Dank Gesundheitsreform rechnet sich der PKV-Wechsel

Die Gesundheitsreform verteuert die gesetzliche Krankenversicherung für rund 50 Millionen Versicherte. Freiwillig gesetzlich Versicherte können ab 2011 mit einem Wechsel in die private Krankenversicherung deutlich mehr einsparen. Die 3-Jahres-Frist für Angestellte wurde hingegen noch nicht angetastet.
Die sogenannte Gesundheitsreform von Union und FDP erhöht die Belastungen für die Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung. Der allgemeine Beitragssatz soll von derzeit 14,9 auf 15,5 Prozent angehoben werden. Den Anstieg teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer mit jeweils 0,3 Prozent. Zusätzlich kann jede Krankenkasse die Höhe eines Zusatzbeitrages selbst festlegen. Diese Prämie wird dann fällig, wenn eine Kasse mit dem Geld aus dem Gesundheitsfonds nicht mehr auskommt. In Summe können sich für GKV-Versicherte monatliche Mehrbelastungen von 100 EUR ergeben.
PKV-Wechsel kann Vorteile bringen
Wer über der Beitragsbemessungsgrenze von derzeit 3.750 EUR im Monat verdient, muss die Belastungen in voller Höhe tragen. Als Alternative bietet sich ein Wechsel in die private Krankenversicherung an. Allerdings müssen Angestellte dazu drei Jahre hintereinander über der Jahresarbeitsentgeltgrenze von 49.950 EUR verdient haben. Erst dann ist der Übertritt in das PKV-System möglich. Freiberufler, Beamte und Selbständige können jederzeit in die PKV wechseln.
In der privaten Versicherung stehen individuelle Tarife mit unterschiedlichen Leistungsparametern zur Verfügung. So sind Tarife auf Basis der gesetzlichen Leistungen ebenso möglich wie Tarife mit Einbettzimmer und Chefarztbehandlung im Krankenhaus. Wer zusätzlich eine Selbstbeteiligung vereinbart, spart weiteres Geld ein. So können sich die monatlichen Einsparungen leicht auf 150 bis 200 EUR addieren.
Weiterer Vorteil der PKV: Es werden individuelle Altersrückstellungen gebildet. Dadurch werden die höheren Gesundheitskosten im Alter bereits in jungen Jahren berücksichtigt. Zuvor muss jedoch eine Risikoprüfung durchlaufen werden. Denn die privaten Versicherer berücksichtigen den Gesundheitszustand des Antragstellers.
Aus diesem Grund empfehlen wir die Beratung durch unsere unabhängigen PKV-Experten. Fordern Sie eine Beratung unter Private Krankenversicherung Vergleich an.
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