Deutsche sorgen selbst vor

21.02.08
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Altersvorsorge ist für die Deutschen vor allem ein privates Thema: Immer weniger verlassen sich auf Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Bei einer Befragung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag des Versicherungskonzerns AXA gaben vier von fünf Befragten an, die Hauptverantwortung für die finanzielle Absicherung im Alter liege bei Ihnen selbst.

Erst an zweiter Stelle folgte mit 77 Prozent der Staat, der Arbeitgeber folgt mit 58 Prozent. Die Studie befasst sich detailliert mit den Erwartungen und Wünchen der Erwerbstätigen und Rentner zum Themenkomplex des Ruhestands. Der Durchschnittsdeutsche beginnt mit 31 Jahren mit der Altersvorsorge und wünscht sich, mit 59 Jahren in Rente zu gehen. Dies steht der aktuellen Gesetzgebung entgegen, die für die Jahrgänge ab 1964 die Rente mit 67 vorsieht.

Deutsche Erwerbstätige und Ruheständler sind laut der Studie zudem überzeugt, dass es kommenden Ruhestandsgenerationen schlechter gehen wird als der heutigen. Acht von zehn Befragten erwarten ein niedrigeres Einkommen, mehr als 60 Prozent der Erwerbstätigen glauben, dass sie im eigenen Ruhestand finanziell nicht mehr so gut gestellt sein werden wie ihre pensionierten Eltern heute.

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