Krankenkassen: Müssen sich Patienten demnächst an Arztkosten beteiligen?

Nach der geplanten Erhöhung des allgemeinen Krankenkassenbeitrags planen Politiker nun eine Selbstbeteiligung des Patienten an den Arztkosten. Vorstellbar wäre, daß der Arzt nach erfolgter Behandlung eine Rechnung ausstellt und der Patient eine Beteiligung in Höhe von 2 Prozent des Gesamtbetrages leistet. Momentan laufen Verhandlungen mit den Krankenkassen über dieses Vorhaben.
Angesichts der finanziell erheblich angeschlagenen Gesetzlichen Krankenversicherung planen Regierungspolitiker eine Beteiligung der Patienten an den Arztkosten. Vorstellbar wäre, daß der Arzt nach erfolgter Behandlung eine Rechnung ausstellt und der Patient eine Beteiligung in Höhe von 2 Prozent des Gesamtbetrages leistet. Dieses Verfahren könnte die Zusatzbeiträge überflüssig machen. Derzeit führen Politiker Verhandlungen mit den Verantwortlichen der Krankenkassen.
Das Krankenkassendefizit beläuft sich Prognosen zufolge im nächsten Jahr auf 11 Milliarden Euro. CDU und FDP suchen seit Monaten händeringend nach Möglichkeiten zum Ausgleich des Finanzlochs. Marode Krankenkassen griffen in den vergangenen zwei Jahren zum Rettungsanker in Form von Zusammenschlüssen. Doch Experten warnen inzwischen vor einem Systemkollaps angesichts der Größe der fusionierenden Kassen.
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