Homöopathie: keine Finanzierung mehr durch die gesetzlichen Krankenkassen?

Bundesgesundheitsminister, Philipp Rösler, spricht sich für eine Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenversicherung im Fall von homöopathischen Behandlungen aus. In der SPD und CDU ist man hingegen teilweise skeptisch gegenüber der Wirksamkeit von Globuli und Co.. Fraglich bleibt, ob die Erstattung von Kosten für homöopathische Behandlungen der richtige Hebel für Sparmaßnahmen auf dem Gesundheitssektor sind, schließlich machen die Kosten für die Alternativmedizin lediglich ein Prozent der Gesamtaufwendungen der Krankenkassen aus.
Im Zuge der Sanierung des Gesundheitswesens fordern einige SPD- und CDU-Politiker die Abschaffung der Kostenübernahme homöopathischer Behandlungen durch die gesetzlichen Krankenversicherer. Bundesgesundheitsminister, Philipp Rösler, will die Erstattung der Kosten für Alternativmedizin hingegen beibehalten. Ein uralter Streit über die Wirksamkeit von Globuli und Co. nimmt erneut seinen Verlauf. Da die Wirksamkeit homöopathischer Mittel wissenschaftlich oft nicht nachweisbar ist, halten viele Anhänger der Schulmedizin nichts von Hahnemanns Theorien.
Fraglich bleibt, ob die Erstattung von Kosten für homöopathische Behandlungen der richtige Hebel für Sparmaßnahmen auf dem Gesundheitssektor sind, schließlich machen die Kosten für die Alternativmedizin lediglich ein Prozent der Gesamtaufwendungen der Krankenkassen aus. Laut einer Umfrage probierte mittlerweile die Hälfte der Bundesbürger eine Behandlung mit alternativen Maßnahmen aus. Die Homöopathie erhält immer mehr Anhänger, besonders bei kleinen Kindern können erstaunliche Ergebnisse mit der sanften Medizin erzielt werden. Bleibt abzuwarten, wie der Disput in Berlin ausgeht.
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