12.10.09

Schweinegrippe: Warum erfolgt bei der Bundeswehr eine andere Impfung?

cecu.de

Kurz vor dem Start der Massenimpfung gegen die Schweinegrippe wird bekannt, dass die Bundeswehr einen anderen Impfstoff verwendet. Die Bundeswehr setzt bei der Schweinegrippe-Impfung auf ein Impfpräparat ohne Zusatzstoffe. Der Impfstoff soll verträglicher und ohne Nebenwirkungen sein.

Private Krankenversicherung VergleichDie Bundeswehr bestätigte, dass die Soldaten einen anderen Impfstoff erhalten als die Zivilbevölkerung. Der Impfstoff soll den Angaben zufolge keine Zusatzstoffe enthalten und somit verträglicher sein. Insgesamt stehen für die Schweinegrippe-Impfung drei Impfstoffe zur Verfügung, die nach Angaben des Gesundheitsministeriums allesamt sicher und unbedenklich sein sollen.

Nun sorgt der andere Impfstoff für die Soldaten für entsprechende Aufruhr. Die Impfung soll am 26. Oktober beginnen. die Auslieferung an die Bundesländer am 19. Oktober starten. Zunächst sollen sogenannte Risikogruppen wie Schwangere, chronisch Kranke und Beschäftigte im Gesundheitsbereich geimpft werden.

Als Impfstoffe stehen Pandemrix des britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline, Focetria von Novartis und Celvapan des Pharma-Herstellers Baxter zur Verfügung.

In Deutschland stieg die Zahl der Infizierten derweil auf 21.129. Weltweit sind bislang 4.432 Todesfälle zu beklagen. Die meisten Todesfälle meldet Brasilien mit mittlerweile 899, gefolgt von den USA mit 593. Auch in Deutschland ereignete sich inzwischen der erste Todesfall.

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