Barmer GEK und Techniker Krankenkasse verzichten 2011 auf Zusatzbeiträge

16.08.10

Gute Nachrichten für Versicherte der Barmer GEK und Techniker Krankenkasse (TK): auch im kommenden Jahr müssen die Mitglieder keine zusätzlichen Beiträge leisten. Für die Barmer GEK gilt dies uneingeschränkt, und die TK gab bekannt, daß das Vorhaben bis weit in das Jahr 2011 umgesetzt werden könne. Auch die AOK Rheinland/Hamburg geht davon aus, daß sie ihre Versicherten nicht mit zusätzlichen Beiträgen belasten muß.

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Die Erhebung von Zusatzbeiträgen für Versicherte gesetzlicher Krankenkassen sorgte für viel Wirbel. Noch immer bestimmen Meldungen rund um dieses Thema die Schlagzeilen. Doch auch gute Nachrichten können verkündet werden. So brauchen sich die Mitglieder der Barmer GEK, der Techniker Krankenkasse (TK) und der AOK Rheinland/Hamburg im kommenden Jahr voraussichtlich keine Sorgen um weitere Zahlungen an die Krankenkassen zu machen.

Einem gesetzlichen Krankenversicherer obliegt das Recht, sollte er mit den finanziellen Mitteln aus dem Gesundheitsfond nicht mehr zurechtkommen, Zusatzbeiträge zu erheben. Die Krankenkassen sind befugt, ihre Versicherten mit maximal einem Prozent vom Bruttolohn zusätzlich zu belasten. Der Maximalwert der zusätzlichen Beiträge liegt demnach bei 37,50 Euro monatlich bzw. 450 Euro jährlich. Acht Euro dürfen monatlich ohne Einkommensprüfung erhoben werden.

Seit Beginn des Jahres mußten 16 strauchelnde Kassen zu diesen Maßnahmen greifen, um überleben zu können. Das hat einerseits einen enormen Mitgliederschwund bei den Kassen zur Folge, die Zusatzbeiträge erhoben und andererseits einen erheblichen Zuwachs an Versicherten bei Kassen, die bisher auf diesen Hebel verzichten konnten. Experten schätzen, daß spätestens 2013 alle Kassen zu dieser Maßnahme greifen müssen. Als großer Gewinner ging bisher die TK mit rund 240.000 Neuverträgen einher.

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