Festgeld: Banc of Scotland punktet mit Zinsniveau

22.06.12

Der überwiegende Teil der Geldhäuser bietet derzeit Festgeldzinsen unter der Inflationsrate an. In den vergangenen Tagen senkten 13 Geldhäuser ihre Zinsen für Festgeld. Betroffen sind unter anderem Kunden der PSD Bank Westfalen-Lippe oder der Isbank. Doch Hoffnung bietet die Banc of Scotland.

Wer in diesen Tagen seine Finanzen als Festgeld anlegen möchte, erlebt harsche Enttäuschungen bezüglich des niedrigen Zinsniveaus. Der überwiegende Teil der Geldhäuser bietet derzeit Festgeldzinsen unter der Inflationsrate an. In den vergangenen Tagen senkten 13 Geldhäuser ihre Zinsen für Festgeld. Betroffen sind unter anderem Kunden der PSD Bank Westfalen-Lippe, die ihren Festgeldzinssatz von 1,5 auf 1,25 Prozent senkte oder die Isbank, die das Niveau von 2,5 Prozent auf 2,25 Prozent herabsetzte.

Doch Hoffnung bietet die Banc of Scotland, die ihre Zinsen entgegen dem derzeitigen Trend nicht absenkte, sondern steigerte. Das Geldinstitut bietet seinen Festgeldkunden attraktive Konditionen für Laufzeiten von ein bis fünf Jahren. Für ein- und zweijähriges Festgeld zahlt das Bankhaus 2,70 Prozent Zinsen, für dreijähriges Festgeld 3,0 Prozent und für Fünfjähriges 3,50 Prozent. Das vierjährige Festgeld erfuhr sogar eine zweifache Erhöhung von ursprünglich 3,10 auf 3,30 Prozent und nun auf 3,40 Prozent.

Die Postbank oder die Sparda Bank Süd-West zahlen hingegen nur 1,0 Prozent Zinsen bei gleicher Laufzeit. Doch auch deutsche Banken bieten Zinsvorteile gegenüber dem Trend. Die Von-Essen-Bankgesellschaft verbesserte ihre Zinsen für Laufzeiten zwischen ein und drei Jahren um bis zu 0,35 Prozentpunkte. Neu ins Festgeldgeschäft ist die Creditplus Bank eingestiegen. Für dreijährige Laufzeiten bietet das Geldhaus 3,16 Prozent Zinsen. Für vierjährige Festgelder erhält der Bankkunde 3,51 Prozent.

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