PKV: Kasse oder privat?

Zusatzbeiträge bei den Krankenkassen bedeutet Neugeschäft für private Krankenversicherer. Der Wechsel in die PKV ist gerade jetzt für Besserverdienende lukrativ. Die Einsparmöglickeiten sind enorm. Wer jetzt in die PKV wechseln kann.
Bis zu 670 Euro im Monat zahlen Spitzenverdiener in der gesetzliche Krankenversicherung - für Kassenleistungen. Da kann der Wechsel in die PKV zu einem privaten Konjunkturprogramm werden. Ersparnisse Von mehreren tausend Euro im Jahr sind möglich. Und der Trend für steigende Kassenbeiträge scheint vorprogrammiert. Denn bis Jahresende erwarten Experten Zusatzbeiträge bei fast allen gesetzlichen Kassen.
Die private Krankenversicherung steht jedoch nur Beamten, Selbständigen und Angestellten mit hohem Einkommen offen. Der Gesetzgeber hat für Angestellte ein Jahreseinkommen von 49.950 Euro festgelegt, um in die PKV wechseln zu können. Leider - wie aktuelle Studien zeigen. Denn ein Großteil der Bevölkerung würde sich privat versichern, wenn sie denn dürften.
Schon bald dürfte daher die 3-Jahres-Wechselfrist für Angestellte entfallen. Und die FDP will im Rahmen der Gesundheitsreform 2011 vermehrt kapitalgedeckte Elemente in das Gesundheitssystem einbauen.
Gut möglich, dass die PKV dann weiteren Kreisen offen steht.
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