haben die Regierungen also zu schnell agiert, als es hieß, einen Impfstoff gegen die Schweinegrippe zu finden?
Bezüglich der Impfstoffe gebe es in Sachen Arzneimittelsicherheit keine Unterschiede, auch wenn Pandemrix wirkungsverstärkende Zusatzstoffe enthalte. Ärzte hatten wiederholt darauf hingewiesen, dass der Impfstoff bei Schwangeren und Kleinkindern Nebenwirkungen auslösen könne. Aus diesem Grund solle man sich die Impfung genauestens überlegen.
Die Massenimpfung startet am 26. Oktober in den Bundesländern. Zunächst sollen Personen in "gefährdeten" Berufen wie Polizisten, Feuerwehr, medizinisches Personal geimpft werden. Ab Mitte November soll sich dann jeder freiwillig impfen lassen können.
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