Ärztehonorare stiegen in den vergangenen drei Jahren um durchschnittlich 11,3 Prozent

21.07.10
Ärztehonorar

Seit dem Jahr 2007 stiegen die Ärztehonorare um durchschnittlich 11,3 Prozent. Allerdings existieren erhebliche regionale Unterschiede, denn in Bayern erhielt ein Arzt 3,5 Prozent mehr Vergütung, und in Hamburg lag der Durchschnittswert bei 25,4 Prozent. Bundesgesundheitsminister, Philipp Rösler, plant eine Begrenzung der Hausarzt-Honorare für 2011.

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Lag das Durchschnittseinkommen pro Arzt im Jahr 2007 noch bei 142.000 Euro erhöht es sich in diesem Jahr auf 164.000 Euro. Besonders im Norden und Osten Deutschlands profitieren die Mediziner von der Honorarreform. Es existieren erhebliche regionale Unterschiede, denn in Bayern erhielt ein Arzt 3,5 Prozent mehr Vergütung und in Hamburg lag der Durchschnittswert bei 25,4 Prozent. Bundesgesundheitsminister, Philipp Rösler, plant eine Begrenzung der Hausarzt-Honorare für 2011.

Die Einsparpläne des Bundesgesundheitsministeriums sollen rund 500 Millionen Euro bringen. Diese Summe soll zum Stopfen des Finanzlochs der Gesetzlichen Krankenkassen dienen, welches für 2011 mit 11 Milliarden Euro beziffert wird. Der Hausärzteverband drohte bereits bei Umsetzung der Pläne mit Streiks. Der Chef der AOK Rheinland-Hamburg verurteilte das Vorhaben und schlug stattdessen vor, sich gemeinsam an einen Tisch zu setzen, um Lösungsvorschläge zu erarbeiten.

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