Private Kassen: Günstige Angebote für Angestellte

23.07.10
Günstige PKV

Die Gesundheitsreform der Bundesregierung ist beschlossen, die Belastungen für Besserverdiener in der gesetzlichen Krankenversicherung werden ab 2011 zunehmen. Der Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV) bietet eine interessante Alternative. Neben höheren Leistungen locken vor allem günstigere Beiträge.

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Die Wahl der Krankenversicherung zählt zu den wichtigsten Entscheidungen. Vor allem, wenn man die Wahl zwischen "Kasse" oder "privat" hat. Gerade vor dem Hintergrund der unlängst beschlossenen Beitragsanhebungen in der gesetzlichen Krankenversicherung zum Januar 2011 erscheint die private Krankenversicherung als eine interessante Alternative. Gerade Angestellte, die über der Beitragsbemessungsgrenze verdienen, zahlen in der gesetzlichen Kasse einen Höchstbeitrag von über 600 EUR im Monat. Die PKV bietet jungen Versicherten Tarife, die weniger als die Hälfte dessen kosten.

Wer kann in die PKV?
Zuvor müssen Angestellte jedoch freiwillige Mitglieder der gesetzlichen Kasse werden. Diesen Status erreicht man, wenn das Einkommen ein drei aufeinander folgenden Jahren über der Versicherungspflichtgrenze liegt. Momentan sind dies 49.950 EUR Jahreseinkommen. Allerdings ist geplant, die 3-Jahres-Grenze wieder auf ein Jahr zu verkürzen.

Die Privaten erwarten für Januar 2011 einen Ansturm von gut verdienenden Angestellten. Wer absehen kann, dass das Einkommen im kommenden Jahr über der Pflichtgrenze liegt, kann bereits jetzt aktiv werden. Vorteil dabei: Wenn nach der Antragstellung gesundheitliche Probleme auftreten, müssen diese nicht mehr bei der Beantragung der PKV angegeben werden. Der Versicherungsschutz kann bereits sechs Monate vor dem eigentlichen Versicherungsbeginn beantragt werden.

Sollte das Einkommen dann nicht über der Einkommensgrenze liegen, wird der private Vertrag aufgelöst. Denn noch steht die Versicherungspflichtgrenze 2011 gar nicht fest. Der Gesetzgeber legt diesen Wert bis Ende November fest.

Für wen lohnt sich die PKV?
Grundsätzlich können sich Beamte sehr günstig versichern, da nur ein sogenannter Restkostenanteil privat versichert werden muss. Den Rest steuert der Staat über die Beihilfe dazu.

Auch junge Menschen können sich in der Privaten deutlich günstiger als bei der gesetzlichen Kasse versichern. Familien mit Kindern zahlen im Vergleich zur Kasse zwar mehr, erhalten aber vertraglich garantierte Leistungen, die weit über den gesetzlichen Rahmen hinausgehen.

Bevor der Schritt in die PKV absolviert wird, empfiehlt sich jedoch die Beratung durch einen unabhängigen Experten. Nutzen Sie daher das kostenlose Beratungsangebot und fordern einen Experten in Ihrer Nähe über den PKV-Vergleich an.

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