Präsident der Bundesärztekammer fordert Homöopathie als Kassenleistung

Nun schaltet sich der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, in die kontroverse Diskussion um die Beibehaltung der Homöopathie als Leistung der gesetzlichen Kassen ein und betont deren Relevanz hinsichtlich der Ärzteausbildung. Der SPD-Politiker und Gesundheitsexperte, Karl Lauterbach, sprach sich jüngst dagegen aus, da die Wirksamkeit nicht wissenschaftlich belegt sei. Die SPD-Fraktion distanzierte sich von Lauterbachs Aussage und stellte klar, daß sie gegen die Abschaffung der Homöopathie aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherer sei.
Bundesgesundheitsminister, Philipp Rösler, spricht sich für eine Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenversicherung im Fall von homöopathischen Behandlungen aus. Der SPD-Politiker und Gesundheitsexperte, Karl Lauterbach, stellt sich gegen Globuli und Co., da deren Wirksamkeit wissenschaftlich nicht belegt sei. Fraglich bleibt, ob die Erstattung von Kosten für homöopathische Behandlungen der richtige Hebel für Sparmaßnahmen auf dem Gesundheitssektor sind, schließlich machen die Kosten für die Alternativmedizin lediglich ein Prozent der Gesamtaufwendungen der Krankenkassen aus.
Ein uralter Streit über die Wirksamkeit von Globuli und Co. nimmt erneut seinen Verlauf. Da die Wirksamkeit homöopathischer Mittel wissenschaftlich oft nicht nachweisbar ist, halten viele Anhänger der Schulmedizin nichts von Hahnemanns Theorien. Doch nun schaltet sich der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, in die kontroverse Diskussion ein und betont deren Relevanz hinsichtlich der Ärzteausbildung. Hoppe macht sich stark für eine Kombination von Homöopathie und Schulmedizin.
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